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Er gewann 1,75 Millionen im Lotto: Münchener macht weiter Schichtarbeit

Ein Lotto-Millionär aus München macht sich scheinbar nicht viel aus seinem enormen Gewinn von rund 1,7 Millionen Euro.

Zwar gönnt der 57-Jährige sich nun ein Auto und eine eigene Wohnung. Doch seiner Schichtarbeit will der glückliche Gewinner weiter nachgehen.

"Ich habe nämlich das Glück, in einem super Team arbeiten zu dürfen, und das lass´ ich mir auch von einem Lottogewinn nicht nehmen", sagte der Tipper.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gewinn, Lotto, Tipper, Schichtarbeit
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2012 06:14 Uhr von Borey
 
+10 | -13
 
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Wollte erst den Klugscheisser raushängen lassen, dass es bei "nur 1,75 Millionen" auch nicht so klug wäre den Job zu schmeißen, aber [...] bei 57. :P

Frage am Rande:

Wenn er jetzt bis 64 (65?67?) weiter arbeitet bekommt er doch trotzdem noch seine Rente, oder? Die ist nicht in irgendeiner Form "Reichtumgebunden", hm?
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09.08.2012 06:20 Uhr von CoffeMaker
 
+22 | -1
 
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Würde ich bei meinem momentanen Job auch :)

"Die ist nicht in irgendeiner Form "Reichtumgebunden", hm? "

Nein. noch nicht. ^^
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09.08.2012 07:01 Uhr von tinagel
 
+29 | -6
 
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Rente ist nicht reichtumsgebunden,
da hört komischerweise die Solidarität auf.
Die jungen müssen für solche reichen Rentner auch buckeln.
Ich würde lieber die armen Renter unterstützen die mit Mindestrente rumkrebsen.
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09.08.2012 08:10 Uhr von SilentMoja
 
+2 | -7
 
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Würde ich auch machen. Was soll ich man den ganzen Tag den sonst machen ?
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09.08.2012 08:13 Uhr von g4rtenZw3rg
 
+11 | -3
 
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Der Mann hat meinen Respekt verdient. In dem Alter trotz Lottogewinn noch so eine Einstellung zur Arbeit zu haben ist echt lobenswert.
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09.08.2012 08:39 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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Sehr gut: Wer nicht arbeitet, gibt mehr Geld aus. So können die 1,7 Mio auch mal schnell weg sein. Sieht man ja bei diversen anderen Beispielen, wo das so abgelaufen ist.

Vermutlich würdei chauch weiterarbeiten. Aber mit so einem Polster fällt einem die Arbeit dann wahrscheinlich doch leichter.
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09.08.2012 08:42 Uhr von tinagel
 
+6 | -6
 
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auf: der anderen Seite könnte er Platz machen für einen der es dringend nötig hat Arbeit zu finden.
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09.08.2012 08:47 Uhr von Klecks13
 
+12 | -4
 
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1,75 Mio. hört sich zwar nach sehr viel an, aber um sich zur Ruhe zu setzen reicht es nicht wirklich. Da muss man schon weiter in die Arbeit gehen, damit man keine Zeit zum Geld ausgeben hat ;-)

@ tinagel
"Die jungen müssen für solche reichen Rentner auch buckeln."

Freut mich, dass die Hetzpropaganda unserer Regierung so gut funktioniert! 1a darauf reingefallen, dass "die Alten" nur eine Last für die Jungen wären.

Schon mal überlegt, dass der Mann mindestens 45 Jahre lag gebuckelt und fleißig Beiträge eingezahlt hat, bis er einen Rentenanspruch hat? Dass sein eingezahltes Geld veruntreut wurde, dafür kann er nix.

Im Übrigen: Die Generation Ü50 hat den ganzen Wohlstand erst erwirtschaftet, den Leute wie du jetzt als ihren alleinigen Anspruch sehen!! Immer schön gegen Opi hetzen, damit man ja nicht die Früchte seiner(!) Arbeit mit ihm teilen muss. Wo kämen wir hin, wenn Opi für seine(!) Leistung auch noch Rente haben wollte?
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09.08.2012 09:02 Uhr von tinagel
 
+3 | -3
 
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@Klecks13: @Klecks13
Ich bin garantiert auf nichts hereingefallen.
Ich gönne jedem Rentner das es ihm im Alter gut geht.
Aber Rentenzahlungen sind nun mal kein Ansparkonto sondern basieren auf Solidarität.
Und die kann eben in der heutigen Zeit nicht immer nur von unten (jung) nach oben (alt) funktionieren. Da müssen eben auch die "reichen" Rentner zurückstecken. Auch das gehört zum Solidaritätsprinzip. Kein Junger heutzutage hat sich Arbeits und Bevölkerungsstruktur wie sie heutzutage ist ausgesucht. Die Renter haben wie du richtig sagst sich was aufgebaut. Die Jungen haben viel schlechtere Voraussetzungen als es ab den 70er Jahren noch war. Das werden die meisten "Opis" wie du sagst auch bestätigen können. Alles ist schwerer geworden. Daher solltest vielleicht du selbst nochmal nachdenken.
Ich wüßte auch nicht wo ich behauptet habe das die Älteren ein Last wären.

