31.07.12 08:17 Uhr
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36 Deutsche in Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg

In knapp einem Meter Tiefe fand man bei Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) die Gebeine von 36 deutschen jungen Männern.

Wohl vor allem Deutsche, die in den letzten Kriegstagen notdürftig verscharrt wurden fand man bei den Ausgrabungen in Neubrandenburg. In Zweierreihen fand man die Gebeine vieler junger deutscher Männer, die in einem Notlazarett ums Leben kamen und dort begraben wurde.

Die in den letzten Tagen des Krieges nicht mehr evakuierten Männer blieben in den Notlazaretten zurück und starben zu Tausenden.


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WebReporter: Dufte
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Soldat, Fund, Zweiter Weltkrieg, Massengrab, Lazarett
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 08:17 Uhr von Dufte
 
+19 | -11
 
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Hollywood "ehrte" kämpfende Männer durch "Soldat James Ryan", Band of Brothers &/oder "The Pacific".
Wir Deutschen sind leider nur fähig 1000 shice Dokus über den aus Braunau zu produzieren.
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31.07.2012 08:27 Uhr von Exilant33
 
+9 | -2
 
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"Wohl vor allem Deutsche, die in den letzten Kriegstagen notdürftig verscharrt wurden fand man bei den Ausgrabungen in Neubrandenburg. In Zweierreihen fand man die Gebeine vieler junger deutscher Männer, die in einem Notlazarett ums Leben kamen und dort notdürftig verscharrt wurden"

Doppel gemoppelt^^ !

Wenigstens hat man Sie jetzt gefunden, und wenn man Glück hat kann man Ihren Familien bescheid sagen, sofern man Hinweise findet, und Sie können Sie anständig Bestatten !

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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31.07.2012 08:59 Uhr von nachtfalter18
 
+4 | -9
 
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Deutsche Kriegsopfer - Ein Tabuthema: http://www.professor-bellinger-berlin.de/...
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31.07.2012 10:16 Uhr von omar
 
+6 | -2
 
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@Dufte: Das Problem ist, dass es schwer ist als "Kriegsverursacher" und "Verlierer" in Verbindung mit der Nazivergangenheit einen (Anti-)Kriegsfilm zu drehen, der die Soldaten gebührend ehrt, ohne gleich als Nazi zu gelten.
Auch wenn es kaum Blockbuster aus Deutschland gibt, so gibt es sehr wohl gute deutsche Kriegsfilme, oder Filme über die deutsche Seite des zweiten Weltkriegs, die nicht alle Deutschen als "Täter" darstellen.
Zu erwähnen wären da z.B. (kurz gegoogled):.
"Das Boot"
"Soweit die Füße tragen"
"0/815" (Teil 1-3) => zum Schmunzeln
"Steiner – Das Eiserne Kreuz "
"Stalingrad"
"Napola - Elite für den Führer"
"Haie und kleine Fische"
"Königstiger vor El Alamein "
"Die Brücke"
"Der längste Tag"
"Einer kam durch"
"Die Brücke von Arnheim"
"Der Adler ist gelandet"
"Hunde, wollt ihr ewig leben?"
"Kinder, Mütter und ein General"
"Der Hauptmann von Köpenick"
"Blut & Ehre"
"Hitlerjunge Salomon"
"Heldenfrühling"
"Stellvertreter"
...


Da kommt einiges zusammen.

@Topic:
Ich hoffe man findet ausreichend Anhaltpunkte (z.B Erkennungsmarken) um die Soldaten zu identifizieren.
Ansonsten ist es schön, dass sie nun, wenn auch spät, eine ordentliche Beerdigung erhalten.

[ nachträglich editiert von omar ]
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31.07.2012 10:35 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@omar: Gute Liste. Allerdings ist der "Hauptmann von Köpenick" kein Kriegsfilm und spielt zudem ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts noch vor dem Ersten Weltkrieg im Kaiserreich.
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31.07.2012 10:50 Uhr von Perisecor
 
+6 | -8
 
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@ Dufte: Seltsamerweise hast du recht.

Über die militärisch durchaus beachtlichen Leistungen der Wehrmacht darf man in Deutschland nicht reden, der tatsächliche Hauptverursacher des Zweiten Weltkrieges, Japan, wird aber von eben diesen Deutschen in eine Opferrolle gesteckt und zutiefst bedauert und betrauert.
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31.07.2012 10:58 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@Perisecor: "Über die militärisch durchaus beachtlichen Leistungen der Wehrmacht darf man in Deutschland nicht reden, (...)"

