30.07.12 19:07 Uhr
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Vorwurf gegen Ausländeramt: Einjähriges Kind als Druckmittel zur Abschiebung

In Hamburg sind nun schwere Anschuldigungen gegen die dortige Ausländerbehörde laut geworden. So sollen am letzten Freitag die Beamten bei einer fünfköpfigen Familie vorstellig geworden sein, die nach Mazedonien abgeschoben werden soll.

Die Beamten versperrten die Fluchtwege und erkundigten sich nach dem Verbleib ihrer vier Töchter. Nachdem die Mutter eine Auskunft verweigerte, griff sich eine Beamte ihren einjährigen Sohn und drohte der Mutter, diesen allein wegzubringen und dass sie sich zwischen ihren Kindern entscheiden müsse.

Daraufhin übergab die Mutter den Behörden den Anmeldezettel für ein Feriencamp, in dem sich die vier Mädchen zur Zeit befinden. Bizarr ist insbesondere, dass die Familie den besagten Urlaub der Töchter bei der Ausländerbehörde angemeldet hat, ihr Aufenthaltsort somit bekannt sein müsste.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Vorwurf, Abschiebung, Ausländeramt
Quelle: www.mopo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2012 19:07 Uhr von keakzzz
 
+5 | -14
 
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Nachtrag: Der Vater ist mittlerweile aus Deutschland ausgeflogen worden, währen der Mutter nach eine Frist bis zur Rückkehr ihrer Töchter eingeräumt wurde - was der Geschichte einen besonders schalen Beigeschmack gibt (so gibt der Leiter der besagten Freizeit an, die Töchter noch nicht über die Abschiebung unterrichtet zu haben, um ihnen zumindest nicht noch diesen Spaß zu nehmen). Sollte diese Geschichte sich bestätigen, hoffe ich auf eindeutige Sanktionen gegen die betreffende Beamtin.
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30.07.2012 19:11 Uhr von nachtfalter18
 
+12 | -9
 
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Die Beamten tun nur ihre Pflicht: Sie können sich auch nicht von denen auf der Nase rumtanzen lassen. Abschiebungen werden leider immer noch zu lasch gehandhabt.
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30.07.2012 19:12 Uhr von keakzzz
 
+7 | -7
 
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findest: du das etwa "zu lasch"? in dem Fall ist die Eskalation des Konflikts doch auf die mangelnde Organisation der Beamten zurückzuführen.
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30.07.2012 19:30 Uhr von Pssy
 
+4 | -2
 
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@keakzzz: Liest du auch die News komplett, über die du schreibst?

"Für eine Beurteilung sei es aber zu früh, so habe die beschuldigte Mitarbeiterin noch keine Aussage machen können."
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30.07.2012 21:18 Uhr von BeyerC
 
+1 | -8
 
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Und dann auch noch Kommunisten: aus der Quelle: "Vier der Kinder sind im Ferienlager, bei den „Falken“ auf Föhr."
Das lässt auf einen noch minderwertigeren Charakter schließen.
Wenn es ein Sommercamp der Nationalen Jugend gewesen wäre, ..aber die verbietet man in diesem Land ja ohnehin lieber ......okay ... aber sowas... bäh!

[ nachträglich editiert von BeyerC ]
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30.07.2012 22:34 Uhr von BoscoBender
 
+2 | -6
 
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Das sind Schweine !!!! Mehr muss ich dazu nicht sagen.
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31.07.2012 01:33 Uhr von Multiversal
 
+5 | -2
 
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gut gemacht Behörde!! Einige Zeitgäste meinen immer,nur wenn man ihnen hilft,oder Asyl für einige Jahre gibt,dann haben sie ein automatisches Bleiberecht,inclusive aller Sozialgelder.
Das ist auch der Hauptgrund,warum die so unbeliebt sind!
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31.07.2012 09:32 Uhr von gofisch
 
+1 | -1
 
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@ DerBelgarath: "Welch minderwertigen Charakter muß ein Mensch überhaupt haben, dem man amtlich mitteilt, daß er in einem fremden Land den dortigen Menschen nicht (mehr) willkommen ist, und er oder sie dennoch weigert, dieses Land freiwillig zu verlassen und so die gezeigte Gastfreundschaft auf das schmählichste mißbraucht! "

unglaublich nicht? und dann noch all die leute die nicht mehr in ihrer wohnung wilkommen sind oder an ihrer arbeitsstelle (kündigung oder mobbing) und sich weigern einfach zu gehen. manche klagen sogar dagegen. unverschämt sowas. </ironie>

im ernst, würdest du freiwillig dahin zurück wollen, wo du schon mal geflüchtet bist? die menschen leben hier teilweise jahre, haben sich eingerichtet, eingewöhnt, kinder gehen zur schule, haben freunde und dann sollen sie einfach weg. nach jahren ist auch nicht mehr von bedeutung, ob da noch krieg ist oder nicht. man will einfach zu hause bleiben und weiter leben wie bisher. nicht schon wieder alles zurücklassen und neu anfangen. denn eine rückkehr ist genau so schwer wie ein neuanfang und willkommen ist man in der ehemaligen heimat vermutlich genauso wenig.

und wie schon gesagt wurde, komisch ist, dass mit voller härte nur die normalen menschen behandelt werden. das ganze kriminelle gesöcks wird immer mit handschuhen angefaßt.

[ nachträglich editiert von gofisch ]

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