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Wendepunkt für den Fall "Pussy Riot" - Mildes Urteil erwartet (Update)

Nach Wladimir Putin spricht sich jetzt auch noch der als Chefideologe der russisch-Orthodoxen Kirche bekannte Wsewolod Taschaplin gegen eine zu harte Bestrafung der wegen "Romanentums" angeklagten Punkband "Pussy Riot" aus. Vorher waren bis zu sieben Jahre Arbeitslager als Strafmaß angesetzt.

Bisher ist das Urteil allerdings nicht gefallen. Es bleibt abzuwarten ob der russische Präsident durch seine Aussage nur mit einem geschickten Winkelzug aus der Affäre ziehen wollte oder ob dies ein echtes Einlenken bedeutet.

Der Fall "Pussy Riot" ist daher so brisant das es sich um einen politischen Prozess handelt. Die Band ist in den letzten Monaten immer wieder durch ihren radikalen Protest gegen Putin und das in Russland immer noch sehr präsente und mit harter Hand geführte Patriarchat aufgefallen.


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WebReporter: Perofaton
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Fall, Wladimir Putin, Pussy Riot, Orthodoxie
Quelle: www.focus.de

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