Wieso darf man darüber nicht reden? Dass der sog. "Blitzkrieg" in den ersten Jahren ein großer militärischer Erfolg war, daraus macht hier keiner ein Geheimnis.
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31.07.2012 11:25 Uhr von omar
 
+3 | -0
 
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@artefaktum: Hast recht, "Der Hauptmann von Köpenick" ist mir wohl beim kopieren reingerutscht.
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31.07.2012 11:42 Uhr von Exilant33
 
+1 | -1
 
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Eigentlich fehlt noch Stalingrad, ist auch ein guter Kriegsfilm!
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31.07.2012 11:49 Uhr von architeutes
 
+0 | -1
 
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Meiner Meinung nach: zeigen die 2 Serien ,"Band of Brothers"und "The Pacific"
wie Unterschiedlich beide Kriegsschauplätze waren.
Praktisch zwei Kriege zur gleichen Zeit.
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31.07.2012 12:00 Uhr von Perisecor
 
+7 | -0
 
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@ artefaktum: Nicht nur der Blitzkrieg.

Die meisten deutschen Operationen, strategisch wie taktisch, waren auf höchstem Niveau und die Generalität der aller anderen Nationen (die maximal 2-3 äußert fähige Befehlshaber hatten) weit überlegen.


Überall auf der Welt wird das anerkannt und gewürdigt, nur eben in Deutschland nicht.
Die meisten Deutschen, mit denen ich zu tun habe, div. Studien nach aber auch viele andere, sehen nur die Greueltaten und stehen deshalb dem Thema voll und ganz ablehnend gegenüber.

Mal ernsthaft:
Wie viele Deutsche sind denn stolz auf geniale Strategen wie Manstein, Guderian oder Kesselring?

In anderen Ländern, sogar so militärisch stümperhaft-unfähigen Staaten wie Italien, Frankreich oder Italien, ist man stolz auf eigene große Strategen und vor allem auch auf all die Soldaten, die für das eigene Land (aus welchen Gründen auch immer!) gefallen sind.
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31.07.2012 12:06 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@ Perisecor: Das Problem ist, dass du das militärische nur sehr schwierig vom politischen trennen kannst, die Frage "wie" gekämpft wurde auch immer verbunden ist mit dem "wofür" gekämpft wurde. Das völlig voneinander zu trenne ist sehr problematisch.
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31.07.2012 12:13 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ artefaktum: Ohne das böse zu meinen:

Aber eben nur für euch Deutsche. ;)

In jedem anderen Land kann man das trennen bzw. einfach mal politische Hintergründe vergessen.


Wie gesagt:
Auch im Internet trifft man häufig auf Deutsche, welche zwar ihre eigene Vergangenheit voll ätzend finden und sogar aktiv und gewaltsam gegen "Vergangenheitskult" vorgehen, dabei aber z.B. die Japaner als Opfer betiteln (oder sogar wirklich für Opfer halten).
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31.07.2012 12:33 Uhr von architeutes
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: "in jedem anderen Land kann man das trennen"
Vor allen unsere Nachbarn in Europa lassen es sich nicht
nehmen, uns ständig darauf Aufmerksam zu machen ,das
wir eben einen Makel haben.
Russland und die USA, sind da sehr viel entspannter.
Als Amerikaner wirst du wissen das Vorurteile sehr schwer
zu wiederlegen sind.
Und wer eine Doku über japanische Kriegsführung gesehen
hat ,wird sie nicht als Opfer betrachten.
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11.08.2012 22:37 Uhr von Dufte
 
+2 | -0
 
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@omar: Mir ging es da weniger um Filme, sondern darum, das es die US-Amerikaner immer wieder schaffen feinste Geschichten zu verfilmen, sei es als Serie oder Film.

Warum schaffen wir deutschen es einfach nicht einmal eine Serie zu produzieren, die sich evtl. sogar mit der Wehrmacht befasst, aber den braunen Kram aussen vorlaesst?

Ich weiß aus familiaerer Quelle das nicht alle guten Soldaten gleich Judenhasser oder sinnlose Moerder waren...

Man sollte halt auch irgendwann unsere "Jungs", wuerdevoll ehren ohne den Begriff "Nazi" verwenden zu muessen!

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