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Pflegepersonal ist überdurchschnittlich oft krank

Die Berufsgruppe des Pflegepersonals hatte im letzten Jahr deutlich mehr Krankheitstage als die übrigen Arbeitnehmer aus anderen Berufsgruppen. Dies wurde im "AOK-Report Pflege 2011" veröffentlicht, in dem nur Zahlen aus Bayern berücksichtigt wurden.

Pro Kopf kommt das Pflegepersonal auf eine Ausfallzeit von durchschnittlich 21 Krankheitstagen, die übrigen Arbeitnehmer kommen nur auf 15,4 Tage.

Der häufigste Grund mit fast 25 Prozent der Ausfallzeiten des Pflegepersonals ist Muskel- und Skelettkrankheiten zuzuordnen.


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WebReporter: flofree
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Ausfall, Pfleger
Quelle: www.aerzteblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2012 22:03 Uhr von RainerKoeln
 
+20 | -0
 
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is doch klar: wenn die leute 10-14 tage am stück arbeiten sollen...

kann mir jemand erklären, warum das so sein muss? von meinen bekannten in der branche kann das leider niemand
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06.08.2012 22:09 Uhr von shadow#
 
+16 | -0
 
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Der Job ist ja auch überdurchschnittlich hart: *
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06.08.2012 22:48 Uhr von Schramme82
 
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DRG: sag ich da nur..... Geld für die Diagnose aber nicht für die Dienstleistungen

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[ nachträglich editiert von Schramme82 ]
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06.08.2012 22:59 Uhr von roterpanda
 
+3 | -0
 
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Warum sollte das auch anders sein? Diese Menschen haben während ihrer Arbeit unter physischen UND psychischen Stress zu leiden und werden dann auch noch grottig bezahlt. Alle wollen sie bis ins hohe Alter gesund sein, aber wenn es sie dann doch trifft, denkt niemand an diejenigen, die sich den Arsch aufreißen, um ihnen das Leben leichter zu machen.
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06.08.2012 23:04 Uhr von -MaD-
 
+7 | -0
 
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kann mich euch nur anschließen: meine Mutter ist Altenpflegerin und die Arbeit macht sie kaputt,
Ständig wechselnde Schichten, Überstunden ohne Ende (und natürlich keine Bezahlung), für kranke Kollegen einspringen (von denen es mittlerweile auch schon 4 verschlissen hat, seit dem sie da arbeitet)
Urlaub wird gestrichen und sie muss ständig auf Abruf da sein (nicht selten wird früh morgens angerufen, damit sie mal einspringt), für die Familie ist da auch keine Zeit mehr.

Und das Alles in Teilzeit, da das Geld fehlt, ihr eine volle Stelle zu geben oder weitere Kräfte einzustellen.

Es ist wirklich ein Drecksjob und da muss was getan werden!

[ nachträglich editiert von -MaD- ]
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07.08.2012 09:59 Uhr von bigX67
 
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@jauche: dann kennst du die falschen :P.
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07.08.2012 11:56 Uhr von uss_constellation
 
+5 | -0
 
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Berufsgruppen: Hierzu kann man wunderbar folgenden Satz von Pispers zitieren:
"Und wenn sie es noch nicht begriffen haben, dann machen sie folgendes Gedankenexperiment: Stellen sie sich vor, morgen fallen alle Investment-Banker, Unternehmens-Berater und Aktienanalysten tot um. Oder morgen fallen alle Krankenschwestern, Polizisten, Feuerwehr-Leute und Altenpfleger tot um. Und dann überlegen sie kurz, was sie persönlich vermissen würden."
http://www.youtube.com/...

Mich wundert das nicht. Kommen doch, zusätzlich zu den vor mir schon beschriebenen Punkten, noch weitere Sachen hinzu wie der direkte Kontakt mit vielen Krankheiten und Infektionsmöglichkeiten. Das dürfte wohl bei Kindergärtnern, Lehrern, Busfahrern, Restaurantbedienungen ganz ähnlich sein.

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