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Experte warnt vor Auflösung der EU

Der italienische Ministerpräsident Monti warnt vor einem Auseinanderbrechen Europas.

Die Spannungen in der Euro-Zone trügen bereits die Züge einer psychologischen Auflösung Europas, so Monti im Nachrichtenmagazin "Spiegel". Wenn der Euro zu einem Faktor beim Auseinanderdriften werde, dann sei die Grundlage des Projekts Europa zerstört, so Monti.

Der Premier des hoch verschuldeten Landes gab auch Tipps an die Regierungen der anderen EU-Länder. Sie sollten sich nicht vollständig durch die Entscheidungen der Parlamente binden lassen.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, EU, Experte, Auflösung
Quelle: orf.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2012 17:52 Uhr von Katzee
 
+30 | -2
 
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Mißgeburt EU: Dieser Zusammenschluß von Ländern, die in den letzten Jahrhunderten mehr Kriege gegeneinander als Zeit miteinander hatten, war von Anfang an eine Mißgeburt. Die Mentalitäten der Länder, die Haushaltsdiziplin und sogar der Kampf gegen organisiertes Verbrechen und Korruption sind weit davon entfernt einheitlich zu sein.

Vor der Währungsunion hat die lockere Zusammenarbeit verschiedener Länder im Rahmen der EU auf rein wirtschaftlicher Ebene recht gut funktioniert. Seit die Korrupties glauben, sie hätten das Recht, anderen Ländern den letzten Cent aus den Rippen zu quetschen, um mit ihrem Schlendrian weiter zu machen wie bisher, zeigt sich die Unvereinbarkeit der nationalen Egoismen im Rahmen der EU deutlicher als je zuvor.
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05.08.2012 17:56 Uhr von Gary85
 
+31 | -1
 
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"Sie sollten sich nicht vollständig durch die Entscheidungen der Parlamente binden lassen."

... oder anders ausgedrückt:
"Verzögert durch euren demokratischen Mist nicht immer den Geldfluss an die ach so armen Länder."


Daran sieht man wieder einmal deutlich, was Herr Monti von der Demokratie hält - nämlich ... ähh ... nichts ...
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05.08.2012 18:11 Uhr von ZzaiH
 
+24 | -0
 
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aja: was mich in dieser ganze krise wundert...

griechenland hatte vor 2008 schulden in höhe von knapp 150 mrd schulden...
es sind knapp 300 mrd nach griechenland geflossen und die haben immer noch schulden von 200 mrd...
schön ich hab keine wirtschaftswissenschaften studiert, aber
-150+300!=-200
also wo zur hölle ist das geld hin...
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05.08.2012 18:31 Uhr von FlatFlow
 
+9 | -1
 
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@ZzaiH: na wo woll, bei den Banken, oder haben wir die Griechen gerettet?

EU ist nicht gleich Eurozone (€), es gibt genügend Länder die in der EU drin sind, aber ihre eigene Währung haben.
In Vergleich zu den Eurozonenländern wachsen diese Ländern und das nicht zu knapp.
Die Pleitekandidatenländern sollen sich überlegen was gut für ihr Land ist und nicht was gut für das Image ist.
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05.08.2012 18:32 Uhr von derNameIstProgramm
 
+11 | -0
 
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Haha: Die News finde ich lustig, besonders den Titel. Bei uns haben also die Politiker alle keine Ahnung, aber die Politiker in einem anderen, wirtschaftlich sehr viel schlechteren Landes sind Experten?

Kann es nicht einfach sein, dass ihr generell keine andere Meinung akzeptiert und daher jeden, der nicht eure Meinung vertritt, als Unwissenden beschimpft?
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05.08.2012 18:42 Uhr von Katzee
 
+8 | -2
 
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@ FlatFlow: Die EU umfasst 27 Mitgliedsländer (plus den aussereuropäischen Gebieten einiger Länder wie z.B. Balearen, Kanaren zu Spanien; Französisch-Guyana, Martinique etc. zu Frankreich). Von diesen 27 Ländern sind folgende nicht dem Euro beigetreten:
Bulgarien
Dänemark
England
Lettland
Litauen
Polen
Rumänien
Tschechien
Ungarn

Bitte korrigiere mich, wenn ich mich irren, aber die meisten dieser Länder - allen voran England, Ungarn und Bulgarien - stehen wirtschaftlich genauso dumm da wie die Pleitestaaten der Euro-Zone.
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05.08.2012 19:20 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -2
 
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Na und? Wo ist denn das ne Warnung?
Eher ein Lichtblick, eine Hoffnung.
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05.08.2012 19:26 Uhr von shadow#
 
+2 | -4
 
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@FlatFlow: "In Vergleich zu den Eurozonenländern wachsen diese Ländern und das nicht zu knapp."

Nein. England...
Die großen Euro-Verlierer - weil sie ihn nicht eingeführt haben.

Die restlichen Länder ohne Euro (Ausnahme Dänemark) nähern sich nur langsam von unten an den EU-Durchschnitt an.
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05.08.2012 19:58 Uhr von Ignaz_Jablonski
 
+7 | -0
 
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nix neues unter der Sonne: Goldman Sachs und JP Morgan plazieren Atombomben in allen EURO-Staaten, und nachdem sie gezündet wurden wird "gewarnt" vor Problemen.. lol
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05.08.2012 21:13 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -0
 
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Die EU - ist wie im wahren Leben, man lebt 10 Jahre mit der Frau/Mann glücklich zusammen aber sobald geheiratet wird gibt es Zoff.
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05.08.2012 22:46 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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EURO-Absolutismus statt Demokratie: Der italienische Ministerpräsident Monti offenbart uns mit seinen Äusserungen von der notwendigen Erziehung der Parlamente, was er von der Parlamentarischen Demokratie schlechthin hält. Offensichtlich setzt er stattdessen auf die Diktatur des Ministerrates.

Ich wüsste gern, ob er unser Verfassungsgericht auch für derart erziehungsbedürftig hält.
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05.08.2012 23:31 Uhr von Multiversal
 
+6 | -0
 
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warnt? ich bitte um die Auflösung!
Und glaubt bloß nicht deren Geschwätz das es danach nur noch bergab mit der Wirtschaft usw. geht.
Vor der EU gab es eindeutig eine bessere Stimmung der Witrschaft und viel weniger Kriesen...
Die setzen nur auf das Vergessen der Leute!

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