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US-Studie: Immer weniger Jugendliche machen den Führerschein - Schuld ist das Internet

Forscher des Instituts für Transport-Forschung aus den USA haben nun eine Studie erstellt aus der hervorgeht, dass immer weniger Jugendliche in den USA den Führerschein machen.

Waren es vor 30 Jahren noch 80 Prozent, sind es heute nur noch 60 Prozent. Laut den Forschern hängt dies mit der Nutzung des Internets zusammen. "Wir haben herausgefunden, dass in Ländern mit einer höheren Internet-Nutzung die Zahl der jungen Autofahrer tendenziell geringer ist", so ein Forscher.

"Das legt nahe, dass der virtuelle Kontakt über elektronische Medien bei jungen Menschen das Bedürfnis nach wirklichem Kontakt reduziert", so der Co-Autor der Studie weiter. Ein weiterer Aspekt ist natürlich auch die Wirtschaftskrise. In Großstädten werden zudem öffentliche Verkehrsmittel genutzt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Internet, Studie, Jugendliche, Schuld, Führerschein, Trend
Quelle: www.n-tv.de

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09.08.2012 09:37 Uhr von DickTracy
 
+36 | -4
 
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Thumps Up: Ist doch besser wenn weniger den Führerschein machen

- Umweltverschmutzung reduziert sich
- Ressourcen Schonung
- Weniger Unfälle
- Weniger Stau
- Freie Straßen
- Weniger Lärm
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09.08.2012 09:44 Uhr von timsel87
 
+30 | -4
 
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Preisliche Lage: Ich kenne die Lage in den USA nicht detailliert,könnte mir aber eher vorstellen, dass es mit Finanzkrise, Auto- und Spritpreisen zusammenhängt. Dieses "böses, böses Internet"-Gejammer hatte in bisher noch keinem Bericht Hand und Fuß.
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09.08.2012 10:04 Uhr von STN
 
+38 | -1
 
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Führerschein in den USA: Der Führerschein wird teilweise sogar in der Schule gemacht.
Ich habe mein Führerschein für $35 in Los Angeles gemacht.

Ursache für keinen Führerschein:
USA = kein Bock
Deutschland = kein Geld
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09.08.2012 10:04 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -9
 
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@timsel: Also an den Auto- und Spritpreisen wird es ganz sicher nciht liegen.

Autos kosteten noch nie so wenig wie jetzt in den USA und Sprit bekommt man da auch mehr oder weniger hinterhergeschmissen.
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09.08.2012 10:20 Uhr von KarlHeinzKinsky
 
+3 | -6
 
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@timsel87: Wie die Leute vor mir schon geschrieben haben, in den usa gibt es an jeder Ecke Händler die Autos für unter 1000$ verkaufen, soetwas wie Tüv oder Pflichtversicherungen die nochmal Geld kostet gibt es dort auch nicht.
Mangelndes Geld ist sicherlich nicht die Ursache wieso immer weniger Jugendliche in den USA den Führerschein machen.
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09.08.2012 10:40 Uhr von STN
 
+8 | -0
 
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@ KarlHeinzKinsky: Das stimmt nicht. Wenn ich ein Auto kaufe schließe ich auch gleich eine Versicherung ab und ein TÜV gibt es auch... zumindest ist es in Californien so.
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09.08.2012 10:50 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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Kommentare: @ timsel:
"Dieses "böses, böses Internet"-Gejammer "
Wieso böse? In der Quelle wird lediglich eine Kausalität festgestellt bzw. vermutet. In der News hat "Schuld" einen etwas negativen Touch - den bemerkt man allerdings auch nur mit einer gewissen Portion Paranoia. Was wäre nun erst los, wenn man einen Zusammenhang zum vermehrten Spielen von Ego-Shootern (a.k.a. Killerspiele) nahegelegt hätte? ;)

@ peterlustig:
Im Vergleich zu Deutschland sind die Benzinpreise günstig, ja. Vor 10 Jahren hat man in den USA die Gallone für $0,99 bekommen, heute sind es $3,50 - das sind 3,5 Mal so viel. Wenn man nun noch die großen Strecken berücksichtigt, die viele Amerikaner per Auto zurückgelegt haben, dann ist es nicht verwunderlich, dass sie sich das nicht mehr oder schwerer leisten können.

@ karlheinz:
Das mag auch von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sein, aber das, was du schreibst, ist zumindest nicht für alle Bundesstaaten zutreffend.
In VIrginia gibt es z.B. eine Versicherungspflicht, und die Fahrzeuge müssen einmal im Jahr bei einem Mechaniker vorgestellt werden, der eine technische Überprüfung durchführt.

Zur Studie an sich:
warum schaut man sich in USA die 17-19jährigen und in D die 18-24jährigen an? Wäre es nicht logischer, die 19-21jährigen zu untersuchen?
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09.08.2012 11:36 Uhr von timsel87
 
+3 | -0
 
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KarlHeinzKinsky & PeterLustig2009: "Mangelndes Geld ist sicherlich nicht die Ursache wieso immer weniger Jugendliche in den USA den Führerschein machen."

