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Unbekannter Vulkan tötete im 13. Jahrhundert fast mehr Menschen als die Pest

Der größte Vulkanausbruch der letzten 10.000 Jahre fand im Jahr 1258 statt. Soviel wissen die Forscher. Was sie nicht wissen ist, welcher Vulkan solch eine enorme Eruption hervorbrachte, an der fast mehr Menschen starben als ein Jahrhundert später an der Pest.

Die Aschewolke hielt sich womöglich mehrere Jahre in der Atmosphäre, so wurde es durchschnittlich um vier Grad kälter. Forscher des Museum of London Archeology glauben, dass allein in London 15.000 Menschen starben. Dies belegen auch Aufzeichnungen von Mönchen oder die Entdeckung von Massengräbern.

"Keine Blume, kein Keim ging auf; die Hoffnung auf Ernte war vergebens.", so ein Forscher. Ein gefundenes Massengrab in London mit bis zu 18.000 Toten wurde zunächst der Pest im Jahr 1348 zugeschrieben. Neue Untersuchungen datieren es ins 13. Jahrhundert. Folglich in die Zeit des Ausbruches.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Vulkan, Jahrhundert, Unbekannter, Epidemie, Pest, Phantom
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2012 09:44 Uhr von squeezer82
 
+15 | -7
 
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Fast mehr = Weniger. Völlig bescheuerte Aussage. Fast mehr sind weniger.
Er tötete also weniger als die Pest. Nur nicht mehr so reisserisch.
"Annähernd so viele" "Ähnlich viele" "Nahezu genausoviele"

Qualiät der News ist ne glatte 6.
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07.08.2012 10:54 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -3
 
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relativ unwahrscheinlich, dass ein gewöhnlicher vulkan derart verheerende auswirkungen weltweit mit sich brachte. ein einzelner, normaler vulkan kann nicht den himmel des gesamten globus verdunkeln und weltweit für derart ausgeprägte missernten sorgen, dass millionen von menschen verhungern und dass ein absinken der durchschnittstemperatur um ganze 4 grad bewirkt wird. ich würde hier eher auf die eruption eines supervulkans tippen.
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07.08.2012 11:39 Uhr von GulfWars
 
+5 | -1
 
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@Nebelfrost: Dem schließe ich mich an. Und wenn dann ein Supervulkan im Meer, sonst hätte man sicher schon spuren gefunden.
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07.08.2012 14:20 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -0
 
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@gulfwars: ja, das habe ich mir auch gedacht. mal sehen wann der yellowstone hochgeht. wird sicher ein ordentliches feuerwerk ;-)
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07.08.2012 14:23 Uhr von GulfWars
 
+2 | -0
 
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Yellowstone: Wer soll denn die ganzen Flüchtlinge aus der USA aufnehmen? Mexico, Kanada, Syrien oder Iran?

Ich glaub den Knall würde man hier in Europa noch hören.
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07.08.2012 14:57 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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@gulfwars: so viele flüchtlinge werden es nach der eruption vielleicht gar nicht mehr sein. ;-) wenn das ordentlich rummst und die eruption richtig stark ist, dann wird bis zu einem drittel der fläche der USA mit lava bedeckt und selbst im weit entfernten new york könnte es noch bis zu 10 cm asche regnen. die überlebenden in den USA werden damit beschäftigt sein, die infrastruktur an einem minimum aufrecht zu erhalten. die explosionen würde man um die ganze welt hören. vielleicht wird die eruption aber auch nicht ganz so heftig.
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08.08.2012 10:07 Uhr von Mankind3
 
+2 | -0
 
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yellowstone: Wenn der Yellowstone ausbricht, sind Flüchtlinge wohl noch das kleinste Problem.

Es wird nach dem Ausbruch unweigerlich zu einer Hungersnot kommen, da Nordamerika mit der größte Getreideproduzent der Welt ist.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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27.10.2012 15:26 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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wer zum geier hat eigentlich diese völlig peinliche vergewaltigung der deutschen sprache in umlauf gebracht? die formulierung "fast mehr", die man auf shortnews öfters liest, ist völlig daneben und ergibt auch überhaupt nicht den geringsten sinn. "fast mehr" ist ein unwort, das nur von jemandem stammen kann, der sich gerade im delirium befindet.
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07.11.2012 10:32 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"Eruption von 1258"

Und weil die und ihre Folgen so enorm kurios spektakulär
verheerend waren, gibt es dazu keinerlei Aufzeichnungen. -

[ nachträglich editiert von sooma ]

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