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"Leck mich am Arsch": Mitt Romneys Berater beleidigt Reporter

Die Auslandsreise des amerikanischen Präsidentschaftsbewerbers Mitt Romney sollte eigentlich zur Werbung für den Republikaner werden, allerdings mehren sich täglich die Pannen und Blamagen.

Derzeit weilt der US-Politiker in Warschau, wo sein Pressesprecher Rick Gorka ausgerastet ist. Als Journalisten ihn auf die Patzer ansprachen, wurde er ziemlich beleidigend.

"Leck mich am Arsch" und "verpiss dich" soll der Romney-Berater zu den Reportern gerufen haben. Er setzte noch hinzu: "Das hier ist ein heiliger Platz für das polnische Volk. Zeigen sie etwas Respekt."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Reporter, Berater, Mitt Romney, Warschau
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 15:03 Uhr von Destkal
 
+28 | -5
 
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Würd ja ein sehr gutes Bild für die USA abgeben wenn er schon Präsident wäre.

Und das aller schlimmste ist, ich trau den Amis zu dass er gewählt wird.
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31.07.2012 15:06 Uhr von artefaktum
 
+17 | -1
 
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"Leck mich am Arsch"? Keine Frage: Das ist die Sprache von Spitzen-Diplomaten! ;-)

*lol*
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31.07.2012 15:28 Uhr von Perisecor
 
+2 | -29
 
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31.07.2012 16:19 Uhr von Perisecor
 
+4 | -9
 
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@ daim01: Die Länder sind beliebig austauschbar. Oder wählst du den Bundeskanzler danach, wie er sich gegenüber der Volksrepublik China, Brasilien oder Kanada gegenüber verhält?

Selbst das Verhältnis des Kanzlerkandidaten zu Frankreich, den USA oder Polen hat für den absoluten Großteil der deutschen Wähler keine Relevanz.

Auch sind die deutschen Bundesländer weit weniger eigenständig und vor allem viel kleiner als die Staaten der USA. Ein Hesse wird in den seltensten Fällen sagen, dass er Baden-Württemberger als Nachbarn hat. Und die Leute hier in Baden-Württemberg reden beim Thema Nachbarn auch immer nur von Franzosen und Schweizern (und vielleicht noch Österreichern) - die anderen deutschen Bundesländer gehören nämlich dazu und sind kein "Ausland".


Du scheinst nicht zu beachten, dass die USA deutlich größer sind als Deutschland und nur unwesentlich kleiner als Gesamteuropa.

Die wichtigsten Nachbarländer für uns Amerikaner sind die Nachbarstaaten - würde ich nicht zeitweise in Deutschland arbeiten und leben, würde ich mich auch eher um die Vorkommnisse in meinen Nachbarstaaten kümmern als um das, was in Europa so geschieht.

Mexiko und Kanada sind dann auch hauptsächlich für die Staaten interessant, die eine direkte Grenze haben, wobei Mexiko aufgrund der großen Latino-Gemeinschaft und der vielen illegalen Einwanderer auch immer mehr ein nationales Thema wird - so wie es Deutschland früher, während des Kalten Krieges, zumindest noch für einen Teil der Amerikaner war, u.a. auch, weil erhebliche Truppenteile dort stationiert waren.



"Romney hat in seiner einwöchigen Auslandsreise UK, Israel und Polen besucht..."

Weil er in den anderen Ländern noch weniger willkommen ist. Obama hat damals das komplette Europa-Programm abgezogen, mit seiner Hauptrede in Deutschland.



"...die Polen haben sich für die USA hinter UK zu Europas zweitstärksten Verbündeten entwickelt. "

Nein. Die Polen sind ein wichtigerer Verbündeter als noch vor ein paar Jahren, aber an den Hauptmächten der NATO - u.a. Deutschland - führt kein Weg vorbei.
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31.07.2012 16:30 Uhr von fallobst
 
+2 | -1
 
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@ daim01: und das juckt die meisten der von romney angepeilten wählerschichten kein stück. die meisten von denen könnten dir polen nicht mal auf der karte zeigen.
ich denke noch immer, dass all diese fettnäpfchen seiner europa-tour von romeny und seinem team beabsichtigt waren, nach dem motto "seht her, ich sage diesen dummen, dekadenten kommunisten-europäern was sie nicht hören wollen und bringe die gegen mich auf".
das kommt bei seinen wählern tausendmal besser an als, dass er in europa umjubelt worden wäre, wie seinerzeit obama an der siegessäule, denn obama wurde dann vorgeworfen europa in den allerwertesten zu kriechen.

