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"Popstars"-Favoritin macht ihren Knebelvertrag öffentlich (Update)

Die 19-jährige Berlinerin Katharina Luttner hätte beinahe bei "Popstars" den Durchbruch geschafft. Dann entschied sie sich jedoch gegen den Knebelvertrag der Produktionsfirma und für ihre Ausbildung (ShortNews berichtete).

Nach dem Vertrag liegen "die exklusiven Rechte an der Person und Persönlichkeit" bis Ende Dezember bei der Produktionsfirma Tresor TV. Allerdings beginnt die junge Frau am Montag eine Ausbildung zur Fachangestellten für Wellness und Beauty.

Während der Show hätte sie hingegen keinerlei Einnahmen gehabt, lediglich für die ersten Aufnahmen wäre ein kleiner Obulus geflossen. Auch als Jury-Mitglied Detlef "D!" Soost bei ihr anrief, blieb Katharina Luttner bei ihrem Nein.


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WebReporter: Beweis
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: ProSieben, Popstars, Ablehnung, Detlef D! Soost, Knebelvertrag
Quelle: www.berliner-kurier.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2012 12:14 Uhr von Beweis
 
+110 | -4
 
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Wenn man seine ganze Person und Persönlichkeit an eine Firma abtritt, ist das ja eigentlich moderne Sklaverei. Vielleicht ist der Vertrag ja ohnehin sittenwidrig gewesen.
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06.08.2012 12:39 Uhr von TripleB
 
+55 | -3
 
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Klingt ja fast nach: "Verkauf mir deine Seele und du wirst Erfolg haben"
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06.08.2012 12:43 Uhr von Oberhenne1980
 
+27 | -18
 
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oha: Ich vermute der Vertrag hatte auch eine Klausel, die das Öffentlichmachen untersagt hatte. Könnte noch teuer werden.
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06.08.2012 12:50 Uhr von Keylon
 
+102 | -2
 
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@Oberhenne1980: Damit die klausel greift müsste sie den Vertrag ja unterschrieben haben. Hat sie aber nicht ;)
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06.08.2012 12:56 Uhr von sicness66
 
+12 | -2
 
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Gut so: Ich hoffe, dass noch mehr Leute ihrem Beispiel (siehe Kandidaten von "Schwer verliebt") folgen, und dass solche Sendungen und ihre Betreiber endlich mal eine vor den Bug bekommen.

Wenn ein solches Thema in der Öffentlichkeit bleibt wie die Abzocke von 9live etwa, werden irgendwann Konsequenzen folgen.
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06.08.2012 13:05 Uhr von Maverick Zero
 
+7 | -79
 
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06.08.2012 13:30 Uhr von DerMaus
 
+36 | -2
 
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Klügste Teilnehmerin einer Castingshow aller Zeiten.
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06.08.2012 13:42 Uhr von Lord_Prentice
 
+40 | -5
 
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@Maverick Zero: Du sagst es: ERST LESEN!!!

Sie hat ihn NICHT unterschrieben weil SIE IHN GELESEN HAT...

Aber die Fresse unqualifiziert aufreißen...Internet du hast verloren -.-

[ nachträglich editiert von Lord_Prentice ]
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06.08.2012 13:47 Uhr von cyrus2k1
 
+16 | -4
 
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@Maverick Zero: Sie hat doch den Vertrag gelesen und NICHT unterschrieben! Dein Kommentar ergibt keinen Sinn!
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06.08.2012 13:47 Uhr von keakzzz
 
+18 | -3
 
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hahaha: @Maverick Zero
total fail.
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06.08.2012 13:47 Uhr von don_vito_corleone
 
+10 | -2
 
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Ich weiss nicht wer das ist: aber ich mag sie jetzt schon :D
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06.08.2012 13:50 Uhr von KevinTq
 
+5 | -0
 
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Sehr reißerische Überschrift: Einfach mal zur Favoritin erklärt :D
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06.08.2012 14:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -12
 
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Diese Verträge sind normal solange man nur ein kleines Mini-Sternchen ist. Der Sender übernimmt die ganzen Kosten für die Vorproduktion und möchte anschliessend natürlich die Kohle. Das ist nicht die Heilsarmee.
Das Showbiz hat eigene Regeln, hätte sie weit vorher wissen können.

Wenn man als neuer Arbeitnehmer vom Chef eine richtig teure mehr-monatige Ausbildung bezahlt bekommt (analog zu den Produktionskosten des Senders) , unterschreibt man oft ähnlich Verträge, wo man entweder 3 Jahre an die Firma gebunden ist - oder die Ausbildung anteilig zurückzahlen muss, wenn man nach der Ausbildung einfach zur Konkurrenz abhaut.
Es gibt sogar - legale - Verträge, die verhindern, dass man nach der eigenen Kündigung innerhalb 2 Jahren zur Konkurrenz wechselt (für Leute die besondere Firmen- und Patentgeheimnisse kennen müssen, z.B. Softwareentwickler)

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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06.08.2012 14:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -6
 
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Warum regt sich eigentlich niemand über die bösen: Knebelverträge der Luftfahrtgesellschaften auf?

Da wird man beim Abschluss eines AUsbildungsvertrages derart "geknebelt" dass man nach Ende der Ausbildung mind. 5 Jahre für die Fluggesellschaft arbeiten muss.