Bei der wirtschaftlichen Lage mit Zeltstädten & Co? Da sind selbst 1000$ schon viel!
http://www.wirtschaftsfacts.de/...
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09.08.2012 14:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Führerschein hat schon Vorteile ich sehe das bei meiner Freundin und deren Arbeitskollegen im Sicherheitsgewerbe. Wer halt bis 23:00 Uhr in der Firma sein muss, kommt oftmals mit den Öffentlichen nicht mehr heim.
Einen guten Job im Krankenhaus konnte meine Freundin nicht annehmen, da sie morgens keine Öffentlichen in die Frühschicht gebracht hätten.
Und wenn ich bei Unis oder Firmen Aufträge abholen muss, würde ich ohne fürhrerschein auch dastehen - da müsste ich eine teure Spedition beauftragen um die Sachen abzuholen.
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09.08.2012 14:34 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ benjaminx: Schön, wie du wieder mit Halbwissen prahlst.


Bildausweise gibt es einige, der Führerschein wird idR deswegen genommen, weil er schon vorhanden ist und vor allem durch den Bund standardisiert wurde.


Die Sozialversicherungsnummer ist für wichtige Behördengänge nicht alleine ausreichend. Für $5-$20 gibt es aber z.B. eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde, damit kann man Behördengänge erledigen und auch wählen.


Ansonsten werden idR alle staatlich ausgestellten Dokumente für Wahlen anerkannt, in manchen Staaten also Waffenscheine, Arbeitsausweise etc.
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09.08.2012 14:42 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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@TheRoadrunner: 3,50 $ für 5 Liter Sprit finde ich jetzt nicht so schlecht. Und klar war das vor 10 Jahren alles billiger na und? In Deutschland war Sprit vor 10 Jahren auch noch deutlich billiger

Und es geht hier um Teenager bzw die jungen Autofahrer. Die fahren eher selten quer durch die Staaten sondern meist Stadtverkehr oder mal in den Nachbarort.

Und ich weiß wovon ich spreche ich fahre regelmäßig geschäftlich in den USA mit dem Auto
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09.08.2012 15:51 Uhr von Gimpor
 
+1 | -0
 
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So ein Schwachsinn! Die sollten mal eine Studie machen, um herauszufinden, dass Kausalität und Korrelation nicht dasselbe sind!
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09.08.2012 16:16 Uhr von Seppus22
 
+1 | -0
 
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eine Studie: belegt auch, das die Globale Erwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl an Piraten ist ;)

[ nachträglich editiert von Seppus22 ]
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09.08.2012 17:17 Uhr von mayan999
 
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@dick tracy: ich freue mich über deinen kommentar.

aber es ist traurig, dass menschen wie du und ich als extremistisch bezeichnet werden, weil wir so "radikale" ideen vertreten.

die meisten menschen scheren sich nämlich einen dreck um die negativen folgen des automobilgebrauchs.

wenns nach mir ginge, autos ganz abschaffen, oder nur elektroautos erlauben, sofern ein humaner verkehrsbetrieb und ein gesundes tempolimit eingehalten werden können.
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09.08.2012 18:27 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ peterlustig: "3,50 $ für 5 Liter Sprit finde ich jetzt nicht so schlecht."
1 Gallone sind 3,79 Liter. Das ist dann aus deutscher Sicht immer noch günstig, aber der Richtigkeit halber.

"Und klar war das vor 10 Jahren alles billiger na und? In Deutschland war Sprit vor 10 Jahren auch noch deutlich billiger"
Es geht hier um einen Faktor 3,5. Das ist eine durchschnittliche Verteuerung um 13% pro Jahr. Wenn man berücksichtigt, dass die 3,50 schon vor Jahren erreicht wurden, ist dieser Faktor noch höher.

"Und es geht hier um Teenager bzw die jungen Autofahrer. Die fahren eher selten quer durch die Staaten sondern meist Stadtverkehr oder mal in den Nachbarort."
Wer auf ein College geht, besucht z.B. öfter mal seine Familie. Wenn die Familie relativ nahe wohnt (2 Autostunden sind nach US-Verständnis nah), fahren Studenten locker jedes zweite Wochenende nach Hause. Wenn die Familie weiter weg wohnt, dann wird die Strecke vielleicht nicht so oft gefahren, aber es kommt trotzdem einiges zusammen.
Ich kenne Leute, die mal eben übers Wochenende nach New York gefahren sind - das sind knapp 500 Meilen einfache (!) Fahrstrecke. Ein netter kleiner Road Trip halt.
Es mag sein, dass es junge Leute gibt, die das Auto nur innerhalb der Stadt nutzen, aber ich würde das nicht als den Regelfall ansehen.

"Und ich weiß wovon ich spreche ich fahre regelmäßig geschäftlich in den USA mit dem Auto"
.... und weißt nicht mal, wieviel eine Gallone ist? Sorry, aber da muss ich schon schmunzeln.
Btw: ich habe 6 Jahre in USA gelebt.
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09.08.2012 19:46 Uhr von Aggronaut
 
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man sollte: den Maßstab für eine "Großstadt" neu festlegen, 100.000 Einwohner mag 1890 logisch gewesen sein, heute ist so was ein größeres Dorf.

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