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Olympia-Teilnahme gefährdet: Saudi-arabischer Vater beharrt auf Kopftuch für Tochter

Die saudi-arabische Judoka Wojdan Shahrkhani wird womöglich nicht bei Olympia antreten können, weil ihr Vater darauf besteht, dass sie bei den Spielen ein Kopftuch trägt.

Der Judo-Weltverband IJF verbietet jedoch den traditionellen Hidschab, ohne den die 16-Jährige jedoch laut väterlichem Willen nicht starten soll.

Sharkhani ist eine von zwei Athletinnen, die Saudi-Arabien zum ersten Mal zu den Olympischen Spielen entsendet.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Vater, Olympia 2012, Teilnahme, Kopftuch, Judo
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2012 15:28 Uhr von Tinnu
 
+29 | -1
 
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tja dann soll der vater seine tochter nehmen und wieder nach hause fahren und ihr somit ein super chance versauen.
ist eben so wenn das kopftuch wichtiger ist.
regeln sind für alle da.
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30.07.2012 15:54 Uhr von tom_bola
 
+15 | -1
 
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Kann er: sich doch solange das Kopftuch umbinden.
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30.07.2012 16:03 Uhr von m.a.i.s.
 
+13 | -1
 
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sind die aber früh dran. Wusste der Vater nicht, dass seine Tochter ohne Kopftuch kämpfen muss oder dachte er, er könne das einfach ändern, sobald das Töchterlein antreten muss.

Die Saudis haben doch echt einen an der Waffel!
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30.07.2012 16:07 Uhr von m.a.i.s.
 
+8 | -1
 
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@tom_bola: >>Kann er sich doch solange das Kopftuch umbinden.<<

..hihi, am Besten vor die Augen, damit er die "Schande" nicht sehen muß :-)
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30.07.2012 16:24 Uhr von m.a.i.s.
 
+17 | -1
 
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@makak: >>es gab doch keinen zwang im islam<<

... gibts doch auch nicht: die Mädchen können doch frei wählen, ob sie das Kopftuch gleich freiwillig tragen wollen oder ob sie lieber erst den Arsch versohlt bekommen und dann das Kopftuch freiwillig tragen wollen :-)
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30.07.2012 16:24 Uhr von grandmasterchef
 
+10 | -1
 
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Mal unabhängig von der Religion ein Ami kommt ja auch nicht auf die Idee mit Baseballcap zum Judo-Turnier zu kommen, während er auf der Matte steht.
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30.07.2012 16:28 Uhr von m.a.i.s.
 
+3 | -1
 
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@ MiaWuaschd: siehe meinen letzten Kommentar!
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30.07.2012 16:37 Uhr von funnymoon
 
+4 | -1
 
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Allerdings: sieht man bei der Miss Mekka auch deutlich, wieviel Gutes doch gelegentlich eine Burka tun kann!
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30.07.2012 22:53 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Natürlich tut er das: Würde sie ohne Kopftuch ringen, könnte sich die ganze Familie in ihrem ach-so-fortschrittlichen Heimatland nicht mehr blicken lassen.
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31.07.2012 12:44 Uhr von -= exo =-
 
+1 | -0
 
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Niederlage für den Sport die saudische Judoka darf mit Kopfbedeckung antreten. Dies soll nach offiziellen Angaben kein Hidschab, sondern eine "speziell designte Kopfbedeckung" sein.

Vielen Dank, liebes Internationales Olypisches Komitee, dass ihr den Sport, der die Menschen als GLEICH und mit GLEICHEN RECHTEN versehen sieht, hinter die selbstgemachten Ideologien eines kirchlich-fundamentalistischen Staates stellt.

Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht all jener Sportler, die keine Sonderrechte (ich nehme hier objektiv benötigte Rechte -etwa aus gesundheitlichen Gründen- aus) für sich beanspruchen!

Und es ist ein Schlag ins Gesicht aller Nicht-Moslems! Ich warte (und hoffe -damit die Verantwortlichen sich der tragweite ihrer Entscheidung bewusst werden-) jetzt darauf, dass ein Pastafari darauf besteht, mit Nudelsieb auf dem Kopf antreten zu dürfen (nein, das ist KEIN Witz).

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