Ach stimmt Fluggesellschaften sind ja nicht so "böse" :D
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06.08.2012 14:40 Uhr von Borgir
 
+5 | -7
 
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es lässt: sich halt nicht jeder auspressen wie eine Zitrone. Finde ich gut, dass sie das nicht mit sich hat machen lassen. Respekt.
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06.08.2012 14:56 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -0
 
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@PeterLustig2009: Sofern die Bezahlung stimmt, wäre ich doch ganz froh, wenn man 5 Jahre eine sichere Arbeitsstelle dort hätte.
Wenn die Bezahlung nicht stimmen würde, wäre es natürlich eine durchaus berechtigte Frage bzgl. der Knebelverträge.
Ich darf in meiner Branche auch nicht so einfach die Firma wechseln, weil hier durch die Hand auch spezielles Firmenwissen dazu gehört.
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06.08.2012 15:13 Uhr von bimmelicous
 
+5 | -0
 
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Peter Lustig: Sprichst Du von einer bestimmten Airline? Bei der LH sind es glaub ich 40K oder 60K Euro Ausbildungskredit den man nach Abschluss der Ausbildung zurückzahlen muss, wenn man im Unternehmen bleibt. Wenn man geht noch mehr.
Allerdings ist das Abbezahlen bei den dortigen Einstiegsgehältern kein Problem..
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06.08.2012 15:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -5
 
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@bimmelicous: Dieses Prozedere ist ja bei allen Airlines ähnlich. Find es nur lustig dass sich bei diesen Casting-Show "Knebelverträgen" so darüber aufgeregt wird, wo es an und für sich nichts anderes ist.

Die Firma steckt Geld in das Talent um es zu vermakrten, etc. und holt es sich im Erfolgsfall dann hinterhr zurück. Hat halt niemand was zu verschenken
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06.08.2012 15:55 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -4
 
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Kann den Hype jetzt: auch nicht verstehen um derartige - nahezu seit Jahren - in allen Bereichen üblichen Verträge. Die gab es wie schon oft geschrieben schon immer und wird es immer geben.

Sagt auch eigentlich irgendwie der gesunde Menschenverstand: eine Investition die ich tätige möchte ich auch irgendwann amortiesiert haben.

@Maverich gräme Dich nicht - es gibt hier viele die Ironie nichtmal erkennen würden sie vor denen stehen würde.
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06.08.2012 16:04 Uhr von svizzy
 
+5 | -3
 
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naja: warum sollten die teilnehmer auch viel geld bekommen? für ein bisschen singen? so lange die nicht selber lieder schreiben und produzieren is das doch egal.
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06.08.2012 16:08 Uhr von pentam
 
+8 | -1
 
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@ Knebelverträge sind doch normal Leute:
Es geht nicht darum, dass die Kandidaten exklusiv an die Produktionen der Showbetreiber gebunden werden.Solche Verträge sind tatsächlich ziemlich üblich damit sich die Investition in die Ausbildung/Vorfinanzierung lohnt.

Aber hier geht es z.B. um die Formulierung wie "die exklusiven Rechte an der Person und Persönlichkeit".
Eine solche Formulierung grenzt wirklich schon wie der Autor schreibt an moderner Sklaverei, da es über das reine Arbeitsverhältnis hinaus geht und über die Person selbst bestimmt.
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06.08.2012 16:39 Uhr von 4ndy85
 
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Respekt: Zum Glück gibt es noch Menschen, die mit "ehrlicher" Arbeit ihr Geld verdienen wollen. Wer durch das (insbesondere private) Fernsehen Karriere machen will, tauscht i.d.R. seine Seele gegen ein sittenwidrigen Knebelvertrag ein, so läuft das. Scheinbar macht es den meisten Leuten gar nichts aus, sich derart versklaven zu lassen. Aber das hat wohl eher etwas mit Naivität und Unwissenheit zu tun.
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06.08.2012 17:08 Uhr von Beng.
 
+1 | -4
 
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Verstehe nciht waurm leute da was von "sklaverei" etc. labern...im ernst...
wenn die Leute die Verträge unterscheiden ist das im beidseitigen einverständniss...
Dass da krasse vorraussetzungen gestellt werden ist klar, wenn die meißten Leute aber zu dumm sind und nicht chekcne dass das echt sehr krasse Knebelverträge sind, und sich danach darüber aufregen wei hart das doch alles sei, dann hab ich da kein Verstädniss dafür.

---> Zuerst Lesen, dann denkt man noch obs das einem Wert ist und dann entscheidet man
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06.08.2012 17:12 Uhr von eugler
 
+3 | -2
 
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@4ndy85: "Scheinbar macht es den meisten Leuten gar nichts aus, sich derart versklaven zu lassen."

Nenn mir einen Angestellten, der sich nicht "versklavt" oder seine "Seele verkauft". Nur hier passiert es eben öffentlich. Mir fällt es zumindest immer schwerer Jobs zu sehen, die nicht irgendwie schwierig sind. Es gibt eben kaum noch Berufe, sondern nur Jobs.
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06.08.2012 17:31 Uhr von mayan999
 
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ich denke: das problem ist, dass den wenigsten bewusst ist/gemacht wird, was das für sie bedeutet. deshalb wird ihre unwissenheit ausgenutzt, und zwar soweit es geht.

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