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Japan: Zwei Menschen wegen Mordes gehängt

Das Justizministerium in Tokio teilte nun mit, dass in Japan zwei Männer hingerichtet wurden, die wegen Mordes verurteilt waren.

Bei ihnen handelte es sich um einen 40 Jahre alten Mann, der eine Schülerin vergewaltige und ihre Leiche verbrannt hatte. Der andere Mann war 31 Jahre alt und soll zwei Angehörige getötet haben, um sie auszurauben.

Insgesamt wurden dieses Jahr bereits fünf Menschen in Japan hingerichtet. Das Land gilt neben Amerika als einzige demokratische Industriemacht, wo noch Menschen als Strafe getötet werden.


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WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Japan, Urteil, Strafe, Mörder, Erhängen
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2012 08:49 Uhr von Doloro
 
+25 | -11
 
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Also: wenn die Schuld wirklich zu 100% beweisbar ist, bin ich da auch für.
Warum will man solche Menschen am Leben erhalten?
Leben genommen - Recht zu leben verloren.
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03.08.2012 09:18 Uhr von Phillsen
 
+15 | -8
 
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@Doloro: Naja das ist halt das Problem. Wann ist die Schuld zu 100% erwiesen?

Aus rein logischer Betrachtungsweise macht es, wie du schon sagtest, keinen Sinn Menschen ein Leben lang einzusperren.
Aber andererseits, müssen wir uns als Gesellschaft echt auf die Stufe mit den Mördern stellen?

Ich kann das für mich nicht schlüssig beantworten, und bin daher eigentlich zufrieden damit, das es die Todesstrafe in Deutschland nicht gibt
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03.08.2012 10:01 Uhr von godofkills
 
+7 | -6
 
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Ich finde, niedmand hat das recht über leben und tot zu entscheiden. egal ob vergewaltiger und mörder oder die justiz....

[ nachträglich editiert von godofkills ]
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03.08.2012 10:01 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -1
 
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Ganz Deutschland? "Ich kann das für mich nicht schlüssig beantworten, und bin daher eigentlich zufrieden damit, das es die Todesstrafe in Deutschland nicht gibt "

http://www.manfredhartmann.homepage.t-online.de/...
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03.08.2012 10:17 Uhr von uss_constellation
 
+8 | -3
 
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Diese beiden: haben nach Ansicht des Gerichts Leben genommen und dadurch getötet. Und nach japanischem Recht ist das wohl falsch und wird bestraft. Nun nimmt sich das japanische Recht das gleiche heraus und tötet diese beiden? Aus zweimal Unrecht wird also Recht? Das ist nicht Recht, das ist Rache. Ein Tötungsdelikt kann man nicht äquivalent sühnen ohne sich auf eine Stufe mit dem Täter zu begeben.

Wer die Todesstrafe als Staat immer noch aktiv hat, kann von mir allenfalls als Witz angesehen werden. Vor allem moderne Industriestaaten sollten hier schon weiter sein. Auf der einen Seite in den innersten Gesetzen von Recht auf Leben, anderen Rechten und all dem Krempel reden und dann sowas.

Die Befürworter der Todesstrafe werden es nie verstehen, warum das Recht auf Leben ein universelles und unveräußerliches Grundrecht ist. Sie sind in ihrer Wildwest-Mentalität gefangen. Da kann man nur hoffen, dass die humanistische Grundbildung sich weiter in allen Gesellschaften durchsetzt und diese Gruppe von Leuten auf Dauer langsam ausstirbt.

Wie man es richtig macht sieht man an den skandinavischen Gesellschaften. Die sind dem Rest der Welt diesbezüglich um einiges voraus. Das Beispiel mit Breivik und wie jetzt mit ihm umgegangen wird zeigt das sehr gut.
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03.08.2012 10:46 Uhr von godofkills
 
+0 | -0
 
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dazu fällt mir noch ein: dann ist es auch für mich kein demokratisches land. denn vor dem gesetzt sind alle gleich zu behandeln und das wird hier nicht getan. genau so wie in den usa, wo es auch heißt, vor dem gesetzt sind alle gleich zu behandeln. Und es nicht eingehalten wird!

[ nachträglich editiert von godofkills ]
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03.08.2012 10:55 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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Es ist wie immer ein schweischneidiges Schwert: und auch ich bin eigentlich froh das es die Todesstrafe hier nicht gibt.

Aber ich stelle mir immer wieder eine Frage: Was würden ich oder andere "Recht auf Leben" Verfechter sagen und denken, wenn das eigene Kind davon betroffen wäre?

