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Regierungschef entmachtet: Mali kommt politisch nicht zur Ruhe

Mali kommt innenpolitisch einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Staatsstreich wurde nun der Übergangs-Regierungschef Cheick Modibo Diarra von Interimspräsident Dioncounda Traoré entmachtet. Zusätzlich schuf Traoré neue Organe, die der Krise im Norden des Landes Abhilfe schaffen sollen.

In einer Fernsehansprache versicherte er dem malischen Volk, er habe einen Hohen Staatsrat gegründet, dem er persönlich vorstehe. Mit seiner Hilfe werde er die Verfassung Malis den "gesellschaftlich-politischen Realitäten anpassen". Auch bei der Bildung einer neuen Regierung werde er helfen.

Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft hatte zuvor von Mali gefordert, bis zum 31. Juli müsse eine funktionale Regierung etabliert sein. Im Norden des Landes haben noch immer radikale Islamisten das Sagen. Diese haben unter anderem in Timbuktu die Scharia als Rechtsgrundlage eingeführt.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierungschef, Ruhe, Mali
Quelle: www.focus.de

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