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Eurokrise: Staaten wollen keinen limitierten Schutzschirm

Im Rahmen der Eurokrise wird nun ein neuer Lösungsansatz für mehrere Mitgliedsstaaten immer attraktiver. Der kommende Schutzschirm ESM soll demnach mit unbegrenzten Mitteln ausgestattet werden. Den Krediten, die er bei der Europäischen Zentralbank (EZB) aufnimmt, sollen keine Grenzen gesetzt werden.

Dieses Modell könnte identifizierten Krisenstaaten eine Hilfe sein, indem der Schirm hier massenweise Staatsanleihen kauft. Diese dürften zusätzlich als Sicherheit bei der EZB hinterlegt werden. Die Bundesregierung und die Bundesbank stehen dieser Idee noch äußerst skeptisch gegenüber.

Indes wird die Kritik an den Aussagen von Jean-Claude Junker lauter und lauter. Dieser hatte Deutschland vor einigen Tagen unterstellt, die Euro-Krise zu einem innenpolitischen Thema zu verdrehen. Dafür musste er wiederum scharfe Kritik, vor allem aus dem Lager der CDU und FDP einstecken.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Lösung, Rettungsschirm, Limit
Quelle: www.abendblatt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 11:28 Uhr von Sir_Waynealot
 
+11 | -1
 
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jemand ne ahnung wie sie in finnland, den niederlanden und in österreich zu dem thema stehen?
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31.07.2012 11:49 Uhr von Ich_denke_erst
 
+12 | -0
 
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Es fehlt etwas ganz wichtiges! Was den wenigsten bekannt ist und auch von unseren Politikern verschwiegen wurde: Der ESM kann dann jederzeit Geld nachfordern und Deutschland muss zahlen da der Bundestag hier kein Vetorecht hat.
Der Zins den einzelne Staaten zahlen müssen ist der Spiegel der Wirtschaftskaraft und des wirtschaftlichen Risikos des Geldgebers. Spanien und Italien zahlen nur deswegen hohe Zinsen weil das Risiko der geldgeber eben hoch ist. Eine unbeschränkte Finanzierung durch den ESM konterkariert jede Wirtschaftlichkeit und führt ganz schnell zum großen Knall da diese Länder ihre Schulden ja trotzdem nicht zurückzahlen können. Wenn dann ein Finazexperte der SPD fordert in Deutschland die Steuern zu erhöhen um den ESM finanzieren zu können dann wird das Kapital schneller aus Deutschland verschwinden als die Politik denkt.
Für mich persönlich bedeutet das eine Anlage in Gold - und zwar im Ausland gekauft. Das wirft zwar keine Zinsen ab aber ich muss dafür auch keinerlei Steurn zahlen. Das ist im Moment die einzige Geldanlage die das Finanzamt nicht kennt. Traurig aber wahr.
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31.07.2012 11:57 Uhr von Atatuerke
 
+13 | -0
 
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Die Frage ist doch: welche Staaten wollen das?Die Frage von @ Sir_Waynealot
ist mehr als berechtigt.

Für Deutschland wäre dieses das Todesurteil den
enthält Artikel 25 Absatz 2 (ESM) eine Nachschusspflicht, die den allgemeinen Einzahlungs- und Haftungspflichten als spezielleres Recht vorgeht: Hiernach muss Deutschland über seinen Anteil hinaus einzahlen, wenn ein anderer Mitgliedstaat seiner Einzahlungspflicht nicht nachkommt: ein vorhersehbarer Fall, weil Staaten wie Griechenland,Italien,Spanien oder Portugal zu effektiven Einzahlungen gar nicht in der Lage sind.
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31.07.2012 12:11 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -0
 
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@Atatuerke: Vielen Dankk für den Hinweis auf Artikel 25 Absatz 2 (ESM).
Ich wusste zwar das es einen gibt aber nicht wo er steht.
Die Antwort ist doch ganz einfach:
Staaten die keine Reformen (sparen) wollen sondern so weiterwirtschaften wie bisher. Da kein Investor so einen Wahnsinn mitmacht muss man halt andere Finanzierungsmöglichkeiten suchen.
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31.07.2012 12:26 Uhr von Atatuerke
 
+3 | -0
 
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@Ich_denke_erst: dann lies dir mal diesen Artikel aus der Welt Online durch und
du weißt was auf uns zukommt.
http://www.welt.de/...
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31.07.2012 13:30 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Atatuerke: Der Artikel ist Spitze - und leider nicht mehr weit von der Realität entfernt. Von mir ein + für Dich.

@trara123456789
Du hast nicht viel Möglichkeiten in Sachwerte zu investieren. Wenn Du z.B. in Immobilien investierst fällst du demnächst unter die Zwangsabgabe die ja schon andiskutiert wurde und die in dem Artikel auf den Atatuerk hinweist nochmal zur Sprache kommt. Wenn ich Gold kaufe kann ich das jederzeit mitnehmen wenn ich abhaue und es in jedem Land der Welt zu Geld machen - in jeder Währung. Bei der politischen Situation in unserem Land und den Zukunftsaussichten für mich eine überzeugende Alternative.
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31.07.2012 14:13 Uhr von Julian73
 
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Geld ist das Problem: Die Euroretter haben es immernoch nicht verstanden. Sie wollen immer mehr Geld. Die EZB erhöht das Geld das sie den Banken leiht. Die Staatengemeinschaft erhöht das Volumen der Rettungsschirme. Das ist der falsche Weg.

Mit immer mehr Geld wird die Krise nicht zu lösen sein. Geld ist nämlich nicht die Lösung, sondern das Problem.
http://www.start-trading.de/...
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31.07.2012 14:50 Uhr von LaGuNa329
 
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ich wäre dafür, dass jeder EU-Bürger einen Gelddrucker zur Verfügung hat, an dem er sich austoben kann. Wenn diese Idioten da nicht endlich anfangen ihr Gehirn anzustrengen, dann wird es so enden wie mit der Reichsmark ein Sackkarren voll Geld für ein Stück Brot...


ich habe all meineSparmaßnahmen beendet und investiere nun in Gold lieber mir jeden Monat Gold im Wert von 100 Euro kaufen, also 100 Euro zu sparen und wenn Ausschüttung ist nur/wenn überhaupt die hälfte raus zu bekommen...
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31.07.2012 21:51 Uhr von Santiago0815
 
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ESM soll halt: das gegenstück zur FED werden .. warum auch nicht, geld drucken is doch geil, würde ich auch gern machen (dürfen).
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01.08.2012 03:18 Uhr von Winkle
 
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mein Gott ist das krank alleine über so etwas nachzudenken ist schon völlig irre...

wenn deutschland das mitmacht, dann flippe ich endgültig aus.

man sollte einfach keine steuern mehr zahlen, sollen sie einen doch einbuchten.

diese ganze euro-geschichte läuft so dermaßen gegen meine überzeugung und ich dürfte damit zur mehrheit gehören.

es wird echt zeit, auf die strasse zu gehen.

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