08.08.12 08:25 Uhr
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Gnadenlose Richter: Texas vollstreckt Todesurteil an Behindertem

Texas gilt als besonders gnadenloser Bundesstaat, wenn es um die Verurteilung von Straftätern geht. Jetzt wurde ein Behinderter hingerichtet.

Der 54 Jahre alte Marvin W. hat 1992 einen Polizeispitzel getötet und wurde zum Tode verurteilt. Ein Gutachten attestierte dem Mann einen IQ von 61.

Die Staatsanwaltschaft allerdings argumentierte, der Test sei falsch gewesen. Ein IQ von 61 bedeutet laut Grundsatzurteil, dass der Mann geistig zurückgeblieben ist.


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WebReporter: TwistedTacco
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Richter, Texas, Todesurteil, IQ, Giftspritze
Quelle: www.n-tv.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2012 08:44 Uhr von Mankind3
 
+20 | -32
 
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08.08.2012 08:59 Uhr von architeutes
 
+21 | -9
 
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@Mankind3: woher willst du das wissen das es ein "Mord"war?"
Und woher weisst du was anderes ?
Wir haben hier keinen Einblick,und sind auch nicht die
Geschworenen.
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08.08.2012 09:03 Uhr von esKimuH
 
+40 | -14
 
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Tja. Gleiches Recht für alle.
Behinderte wollen doch gleichberechtigt werden oder?

...Polizeispitzel.. tzzz
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08.08.2012 09:08 Uhr von Keylon
 
+17 | -26
 
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widerwärtig: ist es allemal da niemand die todesstrafe verdient hat (ungeachtet seines IQ).

@architeutes
Muss man denn mittlerweile beweisen das er kein Mörder war? Mich zumindest lassen die vielen Gutachten die je nach auftraggeber anders ausfallen zweifeln. Das allein sollte genug sein um nicht mehr von Mord zu sprechen.
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08.08.2012 09:19 Uhr von Major_Sepp
 
+14 | -6
 
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Gleiches: Recht für alle! Eine Begnadigung wegen einem niedrigen IQ könnte für zukünftige Fälle schwerwiegende Konsequenzen haben. IQ-Tests sind manipulierbar, auch der intelligenteste Mensch schafft es sich dumm zu stellen.

Die Ergebnisse hängen im Übrigen auch stark von der Methode, sowie der jeweiligen Tagesform des Untersuchten ab.
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08.08.2012 09:20 Uhr von spliff.Richards
 
+16 | -15
 
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@kimbor: Ahja. Und der Henker kriegt dann auch die Todesstrafe? Und dem seiner? Und dem wiederum seiner?

Du merkst schon ... ein Teufelskreis ....
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08.08.2012 09:22 Uhr von architeutes
 
+10 | -4
 
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@Keylon: Ich persöhnlich bin gegen die Todesstrasse ,aus den Grunde
weil immer die Möglichkeit besteht das jemand unschuldig
ist. Aber ich lebe eben hier.
Und wer von uns hat Einblick in die Ermittlungsakten ?,
keiner ,also ist hier alles Spekulation.
Die Todesstrafe sollte abgeschaft werden ,das ist das einzige
was ich hierzu anmerken kann.
Dann erübrigte sich auch eine Diskussion wie diese.
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08.08.2012 09:33 Uhr von Bigobelix
 
+19 | -13
 
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jede Hinrichtung: ist auch Mord!
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08.08.2012 09:33 Uhr von Keylon
 
+2 | -4
 
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@ architeutes: Ja das stimmt schon ein rechtskräftiges Urteil können wir hier mit den paar Infos nicht bilden. Aber eine Meinung dazu kann man haben. In diesem fall ist meine Meinung, dass wenn ich schon die Todesstrafe ausspreche die Schuld ohne jeden Zweifel feststehen muss.

@kimbor
zum einen finde ich den Tod für einige Straftäter noch zu gut. Ein lebenlang sich selbstüberlassen in einer Zelle ist um einiges Härter. Zum anderen können sich Menschen ändern. Einige flüchten sich vielleicht in den Glauben und werden zahmer als ich es je sein könnte. Diese Menschen kann man resozialisieren auch wenn sie unmenschliche gräultaten begangen haben. Gefängnisse sollten Menschen nicht bestrafen sondern zum besseren ändern. Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, sollten diese Menschen möglichst lang eingesperrt bleiben.

Der gedanke mit dem Henker gefällt mir auch ^__^
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08.08.2012 09:49 Uhr von _ikArus_
 
+4 | -6
 
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Alle wollen Gleichberechtigung, wenn es zum Vorteil dient, wird sie genutzt...wenn es zum Nachteil ausgelegt wird, will man nichts mehr davon wissen... ;) ;)
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08.08.2012 09:51 Uhr von FredDurst82
 
+4 | -11
 
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mörder, vergewaltiger: kinderschänder und ähnliches Pack, verdienen das Leben doch nicht. Ob der jetzt "behindert" ist oder nicht, das interessiert doch keinen, es kommt auf die Tat an.
Todesstrafe hin oder her, der wurde ja auch nicht direkt nach dem Urteil hingerichtet, sondern 20 Jahre später, wie bereits gesagt wurde, jeder der oben Genannten hat die Chance auf ein weiteres leben vertan. Solche "Menschen" will auch niemand in seiner Umgebung haben, wie soll man die denn resozialisieren? Kann sich jeder, der gegen die Todesstrafe ist ja mal selbst fragen, ob er so etwas gerne in seiner Nachbarschaft hätte.

