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Berlin: Pendler wird in S-Bahn-Tür eingeklemmt und 131 Meter mitgerissen

Eine Horror-Situation hat ein 19 Jahre alter Pendler in Berlin erlebt, als er in eine S-Bahn steigen wollte.

Plötzlich schloss sich die Tür des Zuges und klemmte den Fahrgast ein. Die S-Bahn fuhr trotz des eingeklemmten Fahrgastes los.

Der junge Mann wurde 131 Meter weit mitgerissen. Ein Polizeisprecher sagte: "Am Ende des Bahnsteigs prallt er gegen ein Geländer und stürzt ins Gleisbett." Nun liegt der junge Mann in einem Krankenhaus im künstlichen Koma. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Meter, S-Bahn, Tür, Pendler
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2012 07:49 Uhr von TDS
 
+17 | -3
 
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Technik aus der Steinzeit: Kann mich entsinnen das bei der "normalen" Bahn Kontakte zwischen den Türen verbunden sein müssen, sonst fährt die Bahn nicht los. Ist bei uns in Straßenbahnen und Bussen ebenso (Hannover). Willkommen Berlin, Willkommen Steinzeit :-/
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02.08.2012 08:36 Uhr von ErnieBall
 
+4 | -0
 
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Da kann ich TDS nur zustimmen. Außerdem sollte man davon ausgehen können, dass die "Lokführer" vor dem Losfahren einen kurzen Blick auf den Bahnsteig bzw die Türen werfen.

[ nachträglich editiert von ErnieBall ]
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02.08.2012 08:58 Uhr von Filzpiepe
 
+8 | -1
 
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Nun ja: Ich erlebe TÄGLICH, dass irgend welche Lebensmüde noch beim Schliessen der Türen einsteigen müssen. Spätestens wenn die Lampen leuchten, sollte man nicht mehr einsteigen... Aber manche müssen einfach bzw. es interessiert sie nicht.

Lustig, wenn dann der Rucksack oder sie selber eingeklemmt sind und sich erstmal befreien müssen. Peinlich! Dämlich! Unnötig!

Vielleicht funktionierte der Türkontakt nicht. Wäre bei der SBahn nichts ungewöhnliches, wenn es einen Defekt gibt...
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02.08.2012 09:07 Uhr von Sonnflora
 
+3 | -0
 
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Tja, der hat wohl das gemacht, was leider sehr viele immer wieder machen. Der wollte einsteigen, obwohl schon das Signal zum Zurückbleiben ertönte. Wollte mit der Hand die Tür gewaltsam öffnen. So die Quelle zumindest.
Das ist für mich ein klarer Fall von selber Schuld. Das Signal (Licht und Ton! + Ansage "Zurückbleiben bitte") hat schon seinen Sinn.

>> Kann mich entsinnen das bei der "normalen" Bahn Kontakte zwischen den Türen verbunden sein müssen, sonst fährt die Bahn nicht los. <<
Ja, so ist es auch. Und beim Fahrer vorne gibt es auch eine Lampe (Türkontrolle), die anzeigt, ob alle Türen zu sind. Das Problem ist aber, dass die Türen da wo sie schließen mit Gummi ausgestattet sind. Und dieser Gummi gibt nach. Das heißt, wenn etwas schmales (z.B. eine Hand) dazwischen steckt, schließt die Tür trotzdem komplett, so dass der Fahrer die Türkontrolle hat. Und vom Fahrersitz aus ist es sicherlich nicht unbedingt zu erkennen, ob da nur einer sehr dicht am Zug steht oder in der Tür festklemmt.
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02.08.2012 09:32 Uhr von fuxxa
 
+4 | -0
 
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Das liegt nicht an Berlin: Die S-Bahn gehört zur Deutschen Bahn und nicht zur BVG, wie z.B. die Berliner U-Bahn.

BVG ist auch immer pünktlich.

Deutsche Bahn (und S-Bahn) absolut unzuverlässig, so dass ich lieber mit dem Auto fahre und im Stadtverkehr den teuren Sprit in die Luft blase
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02.08.2012 10:26 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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mhhh: Also ich kenne das so, dass entweder der Bahnführer selsbt oder ein Mitarbeiter auf dem Bahnsteig die Türen kontrolliert, bevor losgefahren wird... da hat wohl jemand wieder gemeint, dass man das nicht nötig hat...
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02.08.2012 11:00 Uhr von madmaX290
 
+2 | -0
 
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nicht 131m sondern 30 meter: Wenn man schon zum größten teil die Bildzeitung zitiert dann bitte richtig die Betroffene Person wurde 30 Meter mitgeschleift und nicht 131m danach ist er auf die Gleise gefallen nachdem das Ende des Bahnhofes erreicht wurde und hätte um Haaresbreite so gar seinen rechten Fuß verloren was bisher noch nicht zu 100% klar ist ob er sein Bein wegen der Ledierung behalten kann oder ab muss.

[ nachträglich editiert von madmaX290 ]
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02.08.2012 11:22 Uhr von Sonnflora
 
+0 | -1
 
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@ madmaX290: In der Quelle steht auch 131m.
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02.08.2012 11:23 Uhr von Holy-Devil
 
+2 | -0
 
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Moment, Moment: Also von wegen selber Schuld etc:

Ich erlebe es auch oft. Die Türen gehen zu, jemand kommt vorbei, man hält die Hand rein und die Tür bleibt offen.

