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Bielefeld: Gericht verhandelt einen Fall von Blutrache unter Libanesen

Zwei aus dem Libanon stammende Männer müssen sich ab dem morgigen Freitag vor dem Landgericht Bielefeld verantworten. Den Beiden wird vorgeworfen, sich eines versuchten Mordes schuldig gemacht zu haben. Offenbar steckte hinter der Tat das Motiv der Blutrache.

Der 32-jährige Sohn des älteren Mitangeklagten soll im Februar diesen Jahres einen Mann niedergestochen haben. Die Tat ereignete sich in der Nähe des Bielefelder Bahnhofs. Das Opfer des Angriffs überlebte diesen nur knapp.

Im Juni des vergangenen Jahres war auf einer Hochzeitsfeier in Bottrop ein Mann ermordet worden. Dabei handelte es sich um den Sohn, beziehungsweise den Bruder der beiden Angeklagten. Aus Rache soll der Vater seinen ihm verbleibenden Sohn beauftragt haben, den Vater des damaligen Mörders zu töten.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Fall, Bielefeld, Blutrache
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2012 14:13 Uhr von simao
 
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ich würd mir es auch nicht gefallen lassen, wenn jemand mein bruder ermordet. mein bruder ist mein ein und alles, wenn er weg ist, ich stell mir grad nicht vor was ich machen würde. in deren kultur ist die nächstenliebe, die wärme die bruderliebe untereinander da, deshalb rächen sie sich für den toten bruder, es ist sehr sehr schwer, diese tat nicht zu verstehen.

[ nachträglich editiert von simao ]
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02.08.2012 16:54 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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In anderen Kulturen ist das Verzeihen einer der Grundpfeiler des "guten" Lebens, deshalb gibt es wohl ebensoviele Menschen, die diese Tat bzw. Tradition aber nicht verstehen - weil sie über Generationen Leid und Schmerz über die Familien bringt.

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