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Iran: Vier Todesstrafen in Verhandlungen um Finanzskandal

Ein Gericht im Iran hat im Rahmen der Verhandlungen des größten Finanzskandals der Landesgeschichte viermal die Todesstrafe verhängt. Von den 35 weiteren Urteilen sehen zwei eine lebenslange Haft vor, während mehrere andere Angeklagte mit 25 Jahren Gefängnis "davonkommen".

In dem Betrugsfall eines Konsortiums, das Kreditunterlagen gefälscht hatte, geht es um einen Gesamtumfang von 2,1 Milliarden Euro. Staatliche Medien berichten indes, mehrere Manager hätten durch den Betrug ihren Job verloren und der Regierung von Mahmud Ahmadinedschad sei nachhaltig geschadet worden.

Der Staatschef Ahmadinedschad muss unterdessen eine weitere innenpolitische Ohrfeige hinnehmen. Auf Anordnung des Obersten Verwaltungsgerichts des Landes wurde der von ihm zuvor ernannte Leiter der Sozialversicherungsbehörde Said Mortasawi wieder entlassen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Skandal, Todesstrafe, Verhandlungen, Finanzaffäre
Quelle: www.spiegel.de

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