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China: Deutscher Kunstspediteur vorläufig auf freien Fuß gesetzt

Peking: Der Rendsburger Nils Jennrich war Ende März in China verhaftet worden, da er angeblich den Zoll betrogen hat. Ihm wird vorgeworfen, den Wert von Kunstwerken zu niedrig angegeben zu haben, um Einfuhrsteuern zu senken.

Kenner der Branche halten diesen Vorwurf für konstruiert - reiche Kunstsammler sollen durch diesen Vorfall daran gehindert werden, im eigenen Land Steuerbetrug zu begehen. Die Familie Jennrichs erwähnte, dass er als "Bauernopfer" herhalten musste.

Nach Auskunft des Auswärtigen Amtes ist der 32-Jährige momentan unter Auflagen auf freien Fuß, darf jedoch Peking nicht verlassen. Das Strafverfahren gegen ihn läuft weiter und im Falle einer Verurteilung könnte dem Deutschen eine lebenslange Haft drohen.


WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Deutscher, Fuß
Quelle: www.ndr.de

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09.08.2012 14:19 Uhr von Thimphu2003
 
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Nun.... ein Land, daß die eigenen Künstler in´s Gefängnis steckt (wenn die Kunst nicht gesellschafts- und parteikonform ist), erinnert mich an Nazi-Deutschland.
Daß man dabei auch mal gerne Ausländer als Bauernopfer nimmt, paßt in den immer größer werdenden Überheblichkeitswahn dieses Staates..

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