Es gibt halt gewisse Taten, für die es keine Wiedergutmachung gibt, oben aufgeführte gehören dazu. Wenn man eine solche Tat begeht, muss man mit Konsequenzen leben und in Texas heißt diese eben der Tod.
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08.08.2012 09:55 Uhr von Elsterglanz77
 
+4 | -1
 
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jaja: vor dem gesetz sind alle menschen gleich!
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08.08.2012 10:16 Uhr von Keylon
 
+7 | -1
 
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@FredDurst82: Und wo ziehst du die Grenze? Vergewaltiger? Entführer? Brankräuber? Raubmordkopierer?

Grundsätzlich hat Niemand das recht über das leben eines Anderen zu entscheiden. Allein schon die Möglichkeit, dass man den falschen verurteilt sollte Grund genug sein von dieser Strafe abzulassen. Immerhin wurde seit 1973 139 Menschen aus Todeszellen freigelassen, weil ihre Unschuld bewiesen wurde. Viele wurden trotz starker Zweifel Hingerichtet (ratet mal wo in den USA).
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08.08.2012 10:29 Uhr von jayjay2222
 
+5 | -2
 
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Die Todesstrafe ist in den USA, sowie in vielen anderen Staaten auf der Welt mit Todesstrafe auch, glaubensbedingt..

Auge um Auge, Zahn um Zahn.. Viele Todesstrafe Beführworter in den USA, besonders in Texas, haben sich diesen Spruch aus dem Bibel angeeignet um die Todesstrafe rechtzufertigen. Willkommen in der Zivilisation!

Ich denke auch das so einige Texaner mit der Giftspritze auch nicht zufrieden sind und sich endlich den "Old-Sparky" zurückwünschen..
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08.08.2012 11:14 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Dieser Satz eines Vorredners: "Grundsätzlich hat Niemand das recht über das leben eines Anderen zu entscheiden." regt um Nachdenken an. Gilt das nur bei Verurteilungen? Oder gilt dies auch für den Täter?

Ich bin immer noch der Meinung das es keine Todesstrafe geben sollte. Aber ich bin wenigstens soweit offen in der Denke und Meinung, das ich ehrlich sage:

Vlt. ändert sich diese Meinung wenn ich selber mal betroffen bin. Wenn einer mein Kind bestialisch abschlachtet und vergewaltigt, dann werde ich sicherlich der erste sein der eine Todesstrafe begrüssen würde, vor allem wenn dann der Täter grinsend und ohne Reue im Gericht sitzt.

Das ist eben das blöde an der Todesstrafe. Zu schreien "die ist unrecht" mag vlt. nur solange gelten bis man selber betroffen ist.
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08.08.2012 11:23 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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Tod => Tod: Im prähistorischen Rachewahn
schreit er: „Auge um Auge und Zahn um Zahn!"
Jaja, sehr gute Idee, so entzieht man dem Mörder seine Verantwortung...lieber den Rest des Lebens äußerst "ungemütlich" gestalten und lange hinauszögern...kostet vieleicht was, aber besser als die Flucht in den Tod, die einem dann auch noch "geschenkt" wird...
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08.08.2012 11:26 Uhr von w0rkaholic
 
+6 | -0
 
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Zur Todesstrafe: Die Verfechter der Todesstrafe sollten nicht vergessen, dass selbst in einem vermeintlich eindeutigem Fall es immer wieder Fehlurteile, gefälschte Beweise und angehangene Straftaten, ja sogar erzwungene falsche Geständnisse gegeben hat. Da man nie ausschließen kann, nicht irgendeinen Fehler (wir sind alle nur Menschen) gemacht zu haben, halte ich die Todesstrafe für vollkommen falsch. Wenn dann nach x Jahren durch neue Beweise oder Zeugen rauskommt: Hey, der war´s doch nicht, man hat ihm nur seinen Van geklaut und falsche Spuren gelegt, das Geständnis hat er unter massivem Druck abgegeben - dann kann man ihn schlecht wiederbeleben! Aus der Haft entlassen kann man ihn aber noch.

Was auch gerne vergessen wird, wenn man als Täter erst mal in der Situation ist, dass man nach einer Tat (aus welchen Gründen man auch immer diese begangen hat) jetzt mit der Todesstrafe zu rechnen hat, dann wird man alles (auch weitere Morde) unternehmen, damit man selbst nicht gefasst und getötet wird. Sprich, man würde jetzt auch bei einer versuchten Verhaftung noch probieren die Polizisten zu erschießen auch wenn die Chance noch so klein ist, da man ja eh keine schlimmere Strafe als den Tod zu erwarten hat.