[ nachträglich editiert von tinagel ]
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09.08.2012 09:15 Uhr von 16669
 
+7 | -1
 
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ich verstehe die leute nicht, die immer behaupten, sie wüssten nichts mit ihrer freien zeit anzufangen, wenn man nicht mehr arbeitet.

es gibt so viele vereine und organisationen, die für jede ehrenamtliche unterstützung dankbar wären.

wer soviel geld geschickt anlegt, der kann gut davon leben, sofern man nicht über seine verhältnisse hinaus lebt.
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09.08.2012 09:22 Uhr von tinagel
 
+2 | -3
 
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ich: muss nochmal was an @Klecks13 schreibe.

du schreibst:
"Im Übrigen: Die Generation Ü50 hat den ganzen Wohlstand erst erwirtschaftet, den Leute wie du jetzt als ihren alleinigen Anspruch sehen!! Immer schön gegen Opi hetzen, damit man ja nicht die Früchte seiner(!) "

Du meinst den Wohlstand der auf Schulden aufgebaut wurde? Den Wohlstand an dem wir, die nächste Generation, ein Lebenlang abbezahlen sollen und unsere Kinder auch noch?
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09.08.2012 11:29 Uhr von Berry21
 
+3 | -0
 
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Der Mann hat von den Millionengewinnern gelernt, die für kurze Zeit ein Leben in Saus und Braus gelebt haben und danach richtig abgestürzt sind.

Würde ich jetzt auch 1,75 Mio gewinnen, bräuchte ich zwar nicht mehr arbeiten, aber ein Luxusleben könnte ich mir auch nicht leisten, wenn das Geld bis zur Rente reichen soll.

Das macht er schon ganz richtig so.
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09.08.2012 11:31 Uhr von Klecks13
 
+2 | -1
 
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@wok! & tinagel: Kleiner Denkfehler bei euch beiden: Die Schulden haben NICHT die Arbeitnehmer gemacht, sondern der Staat. Die Generation Ü50 ist NICHT schuld daran, dass bisher jede Regierung -egal welcher Partei- eine noch hemmungslosere Schuldenpolitik betrieben hat als ihre Vorgänger.
OK, die älteren haben durch ihre Arbeitsleistung die Voraussetzungen für die hohe Kreditwürdigkeit Deutschlands geschaffen. Man könnte ihnen also vorwerfen, dass sie zu fleißig waren; hätten sie mehr auf dr faulen Haut gelegen, wären unsere Schulden vielleicht nicht ganz so hoch ;-)
Wobei... Griechenland hat auch keine Wirtschaftsleistung für seine Schulden gebraucht.

@ tinagel:

"Aber Rentenzahlungen sind nun mal kein Ansparkonto sondern basieren auf Solidarität."

Damit liegst du nur zum Teil richtig. Das Solidaritätsprinzip ist zwar Teil des Sozialsystems, Der Rentenanspruch ergibt sich aber aus dem RentenKONTO.
Du zahlst Beiträge in eine RentenVERSICHERUNG(!), nicht in eine Art Solidaritätsfonds. Und wie bei jeder Versicherung ergibt sich aus der Beitragszahlung ein Leistungsanspruch im Versicherungsfall. Dieser Versicherungsfall ist bei der Rentenversicherung klar definiert: 45 Beitragsjahre bei erreichen des Renteneintrittsalters.

@wok:
"Viel wichtiger wäre eine Gesetzesänderung, dass alle Beamte, Gutverdiener etc. gemäß ihres Einkommens in Renten- und Krankenkassen einzahlen müssten"

Au ja! Anstatt unser korrumpiertes Sozialsystem von Grund auf zu reformieren, zwingen wir einfach alle in diese Zwangsenteignungsmaschinen. Damit sie solidarisch mitbeschissen werden.