Ist ganz normal, is halt nervig, weil sich so alles verzögert (30s pro haltestelle sind dann irgendwann halt 5 Minuten)

Aber manchmal geht es nicht: Kurzer Erfahrungsbericht mit der S-Bahn in Köln.

Fall1: S-Bahn tür schließt sich, ich halte meine Hand rein: Die Tür geht zu, hand bleibt stecken. Bahn fährt ab, ich ziehe die Hand raus, habe genug Kraft. Dennoch irgendwie ein komisches gefühl.

Fall 2: S-Bahn. Eigentlich wie oben, ich stecke den Arm rein, bis zum ellenbogen. Die Tür schließt nicht ganz, der Fahrer fährt los, ich renne 2-3 Meter mit, dann habe ich mich befreit.

Ich habe mit jemanden von der Bahn gesprochen: Es gibt 2 Sensoren / Lichtschranken. Man muss halt wissen, in welcher Höhe die sind. dann öffnen die Türen wieder. Sonst nur wegen Widerstand.

Fall 3: Wieder S-Bahn: Ich bin mit einem Bein drin als die Tür zugeht. Mein Bein wird eingeklemmt, ich passe nicht durch den Schlitz. Ich ziehe mein Bein raus, die Tür schließt sich weiter. Am Knöchel zieht sich die Tür weiter zu, mein Fuß kriege ich nicht raus, mit aller gewalt geht es, mein fuß ist raus, mein schuh ist in der Bahn. Natürlich weiß niemand von der Bahn von meinem Schuh.

Da man Schuhe Gr. 49/50 nicht unbedingt morgens um 5:30 bekommt und ich zur Arbiet musste habe ich in der Mittagspause schuhe gekauft. Ich habe den Vorgang der Bahn gemeldet und 50 Euro für die alten Schuhe sowie 100 Euro für die neuen Schuhe erstattet bekommen.

Was ich damit sagen will: Ich bleibe weg von "sich schließenden" Türen. Auch wenn ich dann eben eine Stunde später zu hause bin oder auf der arbeit bin. Sicher ist sicher ;)
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02.08.2012 11:24 Uhr von Sonnflora
 
+1 | -0
 
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@ Faboan: In Berlin gingen die Türen bei U- und S-Bahn auch mal recht leicht. Da es aber zuviele Idioten gab, die die Türen bei voller Fahrt öffnen mußten, gehen die Türen jetzt nur noch auf, wenn der Fahrer sie freigibt.
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02.08.2012 11:30 Uhr von Sonnflora
 
+1 | -0
 
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@ Holy-Devil: Ja, selber schuld in dem Fall. Das Signal hat einen Sinn! Wenn das ertönt hat NIEMAND mehr etwas an den Türen verloren. Und ja, im Zweifel lieber eine Stunde später zuhause als evtl. gar nicht mehr, oder? Und morgens könnte man ja auch ein paar Minuten eher losgehen... nur so eine Idee...
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02.08.2012 11:40 Uhr von The Roadrunner
 
+1 | -0
 
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Habe in Berlin auch schon erlebt, dass auf einem: vollen Bahnsteig fast alle Personen aussteigen wollten und eine riesige Menge draussen stand und reinwollte. Das aus- und einsteigen dauert natuerlich laenger bei einer größeren Menge ... und wie gerade alle draussen waren und die ersten einstiegen, ging das Signal zur Abfahrt an.

Natürlich sind die Leute weiter eingestiegen, weil man denkt, dass die Sensoren das Tür schließen blockieren.

Und nur mal so am Rande für die Leute, die darüber sich beschweren, wenn die S-Bahn mal 30 Sekunden länger am Bahnsteig warten muss:

1. Was nützt es, wenn sehr viele Leute aussteigen aber wenige einsteigen können, dafür die Bahn pünktlich ist, wären die Menge am Bahnsteig über die Zeit hin mehr werden, wenn sich dieses "Spiel" auch noch über mehrere S-Bahn-Ankünfte und -Abfahrten erstreckt?!

2. Sehe ich hier sehrwohl die Bahn in der Pflicht, dass bestimmte Aktionen wie ein eingeklemmter Passagier nicht vorkommen kann. Stellt euch mal vor, so etwas wäre an einem Fahrstuhl möglich. Das kann es doch einfach nicht sein.
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03.08.2012 05:38 Uhr von Holy-Devil
 
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@ sonnflora: Früher losgehen wäre natürlich topp leider müsste ich dann ein Taxi nehmen weil ich morgens schon den ersten Bus nehme :)
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09.08.2012 10:47 Uhr von Bastelpeter
 
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Da scheinen die Drucksensoren: nicht zu funktionieren. Hab sowas in Koeln auch schon gesehen. Ich frage mich, wofuer es den TUeV in Deutschland gibt...
Oder aber man hat die gebrueckt, weil die eben zu oft ausgeloest haben...
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13.12.2012 09:49 Uhr von Udo-1968
 
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das ist mittlerweile altag in berlin geworden

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