Eine Gesellschaft muss es sich einfach leisten können, auch widerwärtige Taten "nur" damit zu bestrafen, dass man die Täter wegsperrt. Und wenn hier einige denken, unsere Knäste wären ja so supertoll, dann macht doch euren nächsten Urlaub hinter schwedischen Gardinen oder kündigt Eure Jobs und geht gleich für immer in den Knast- ist doch so schön da! Ich will jedenfalls meine Freiheit nicht für 9 qm mit Kabelfernsehen eintauschen!

Für mich gibt es nur 2 gerechtfertigte und auch so im deutschen Gesetzbuch veranlagte Fälle einem anderen Menschen durch Gewalt das Leben zu nehmen: Notwehr und Nothilfe!
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08.08.2012 11:27 Uhr von stoske
 
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So ein Schwachsinn: Es bringt absolut nichts einen Mord durch einen weiteren Mord zu sühnen. Es gibt keinerlei Gewinn, keinen Vorteil, keinen Nutzen, keinen Sinn, keine Erlösung, keinen Trost, keine Abschreckung, kein Lernen und auch kein Leben zurück. Mord ist Mord und nichts und niemand hat dazu ein Recht, kein Mensch, kein Amt, kein Staat. Und da gibt es Nichts(!) zu diskutieren.
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08.08.2012 11:43 Uhr von Suffkopp
 
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@stoske: Du hast völlig recht: so ein Schwachsinn
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08.08.2012 11:59 Uhr von magnificus
 
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Die Texaner wieder. Lassen sich ihren "Spass" durch nichts nehmen.
Die brauchen noch eine Weile, bis sie merken was es heisst, sich auf gesellschaftliche Ebene weiter zu entwickeln.
Die TS Gegner sind einfach noch zu wenig. Aber es wird. Hoffe ich.

"Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe konnte im Bundesstaat Illinois bei mehreren zum Tode Verurteilten die Unschuld bewiesen werden. Der scheidende Gouverneur George Ryan wandelte daraufhin im Jahre 2003 die Strafe aller 167 Todeskandidaten in Illinois in lebenslange Haft um. "

Keine weiteren Fragen!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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08.08.2012 12:29 Uhr von FredDurst82
 
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@Keylon: bei den von mir aufgelisteten. Jemand, der anderen das Leben nimmt (Mörder) oder es mutwillig beeinträchtigt (Vergewaltiger, Kinderschänder) hat ein weiteres Leben in meinen Augen nicht verdient - ihre Opfer haben ebenfalls kein (normales) Leben mehr.
Allerdings geb ich Dir natürlich Recht, dass ihre Schuld dafür zu 100% erwiesen sein muss, ohne jegliche Zweifel.
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08.08.2012 12:35 Uhr von KS_aus_OKS
 
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Um an dieser Stelle eine: berufene Befürworterin der Todesstrafe zu zitieren:
"Ich bin für die Todesstrafe. Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen. So lernt er seine Lektion für das nächste Mal." von Britney Spears (nein, nicht aus Texas).

Zu der Frage der Schuld des Henkers hat sich schon vor ein paar Jährchen ein Zeichner so seine Gedanken gemacht:
http://4.bp.blogspot.com/...

Ach so, Todesstrafe ist mir zu einfach, langweilig.
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08.08.2012 13:55 Uhr von Informant_321
 
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Englische Zusammenfassung des Falls. Für Interessierte.

http://murderpedia.org/...
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08.08.2012 15:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
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das ist: doch ein guter beitrag zur gleichberechtigung von behinderten. warum soll man einen behinderten nicht hinrichten, er ist genauso ein mensch wie alle anderen auch.

@ Mankind

"Mord setzt Planung vorraus, und bei einem IQ von 61 kann ich mir nur schwer vorstellen das es vorher geplant wurde von dem Mann."

ist doch scheiss egal ob mans plant oder nicht, dämliches juristengelabere.

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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08.08.2012 15:26 Uhr von Loxy
 
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@ Suffkopp: Wie opportunistisch kleingeistig macht ihr Euch eigentlich selbst?

Ich kann doch gegen die Todesstrafe sein und trotzdem den Mörder meiner Kinder abschlachten wollen. Diese Reaktion ist absolut verständlich und menschlich - Rachegefühle sind nichts ungewöhnliches.

Auch kann ich anschließend sagen dass es falsch war und nun meine Strafe erwarte für eine Tat die ich im vollen Bewustsein und gegen meine eigene Ratio vollzogen habe, weil meine Gefühle mich dazu getrieben haben.

Warum muss man denn sein persönliches Handeln immer zum Maßstab für das komplette Gerichtswesen erheben?

...wie viel kleingeistiger geht es denn bitte noch?

[ nachträglich editiert von Loxy ]

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