Auch mein Kind hatte ein Recht auf Leben!
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03.08.2012 11:32 Uhr von Ribl
 
+4 | -0
 
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Dub di du: "Ich bin für die Todesstrafe. Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen. So lernt er seine Lektion für das nächste Mal." [Britney Spears]
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03.08.2012 12:43 Uhr von uss_constellation
 
+1 | -0
 
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@Suffkopp: Mit diesem Ansatz ein Rechtssystem aufzubauen geht nicht so einfach. Deswegen wird Justitia auch immer als blind dargestellt. Also als außerhalb der Streitparteien und neutral. Sonst wäre nicht Recht sondern Rache der Grundsatz. Wenns nach der Pausenhofregel ginge, dann gäbs auf vielen deutschen Schulhöfen schon für ne gestohlene Tafel Schokolade manchmal die Todesstrafe.

"Auch mein Kind hatte ein Recht auf Leben!" bestreitet niemand. Der Täter hat außerhalb des gesetzlichen Rahmens gehandelt. Dadurch wird aber der Täter vom Gesetz her nicht plötzlich außerhalb des gesetzlichen Rahmens gestellt und zum Freiwild. Das Recht auf Leben ist ein unveräußerliches Grundrecht, das ihm immer zusteht, egal unter welchen Umständen.
Das Beispiel mit Mord ist halt immer recht drastisch. Aber geh mal in den Straßenverkehr in die täglichen Situationen. Wenn Dich jemand ausbremst hast Du nicht automatisch das Recht dies gegenüber Deinem Ausbremser genauso zu tun, auch wenn viele meinen sie hätten es und tun es dann auch noch.
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03.08.2012 13:04 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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@uss: ich hab doch meine derzeitige Haltung dargestellt.

Ich habe mir nur erlaubt zu fragen, was wäre wenn unsereins mal selber betroffen ist. Also habe ich keine starre ewig geltende Meinung.

Für mich würde sich bestimmt in so einem Moment die Frage stellen:

"Mein Kind hatte ein Recht auf Leben!"
"Der Täter hat auch ein Recht auf Leben"
"Hat der Täter meinem Kind nicht das Recht auf Leben gewaltsam genommen?"
"Sollte dann das Recht auf Leben des Täters höher stehen als das Recht auf Leben des Opfers, dessen Recht auf leben er ja gewaltsam beendet hat?"

Und darauf weiß ich heute keine Antwort. Ich kann sie nicht wissen.

Aber was hat jetzt Ausbremsen mit ermorden zu tun? Ich denk es geht um die Todesstrafe - und die gibt es nicht fürs Ausbremsen?
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03.08.2012 15:13 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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@ benjaminx: "Das Mitleid Bilbos mit Gollum wird am Ende eine große Rolle für uns alle spielen. Davon bin ich überzeugt." Gandalf (sinngemäß)

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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03.08.2012 16:00 Uhr von Chryzt2k12
 
+1 | -0
 
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Todestrafe: Als ob die Todesstrafe auch nur in irgendeiner Form eine abschreckende Wirkung hätte...
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03.08.2012 16:15 Uhr von Loxy
 
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"Mord und Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder, die ihre Art fortpflanzen." George Bernhard Shaw

Albert Pierrepoint, der in Großbritannien 25 Jahre lang 1. Henker war: "All die Männer und Frauen, denen ich in ihrem letzten Augenblick gegenüberstand, haben mich davon überzeugt, dass ich mit meiner Tätigkeit keinen einzigen Mord verhindern konnte".

Johnny Frank Garrett (hingerichtet am 11.02.86): "I´d like to thank my family for loving me and taking care of me. And the rest of the world can kiss my ass."
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04.08.2012 09:30 Uhr von Alois_Besenstiel
 
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@Jimboooo: "kommt natürlich auch aufs gefängnis an, wenn man manche knäste sieht, z.b. dieses eine in, wars schweden? was auch durchaus als 4 sterne hotel durchgehen würde, mit einzelzimmer mit eigener küche, bibliothek, fitnessräumen, ausbildung kann man dort machen, park, richtig schönes designgebäude usw usf. "

Da fehlt aber noch was: An das sexuelle Wohlergehen der Gefangenen denkt niemand. Ich bin dafür, allen Sträflingen im 3-Tagesrythmus Prostituierte zukommen zu lassen. Ich habe keine Lust, es mir ständig selbst machen zu müssen, falls ich mal wem abmurkse und dann 8 Monate weggesperrt werde. grummel.
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13.08.2012 22:34 Uhr von HyperSurf
 
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Niemand hat das Recht über ein Menschenleben zu urteilen.

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