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Vergewaltigung in US-Army: Pentagon schätzt jährlich viele tausend Fälle

In einem Projekt hat sich das National Veterans Art Museum von Chicago einer der dunkelsten Seiten des Krieges angenommen - sexuellem Missbrauch in der Armee. Die US-Führung schätzt die Häufigkeit derartiger Delikte auf viele Tausend im Jahr. Dabei kämpfen Opfer und Täter tagsüber Seite an Seite.

Eine der betroffenen Frauen hat ihre Erinnerungen an die Szenen, in denen sie von mehreren männlichen Kameraden nacheinander vergewaltigt wurde, im Portrait einer schreienden Frau ausgedrückt. Für viele der Frauen ist dies ein therapiebegleitender Ausdruck des Unsagbaren.

Einer älteren Studie zufolge, ist eine von drei Frauen in der US-Armee irgendwann einmal Opfer eines sexuellen Übergriffs. Das Pentagon schätzt allein für das Jahr 2010 rund 19.000 derartiger Fälle. Schenkt man dieser Schätzung Vertrauen, dann wird nur jeder zehnte Täter zur Rechenschaft gezogen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vergewaltigung, Pentagon, Army, US-Army
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 12:49 Uhr von talon100
 
+3 | -23
 
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31.07.2012 13:04 Uhr von DerMaus
 
+15 | -2
 
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Bei weiblichen US-Soldaten ist die Wahrscheinlichkeit Opfer eines sexuellen Übergriffs zu werden deutlich höher, als die Wahrscheinlichkeit im Einsatz getötet zu werden.
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31.07.2012 13:44 Uhr von Raskolnikow
 
+5 | -2
 
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@daim01: Kann deinen Gedankengang ja verstehen, aber...
Du sprichst den gesunden Menschenverstand an. Sollte dieser nicht auch gebieten, seine Genitalien soweit im Griff zu haben, dass man selbst nach jahrelanger Abstinenz nicht die nächst beste Frau quält, die einem vor die Flinte läuft.
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31.07.2012 14:12 Uhr von Gorli
 
+1 | -5
 
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@daim01: Du meinst man sollte am besten jeden verhaften der länger als 1 Jahr single ist? Die haben schließlich auch keinen Sex und sind ständig von Frauen umgeben.

Sollen die Soldaten doch mehr fappieren.
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31.07.2012 14:55 Uhr von raterZ
 
+2 | -5
 
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für mörder: hab ich kein mitleid. sollen sie sich solange gegenseitig vergewaltigen, wie sie lustig sind.
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31.07.2012 19:27 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@daim01: "Das wäre dasselbe wenn man eine Katze im Löwengehege packen würde, und sich dann wundern und empören würde warum die Löwen die Katze nicht akzeptieren sondern als Essen betrachten."

Die Methapher verstehe ich als: Soldaten betrachten die Frauen als "Essen".
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01.08.2012 10:21 Uhr von maki
 
+0 | -0
 
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So ist das halt, wenn Tiere nicht in Einzelkäfigen gehalten werden...
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07.08.2012 15:57 Uhr von omar
 
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Warum sollten US-Soldaten die eigenen Kameradinnen anders behandeln, als ihre Opfer?
Was meint ihr wie hoch die Zahl der Vergewaltigungen auf Seiten der Kriegsgegner sind?
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es noch mehr Irakerinnen oder Afghaninnen gibt, die missbraucht wurden, aber sich aus Scham nicht melden (weil die eigenen Hinterwäldler sie dann verstoßen etc.).
Die Zahl der mißbrauchten US-Soldatinnen ist da vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.
Gefangene Gegner wurden sicher auch nicht geschont.
Ich sag nur Abu Ghraib....

Ich denke, dass viele Soldaten mittlerweile traumatisiert sind, bzw. psychologische Probleme haben, die sich auch so äußern...

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