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Wegen Urteil des Europäischen Gerichtshofes steigen Prämien für Versicherungen

Weil nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes geschlechtsspezifische Tarife in den Versicherungen nicht mehr zulässig sind, steigen oder sinken demnächst in vielen Zweigen der Versicherungen die Prämien.

Nach dem Spruch des Gerichtes sind alle Anbieter von privaten Kranken-, Pflege-, Renten- und Risikolebensversicherungen aufgefordert, ihre Tarife zu überarbeiten.

Beim Abschluss neuer Verträge soll sich der Kunde ausgiebig über die Folgen der Unisex-Tarife beraten lassen.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Unternehmen, EuGH, Versicherer, Unisex
Quelle: www.faz.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 11:10 Uhr von uss_constellation
 
+14 | -1
 
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Natürlich werden: die Prämien steigen, weil man unternehmerisch motiviert dies zur Gewinnmaximierung ausnutzen wird.

Aber es ist rechnerisch nicht begründbar. Eine Versicherung ist immer eine Mischkalkulation und wenn man nun z.B. bei einer privaten Krankenversicherung die Frauen mit den Männern zusammenlegt und einen Einheitstarif macht, dann müsste sich rechnerisch die neue Prämie zwischen den Werten der beiden alten Tarife wiederfinden. Die Mischkalkulation kann ja rechnerisch kein höheres Gesamtrisiko haben als das höhere Risiko der beiden Einzelgruppen vorher.
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31.07.2012 11:47 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -0
 
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Warum waren die Beiträge für Frauen bei den privaten Renten(/-Lebens)-versicherungen in der Vergangenheit teurer als die für Männer? Ganz klarer Fall: Frauen leben länger, beziehen folglich also auch länger die daraus resultierende Rente, was für die Vers.unternehmen eine höhere Belastung darstellt. Zumindest gilt das, wenn eine Rentenversicherung mit Fälligkeit auch tatsächlich "verrentet" wird. Das geht meiner Meinung nach auch in Ordnung.

Was ist aber mit den Produkten, bei denen zu Beginn ganz klar festgelegt wird, dass der Erlös als Einmalauszahlung überwiesen wird? Dann kann es dem Versicherungsunternehmen ganz egal sein, ob der Kunde 70, 80, 90 oder gar 100 Jahre alt wird. In diesem konkreten Fall macht ein Unisextarif Sinn.
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31.07.2012 12:55 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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Teurer: Wie uss ja schon schrieb, wird hier der Kunde vermutlich wieder abgezockt. Nach der neuen Regelung müsste für Gruppe A die Preise sinken und für Gruppe B die Preise steigen. Quasi ein Teffen inder Mitte. Das wird heir aber sicher nicht der Fall sein. Würde mich nicht wundern, wenn der PReis für alle steigt...
Und wie ist das eigentlich mit dem Alter? Ist es nicht auch eine Altersdiskriminierung, dass Menschen unter 25 bei der Autoversicherung z.B: mehr bezahlen müssen?
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31.07.2012 13:45 Uhr von Ali Bi
 
+1 | -0
 
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Glaub eher dass es teurer wird weil die dann nicht mehr soviele SEXspezifischenPartys mehr feiern können, bei den Versicherungen.
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31.07.2012 14:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Das sind statistische Berechnungen die offenbar einen Unterschied zwischen männlich und weiblich ergeben.
Ich habe mal die EDV bei einer Versicherung gemacht - dabei haben wir selbst festgestellt, dass die Leute die die meisten KFZ-Schäden verursachen - auch diejenigen sind, die prinzipiell ihrer Zahlung hintendrein sind. Je püntlicher bezahlt wurde - desto weniger Schäden. Schon seltsam was die Statistik ergibt.
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31.07.2012 16:49 Uhr von fallobst
 
+1 | -0
 
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@ thomashambrecht: ist das eine autokorrelation?
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31.07.2012 17:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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@fallobst ich vermute nicht, dass dies eine Autokorrelation ist.
Die Fahrer mit den vielen KFZ-Unfällen, waren an den Unfällen immer selbst schuld. Vielleicht zeichnet sich ein "schlampiges" oder "riskantes" Fahrverhalten ebenso in einer unzuverlässigen Zahlungsmoral ab.
Da waren Fahrer mit 3 - 4 Unfällen im Jahr dabei, deren Versicherung aufgrund mangelnder Prämienzahlung auchmal 3 Monate zwangs-stillgelegt war. Entsprechend hoch waren die Prämien,

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