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Piraten: Nach 2013 das Zünglein an der Waage?

Im kommenden Jahr sind in Deutschland Bundestagswahlen. Für die Piraten könnte dann die Zeit der außerparlamentarischen Opposition beendet sein. Nun hat sich der politische Geschäftsführer zu den künftigen Optionen geäußert. Grundsätzlich seien die Piraten in alle Richtungen offen.

Inhaltlich aber tendiert Johannes Ponader eher in Richtung Rot-Grün, könnte sich sogar unter bestimmten Bedingungen eine Unterstützung von SPD und Grünen vorstellen. Dazu müsse jedoch die Vorratsdatenspeicherung ausgeschlossen und die Koalitionsverhandlungen im Internet übertragen werden, so Ponader.

Der politische Geschäftsführer der Piraten bestätigte dabei, dass es bereits Avancen der anderen Parteien in Richtung der Piraten gibt. Fundamentalopposition hingegen lehne er ab. "Piraten sind normalerweise relativ vernünftige Menschen, die sich argumentativ überzeugen lassen", so Ponader.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, Piraten, Waage
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2012 12:30 Uhr von Rheinnachrichten
 
+7 | -7
 
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Wie in dem Artikel steht, kommen die Piraten nach derzeitigem Stand der Dinge mit neun Prozent recht locker in den nächsten Bundestag. Und dann wird es spannend, wie sie sich dort positionieren werden.

Ich muss sagen: Ich werde Sarah Wagenknecht und Gregor Gysi vermissen. Beide machten so herrlich erfrischende Fundamentalopposition, das es eine Freude war, ihren Märchenerzählungen von einer gerechten Welt zuzuhören. Die Piraten erscheinen mir da deutlich langweiliger.
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04.08.2012 13:42 Uhr von Golan
 
+16 | -8
 
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Letztes mal: hatten die Piraten noch meine Stimme. Aber mit den Rot-Grünen Volksverrätern zusammen? Nope.

Nächstes mal wähle ich zum ersten mal die NPD. Um diese selbstgerechten Denunzianten, die hier bei mir gleich auf Minus klicken, zu ärgern.

Auf geht´s :-)
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04.08.2012 14:04 Uhr von keakzzz
 
+7 | -1
 
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hä, was? "Inhaltlich aber tendiert Johannes Ponader eher in Richtung Rot-Grün, könnte sich sogar unter bestimmten Bedingungen eine Unterstützung von SPD und Grünen vorstellen."

?!?
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04.08.2012 14:28 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -1
 
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@keakzzz: Haha, sehr schön, gut aufgepasst.
klingt ähnlich, bedarf aber einer Präzisierung

Zwischen "tendieren" und "unterstützen" gibt es in der Tat einen Unterschied. Generell kann man für etwas sein, die Unterstützung bezog sich auf die Kanzlerwahl, ist also konkreter.

Hier beißt Shortnews sich selbst. Mehr als 300 Zeichen stehen pro Kernaussage (derer gibt es drei) nicht zur Verfügung. Da musste auch der Autor kürzen.


Deshalb:

Danke, dass Du das thematisiert. Es ist insofern eine wichtige Ergänzung.
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04.08.2012 15:29 Uhr von Near
 
+2 | -2
 
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Irgendwas ist immer: Was stellt ihr euch eigentlich vor wie das ablaufen wird? Piraten in der Regierung, CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke in der Opposition? Ich bitte euch.
Wer sich jetzt darüber beschwert dass die Piraten im Falle einer möglichen Regierungsbildung mit anderen Parteien zusammenarbeiten müssen kann sich auch gleich darüber beschweren dass hier Minderheitsregierungen mit unter 10% einfach nicht machbar/praktikabel sind/wären.

Ich selbst würde die Piraten 2013 auch lieber erstmal in der Opposition sehen, aber mir wäre trotzdem z.B. Rot-Grün-Orange lieber als nochmal eine Legislaturperiode mit der CDU an der Spitze oder den FDP-Steigbügelhaltern in der Koalition.
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04.08.2012 16:06 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -2
 
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lol: "Piraten sind normalerweise relativ vernünftige Menschen, die sich argumentativ überzeugen lassen."

Ahja normalerweise!

Aber spätestens mit diesem Satz müssten die sich bei der Mehrheit der Wähler nicht-wählbar gemacht haben:

"Kürzungen von Hartz IV etwa für diejenigen, die eine Arbeit nicht annehmen wollen, lehnen die Piraten ab."

Die Piraten wollen also das möglichst viele H4 bekommen ohne das sie je wieder arbeiten müssen.

Das würde dem Ponader so richtig passen.
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04.08.2012 18:05 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@Para: Spaß wollen die - den ganzen Tag Spaß und H4 soll es richten.

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