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Kölner Hochkultur droht erneut Ungemach

Trotz Sommerpause müssen die Kölner Ratspolitiker am kommenden Montag zu einer Sitzung des Hauptausschusses erscheinen. Eine wichtige Entscheidung ist die Wahl der neuen Opernintendantin. Sie soll Nachfolgerin des fristlos entlassenen Ex-Intendanten Uwe Eric Laufenberg werden.

Doch die Fraktionen von CDU und FDP haben nun eine Klage gegen die geplante Wahl am Montag angekündigt, Beschwerde bei der Bezirksregierung einzulegen. Grund ist, dass das Gremium gar nicht zuständig ist und der Betriebsausschuss nicht informiert worden sei.

Beide Parteien betonten allerdings, dass sie nicht grundsätzlich gegen Birgit Meyer als Nachfolgerin an der Spitze der Kölner Oper seien. Unterdessen versucht die Stadt, den Streit mit ihrem Ex-Intendanten durch Zahlung einer Abfindung zu schlichten. Dabei wurde die Summe 240.000 Euro genannt.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Oper, Intendant, Hochkultur
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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03.08.2012 18:35 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Kultur und Köln scheint dieser Tage ein Widerspruch an sich zu sein. Nach den Querelen um die Entlassung Laufenbergs könnte das Prozedere mit einer erneuten Hängepartie weiterzugehen.

So kann man eine Opernintendantin in-spe bereits vor ihrem Amtsantritt beschädigen. Andererseits gibt es geregelte Beratungsfolgen und Zuständigkeiten und auch die müssen bei aller Eile beachtet werden.

Man darf gespannt sein, wie die Sache auf mittlere Sicht ausgeht.

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