Die Generation Ü50 hat über Jahrzehnte massive Überschüsse in den Sozialkassen erwirtschaftet. Wären diese Gelder nicht durch die Politik abgezogen und zweckentfremdet -de facto also veruntreut- worden, hätten wir heute kein Rentenproblem.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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09.08.2012 12:56 Uhr von tinagel
 
+0 | -0
 
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und wo waren die Rentner auf den Strassen als die Schuldenpolitik vor 30 Jahren losging?
Da ist auch keiner auf die Strasse gerannt, weil es Ihnen ja super gut ging. Also warum demonstrieren? Es wurde fleißig weiter CSU/CDU gewählt.
Ich bin jetzt in einem Alter wo man mir als Lehrling erzählt hat Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Dann hat man mir erzählt du musst erstmal ein paar Jahre arbeiten dann verdienst du mehr Geld. Jetzt bin ich älter und die Abzüge aufm Lohnzettel immer noch so groß das kaum was übrig bleibt. Zwischendurch wurde ich noch unverschuldet arbeitslos, jetzt bin ich selbständig. Die Preise sind überall gestiegen die Löhne seit vielen Jahren nicht. Die Politik fährt immer die Schiene man darf den Reichen um Gottes willen nichts wegnehmen. Um nochmal klarzustellen, ich rede hier nicht davon das einer der 45 Jahre gearbeitet hat keine gute Rente bekommen soll , im Gegenteil. Aber es kann auch nicht sein das wir uns selbst nichts ansparen können weil nichts übrig bleibt und wie doof zahlen an Rentner die es teilweise gar nicht mehr nötig haben. Mehr will ich gar nicht sagen.
Natürlich bin ich dabei auf die Politiker sauer und nicht auf die Rentner selbst, aber es gehört in diesem Land grundlegend etwas geändert und dabei dürfen nicht eben nur wieder die kleinen die Verlierer sein. Wir brauchen dringend eine Umverteilung von Oben nach Unten sonst brennt das Land bald wirklich. Und auch die Unternehmen die fette Gewinne machen müssen endlich mal wieder ordentliche Löhne zahlen. Sollte auch in eurem Interesse sein.

[ nachträglich editiert von tinagel ]
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09.08.2012 13:50 Uhr von Klecks13
 
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@ tinagel: "und wo waren die Rentner auf den Strassen als die Schuldenpolitik vor 30 Jahren losging? Da ist auch keiner auf die Strasse gerannt, weil es Ihnen ja super gut ging."

Wo sind die junge Leute, denen es ja so viel schlechter geht? Warum sind die nicht auf der Straße? Ich sag´s dir: Es sind immer "Die anderen", die was ändern sollen. Vollkaskomentalität und Anspruchsdenken behindern jeden echten Protest.

Die heutigen Rentner bzw. die Leute von 40 aufwärts haben vielleicht nicht gegen die Schulden demonstriert, aber gegen genügend andere Missstände. In der ´68er-Bewegung oder in Wackersdorf z.B. haben sie im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf hingehalten und haben -speziell in Wackersdorf- sogar einen Bürgerkrieg riskiert! Ich war damals noch in der Ausbildung; wir sind Fr mittag von der Arbeit nach Hause und zwei Stunden später im Zug gesessen, monatelang, jedes WE. Ich spüre heute noch gelegendlich die Stelle, an der mir der Wasserwerfer das Brustbein gebrochen hat. Also erzähl mir nichts von "auf die Straße gehen".
Was macht die Jugend heute, ausser sich im Web auszukotzen?

"Es wurde fleißig weiter CSU/CDU gewählt."

Zur Info: Helmut Schmidt war der erste, der tief in den Rententopf gegriffen und die Rücklagen zweckentfremdet hat.
SPD und CDU/CSU haben sich regelmäßig in der Regierung abgewechselt, beim Geldausgeben waren sie alle gleich.

"Aber es kann auch nicht sein das wir uns selbst nichts ansparen können weil nichts übrig bleibt und wie doof zahlen an Rentner die es teilweise gar nicht mehr nötig haben. "

Erstens: Diejenigen, die ihre Rente nicht nötig haben, kannst du an einer Hand abzählen. Den meisten reicht sie gerade so, um über die Runden zu kommen.
Zweitens: JEDER dieser Rentner hat Jahrzehnte lang einbezahlt und wird jetzt um den größten Teil seiner Beiträge beschissen! Anstatt dich mit denen zusammenzutun und gegen diejenigen vorzugehen, die Junge UND Alte um ihr Geld betrügen, jammerst du lieber, dass du für die Alten zahlen musst.

"Die Politik fährt immer die Schiene man darf den Reichen um Gottes willen nichts wegnehmen."