dazu passen auch seine sprüche über jerusalem als hauptstadt israels und dass der israelische wirtschaftserfolg deren richtiger "kultur" geschuldet ist (jährliche milliarden überweisungen aus den usa und waffengeschenke rund um die uhr haben ja damit bekanntlich nichts zu tun). außerdem kommt das bei den jüdischen wählern in den usa sehr gut an.
mal davon abgesehen, dass er als mormone für israel beide augen zu und die brieftasche der us-steuerzahler weit aufmachen würde und wird, sollte er gewählt werden.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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31.07.2012 16:42 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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hier noch ein artikel von 2002: der sich damit beschäftigt, dass noch kein präsident die wiederwahl gewann, der sich gegen die jüdische lobby in den usa stellte. nicht mal bush senior. ein interessanter ausschnitt für diejenigen, die es nicht wissen:

"Bush was a self-described pragmatist in international affairs, and in the giddy early days after the end of the Cold War, it was no longer fashionable to view the world in binary terms. As a result, many conservative ideological causes—among them Israel—no longer found a champion in the White House. The point was made most clearly when Bush demanded, in 1991, that the Israelis stop building new settlements in Palestinian-controlled territories. Unlike previous presidents, Bush sounded serious, threatening to block millions in loan guarantees if Israel disobeyed. (Later, when his re-election was in doubt in 1992, Bush promised to press Congress for the loan guarantees unconditionally.)"

http://www.slate.com/...

im artikel ist übrigens ein bild von bush junior von 1998 mit einer kippa auf dem kopf an der klagemauer in genau derselben pose wie romney 14 jahre später (also vor ein paar tagen).

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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31.07.2012 16:45 Uhr von magnificus
 
+2 | -2
 
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Manche Reporter fordern: so etwas aber auch heraus. Beispiele sind wohl nicht nötig.
Und als Pressesprecher muss er sich vllt anpassen...

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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31.07.2012 16:58 Uhr von muhschie
 
+1 | -0
 
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"Reporter der US-Pressedelegation versuchten bei der Gelegenheit den republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu seiner Fauxpas-Serie zu befragen."
Polnische Reporter in der US-Pressedelegation?
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31.07.2012 17:00 Uhr von Perisecor
 
+2 | -8
 
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@ fallobst: " die meisten von denen könnten dir polen nicht mal auf der karte zeigen."

Warum sollten sie das auch können?

Die meisten Deutschen - inkl. dir? - könnten auf einer Karte auch nicht zeigen, wo sich Alabama, Iowa oder North Dakota befinden.

Für die meisten Anhänger Romneys wäre das kein Problem - so wie es für dich kein Problem sein wird, Polen zu finden.



"...nicht mal bush senior...."

Hättest du dich auch nur minimal mit dem Thema beschäftigt, wüsstest du, dass die jüdische Lobby in den USA schon immer sehr stark den Demokraten verbunden war.

Abgesehen von wenigen Ausreissern liegt die Zustimmung zu den Republikanern unter 20%.


Da es aber einige republikanische Präsidenten gab, kannst du dir selbst ausmalen, dass deine Behauptung Humbug ist.



"außerdem kommt das bei den jüdischen wählern in den usa sehr gut an."

Die nicht so relevant sind, wie manche Verschwörungstheoretiker es gerne behaupten. Weniger als 2% der Wahlberechtigten sind Juden, nur ein Teil davon ist gläubig und/oder interessiert sich für Israel.

Lediglich in Florida können Schwankungen bei den jüdischen Stimmen eine Auswirkung haben, wie z.B. bei der Wahl zu George W. Bush.
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31.07.2012 17:18 Uhr von smoke_
 
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Romney: Romney´s Kampagnenteam war wohl angepisst wegen dem riesigen Ron Paul Banner :-D

http://bit.ly/...

Sauber gemacht, Polen!
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31.07.2012 17:34 Uhr von architeutes
 
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Würde mich freuen, aber auch wundern ,wenn hier mal was mit Informationen
und sachlichen Inhalt über das Programm stehen würde.
Ausser :Mitt Romney tut dies ,Mitt Romney tut das ,habe
ich kaum Hintergrundwissen.
Irgendwie interessiert das wohl niemand.
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31.07.2012 18:36 Uhr von Perisecor
 
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@ daim01: Das habe ich auch garnicht bestritten, immerhin ist das ja auch einer der Gründe für seinen Israelbesuch.




"...die immer noch glauben des Russland der größte Feind der USA ist. "

Russland ist, neben den USA, der einzige Staat, der über eine sinnvolle Zweitschlagfähigkeit verfügt. Schon alleine deshalb wird Russland besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Gerne höre ich mir aber deine Argumente dafür an, warum Russland kein Feind - und erst recht nicht mehr der größte Feind - der USA ist.



