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Iran: Vier Todesstrafen in Verhandlungen um Finanzskandal

Ein Gericht im Iran hat im Rahmen der Verhandlungen des größten Finanzskandals der Landesgeschichte viermal die Todesstrafe verhängt. Von den 35 weiteren Urteilen sehen zwei eine lebenslange Haft vor, während mehrere andere Angeklagte mit 25 Jahren Gefängnis "davonkommen".

In dem Betrugsfall eines Konsortiums, das Kreditunterlagen gefälscht hatte, geht es um einen Gesamtumfang von 2,1 Milliarden Euro. Staatliche Medien berichten indes, mehrere Manager hätten durch den Betrug ihren Job verloren und der Regierung von Mahmud Ahmadinedschad sei nachhaltig geschadet worden.

Der Staatschef Ahmadinedschad muss unterdessen eine weitere innenpolitische Ohrfeige hinnehmen. Auf Anordnung des Obersten Verwaltungsgerichts des Landes wurde der von ihm zuvor ernannte Leiter der Sozialversicherungsbehörde Said Mortasawi wieder entlassen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Skandal, Todesstrafe, Verhandlungen, Finanzaffäre
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2012 01:51 Uhr von Bleifuss88
 
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Die Todesstrafe: ist keine Strafe, solange nicht eindeutig geklärt ist, was nach dem Tod überhaupt passiert. Die meisten Menschen, die schonmal an der Schwelle zum Tod standen, sind nur widerwillig zurückgekehrt. Im Grund genommen wäre es also sogar eine "Belohnung".
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31.07.2012 15:12 Uhr von alexanderr
 
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ganz ehrlich: Vom Iran könnte sich die deutsche Regierung ein großes Stück abschneiden. Auch wenn die Todesstrafe in vielen Augen überzogen is!
Immerhin hat der Iran eine nicht von Lobbyisten betriebene Regierung - ich beneide das!
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31.07.2012 18:38 Uhr von Bleifuss88
 
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@alexanderr: Dafür wird die Regierung von Ayatollahs kontrolliert, die den Islam über die ganze Welt verbreiten wollen. Ist das jetzt wirklich besser? So toll gehts den Menschen da nämlich auch nicht, wenn auch besser als in vielen anderen Ländern.

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