Hältst du Rentner für reich? ;-)

Die ganze Diskussion ist müßig. Diese ganze alt-gegen-jung und arm-gegen-reich Hetzerei ist sowieso politisch gesteuert; sie dient nur dazu, von den tatsächlichen Ursachen abzulenken. Und das scheint auch zu funktionieren. Leider.
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09.08.2012 14:14 Uhr von tinagel
 
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@Klecks13: bitte lies doch nochmal meine Posts durch. Mit der Frage warum die Rentner nicht auf der Strasse waren will ich doch nur sagen das es eben nichts ! bringt darauf zu hoffen das in dieser Richtung etwas passiert. In der heutigen Zeit gibt es eben nunmal Internet und auch heutzutage wird protestiert. In meinen Augen auch viel zu wenig, aber man hat halt gemerkt das Schildchen heben alleine nicht ausreicht. Woher denkst du kommt die Piratenbewegung? Oder darf ich dich an Stuttgart 21 erinnern? Eine Hetzerei Alt gegen Jung will ich sicher nicht. Wir brauchen eine Diskussion Reich gegen Arm. Wir leben im Klassenkampf, der nur sehr subtil über die Banken abläuft so das es wohl viele immer noch nicht begriffen haben.
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09.08.2012 15:29 Uhr von Klecks13
 
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@ Herrensocke: "Leg die Summe mit 4 % an dann macht das im Jahr 70000 an Zinsen minus 45 % EKS = 3500 € im Monat(netto)."

Die Rechnung hat nur einen kleinen Haken: Wo bekommt man heute noch 4% ? Und zwar sicher und (soweit möglich) risikofrei, denn sonst ist es zur Einkommenserzielung untauglich.

Man darf auch nicht von der gesamten Summe ausgehen. Kein Mensch wird das Geld sofort zur Bank tragen und keinen Cent mehr davon anrühren. Da wird erst mal ein Haus/eine Wohnung gekauft oder abbezahlt, dann gönnt man sich vielleicht noch ein neues Auto, eine neue Einrichtung o.ä. und sponsort auch seine Kinder und ggf. Enkel ein bisschen. Ich schätze mal, ´ne halbe bis 3/4 Mio. (je nachdem wo man seine Immobilie kauft) ist dann schon weg.

Zudem: Wer weiß schon, was 3.500,- in 10 Jahren noch wert sind? Unter Umständen musst du dann das Kapital aufzehren weil die Zinsen nur noch für Strom, Heizung und Grundsteuer reichen..

Nö, um sich dauerhaft(!) zur Ruhe zu setzen reicht´s nicht wirklich.
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09.08.2012 15:41 Uhr von Klecks13
 
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@ tinagel: "Wir brauchen eine Diskussion Reich gegen Arm."

Dazu müsste man erst einmal definieren: Wer ist überhaubt reich? Ein Rentner mit 100.000 aus seiner Lebensversicherung sicher nicht. Und auch nicht der durchschnittliche Immobilienbesitzer.

In der laufenden Diskussion über Zwangsanleihen bei "Reichen" hat das DIW ein Vermögen von 250k bei ledigen bzw. 500k bei verheirateten als Grenze genannt. Nach dieser Definition wäre praktisch jeder reich, der vor 20 Jahren am Rande einer Großstadt ein Häuschen gebaut hat. Das sind aber gleichzeitig die früheren Arbeiter, die heute mit 1200 Euro Rente auskommen müssen...

Mit dieser Diskussion wird auch nur wieder Stimmung gegen die angeblich Reichen innerhalb der Bevölkerung gemacht, während die tatsächliche Vermögensabschöpfung durch Banken und Großinvestoren verscheiert wird.
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09.08.2012 16:15 Uhr von tinagel
 
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@Klecks13: da geb ich dir recht, alles was unter 1 Mio ist hat für mich mit Reich nichts zu tun. Ich meine schon wirklich reiche, die Vermögen ab 3-4 Millionen haben. Und davon gibts reichlich.
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09.08.2012 16:47 Uhr von Klecks13
 
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@ tinagel: Jetzt bin ich mal ganz gemein: Rechnet man Grundbesitz, landwirtschaftliche Maschinen und Viehbestand eines durchschnittlichen Bauern zusammen, ist er nach deiner Definition reich. ;-)

Ich denke, da muss man differenzieren. Jemand mit Immobilienbesitz im Wert von 3 Mio. ist nur auf dem Papier reich (wenn er sonst kein großes Vermögen hat). Ein Selbständiger, dessen Vermögenserträge gerade so zur Alterssicherung reichen, ist auch nicht wirklich reich. Besonders krass wird der Unterschied zwischen Buch- und Realvermögen bei Gewerbebetrieben: Da kann eine Schreinerei schon mal 4 Mio. wert sein - der Inhaber verdient aber trotzdem nur 50k per anno.

Jemanden, der 900k im Jahr verdient, würde ich dagegen durchaus als reich bezeichnen. Auch wenn er vielleicht "nur" 1 Mio. auf der hohen Kante hat.
Richtig reich ist man sowieso erst wenn das Vermögen mehr Ertrag bringt als man ausgeben kann. Solche Leute gibt es nur wenige in Deutschland - halten aber 90% der deutschen Vermögen.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]

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