"Hier hast eine Link die eine Karte zeigt."

Da geht es um den Irak. Und? Eine Karte von Europa würde suggerieren, dass Deutschland der wichtigste Verbündete ist - ob USEUCOM, 7th Army, Ramstein AFB oder Landstuhl Regional Medical Center, in keinem anderen Land sind dauerhaft in Friedenszeiten solche Kräfte stationiert.

Polen als stärkster Verbündeter der USA (nach GB) scheitert schon daran, dass die meiste Technik noch immer aus Zeiten der UdSSR stammt und mit NATO-Standards idR inkompatibel ist.


Was Polen aktuell stark macht, ist die geographische Komponente.


Versteife dich bitte nicht zu sehr auf aktuelle Geschehnisse. Wichtige Verbündete sind eine langfristige Sache - und da gibt es für die USA neben Großbritannien nur noch wenige andere Staaten wie eben z.B. Deutschland oder auch Australien und Japan.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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31.07.2012 19:09 Uhr von Perisecor
 
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@ daim01: "Deutschland kann schon aufgrund des bunten Bundestages und jede Beschlusspflicht kein vernünftiger Verbündeter der USA sein."

Kann es. Das hat man 2001, als es ein Stück weit darauf ankam, gesehen.


Mir geht es hier auch nicht um irgendwelche Zweckverbündeten in unwichtigen Konflikten wie Irak oder Libyen.



"Und das Polen nur über Sowjettechnik verfügt ist einfach nicht wahr..."

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich sagte, dass der Großteil des aktuellen polnischen Militärequips aus der UdSSR stammt oder zumindest dem WP-Standard unterliegt.


Auch die selbstentwicklte polnische Technik unterliegt diesen Restriktionen - als Beispiel sei hier einfach mal der PT-91 genannt.
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31.07.2012 19:52 Uhr von fallobst
 
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@ daim01: zu jerusalem/hauptstadt:
"Nachdem Israel 1980 Ostjerusalem annektiert und im Jerusalemgesetz das vollständige und vereinigte Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärt hatte, forderte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 478 jene Staaten, die ihre Botschaften in Jerusalem hatten, dazu auf, diese abzuziehen. Deshalb befinden sich heute alle diplomatischen Vertretungen in und um Tel Aviv."

http://de.wikipedia.org/...

die usa und deutschland (und fast alle anderen staaten der welt) erkennen jerusalem nicht als hauptstadt israels an...
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31.07.2012 20:24 Uhr von Perisecor
 
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@ daim01: "... wird es dazu kommen dass in Deutschland eine linke SPD mit der Grünenpartei regieren wird."

Ist doch prima, das waren genau die, die Afghanistan erst möglich gemacht haben.
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31.07.2012 21:16 Uhr von TeQuiLoRea
 
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Der Mann, ist blöd, unhöflich und kommt für mich wie der nächste George W. Bush rüber, er tritt seid Tagen in ein Fettnäpfchen nach dem Anderen, während Obama solche Blamagen in seiner Amtszeit nocht nicht präsentiert hat
und der Mann ist noch nichtmal annähernd Präsident ^^
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01.08.2012 17:39 Uhr von Perisecor
 
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@ Ghost-Rider: Wenn der Kluge (ich) nachgibt, gewinnen irgendwann leider die anderen (du und Konsorten) die Oberhand.

Das kann ich leider nicht dulden.
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01.08.2012 17:44 Uhr von Perisecor
 
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@ daim01: Auch eine Links-SPD würde die USA im Fall der Fälle nicht hängenlassen.


"Nachtrag zum vorherigen Comment:"

Mir ist das schon bewusst, aber jetzt im Moment gibt es diese Probleme. Dem wird zwar durch Zukäufe, Eigenentwicklungen und Leihgaben (u.a. der US Army) abgeholfen, aber eine richtige Homogenisierung wird noch ein paar Jahre dauern.


Mir liegt es auch fern, Polen als Verbündeten zweiter Klasse darzustellen oder die Kampfkraft der Polen anzuzweifeln.

Sie befinden sich auf einer Ebene mit Italien, den Niederlanden etc. - und damit weit über Frankreich, der Türkei und anderen verräterischen Scheinverbündeten.


Die Zukunft wird zeigen, ob sich Polen als ein ebenso treuer (!) Verbündeter zeigt wie Deutschland, Großbritannien oder auch Japan und Australien, oder ob es auf dieser Stufe bleibt.


Ein Abrutschen wie die Türkei sehe ich, aus Gründen, die du bereits genannt hast, als wenig wahrscheinlich an.

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