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Experiment belegt wahre Affenfreundschaft

Britische Primatenforscher haben ein Experiment mit Schopfmakaken durchgeführt, das die Bedeutung von Freundschaftsbeziehungen bei Primaten klären soll: Mit einem lebensgroßem Modell einer Python, dem Todfeind der Affen, versteckten sich die Forscher und erschreckten die Tiere.

Die Makaken stießen Rekrutierungsrufe aus, um ihre Artgenossen zu warnen. Als Aufnahmen dieser Rufe anderen Affen vorgespielt wurden, zeigte sich, dass es nicht nur bei Menschen wahre Freundschaft gibt: Je enger die soziale Beziehung war, desto rascher waren die Affen bereit, einander zu helfen.

Das Experiment macht deutlich, dass soziale Bindungen, die über Verwandtschaftsverhältnisse hinausgehen, schon vor der Menschwerdung essentiell waren - im Besonderen bei der gemeinsamen Verteidigung gegen Raubfeinde.


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WebReporter: marcchristopher
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Experiment, Freundschaft, Primat, Verhaltensforschung
Quelle: derstandard.at

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02.08.2012 12:46 Uhr von marcchristopher
 
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Bei solchen News bin ich oft recht zwiegespalten: Einerseits wirken die Forschungsergebnisse von Verhaltensforschern oftmals trivial und offensichtlich und werfen die Frage auf, wieso dafür Forschungsgelder geopfert werden.
Andererseits verstehe ich aber auch, dass sich mit "wissenschaftlicher" Untermauerung breiteres Verständnis für Tiere schaffen lässt.

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