30.07.12 13:54 Uhr
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USA: Kranke Frau muss sich zwischen Gesundheitsvorsorge und College entscheiden

Die Amerikanerin Katie Slowe muss sich wegen des US-Gesundheitssystems entscheiden, ob sie ihr Leben retten will oder auf das College geht.

Die 19-Jährige ist Diabetikerin und wurde von ihrer Gesundheitsvorsorge fallen gelassen, so dass sie sich die teuren Insulinspritzen nun selbst kaufen muss.

Das amerikanische Gesundheitswesen ist gnadenlos zu Jugendlichen, die aus der elterlichen Versicherung herausfallen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Frau, Diabetes, Studium, College
Quelle: www.huffingtonpost.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2012 17:07 Uhr von farm666
 
+3 | -9
 
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HAhaha: Krankes system den wir alle hinnehmen solange es einem selbst gut geht.
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30.07.2012 17:31 Uhr von hellibelli
 
+15 | -3
 
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Gott segne die USA: Und das für ein paar Insulinspritzen.

Die Amis halten ihr Land für die dollste Nation der Welt. Und eine gesetzliche Krankenversicherung für die die gleichbedeutend mit Sozialimus. Wie die ihre Armen und Kranken behandeln. Da fällt mir noch mehr ein. Mir soll mal son Ami übern weg laufen und mir erzählen wie groß seine Nation ist. Darauf freu ich mich schon.
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30.07.2012 17:52 Uhr von Scratcher
 
+10 | -1
 
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Na Jesus hat Bestimmt auch erst nach den versicherungsdaten gefragt, bevor er die Kranken geheilt hat. "ironie off"


[ nachträglich editiert von Scratcher ]
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30.07.2012 17:55 Uhr von blz
 
+2 | -13
 
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30.07.2012 18:29 Uhr von hellibelli
 
+12 | -1
 
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@blz: Es geht nicht darum ob sie es wissen sondern wie sie damit umgehen.

Die Einführung einer gesetzlichen KV hat jahrzehnte gedauert und es sind mehrere Präsidenten daran gescheitert. Es waren gewaltige Widerstände im konservativen Lager.

Wenn du die größe einer Nation an Wirtschaftsdaten misst, bitte schön. Ich messe das sie daran wie sie mit ihren Armen und Kranken umgehen. Und auf dem Gebiet erhebt sich das US-Krankensystem gerade aus dem dritt-welt-Niveau. D.h. all jene die sich keine private KV leisten können fallen durch den Rost. Das ist unwürdig. Aber schön zu lesen, daß sich das nun deutlich ändert.

[ nachträglich editiert von hellibelli ]
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30.07.2012 20:34 Uhr von masche1976
 
+1 | -0
 
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sorry aber das mit der pumpe verstehe ich auch nicht so ganz.

so eine pumpe ist ja normalerweise als erleichterung gegenüber dem spritzen gedacht, also würde es mit den normalen insulin-pens auch gehen. - kann natürlich sein, dass ihre diabetes schwer zu kontrollieren ist (ständige wechsel zwischen zu hohen und zu niedrigen werten), dann macht so eine pumpe schon sinn, weil das teil ja quasi eine dauer-blutzuckermessung vornimmt und die insulingaben dementsprechend dosiert. - aber DAS geht aus der quelle nun nicht hervor...
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31.07.2012 10:01 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@hellibelli: Wie du schon geschrieben hast, an der Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung sind schon mehrere Präsidenten gescheitert. Und nciht etwa weil politische Gegner es boykottiert haben SONDERN AUSSCHLIEßLICH weil das Volk es nicht gewollt hat und zu großen Teilen immer noch nicht will!!!
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31.07.2012 11:49 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ hellibelli: "Es waren gewaltige Widerstände im konservativen Lager."

Diese Widerstände gibt es immernoch.

Und hättest du dich ein wenig mit dem Thema befasst, könntest du vielleicht sogar nachvollziehen und tolerieren, warum.




"Ich messe das sie daran wie sie mit ihren Armen und Kranken umgehen."

Gerade die wirklich armen Menschen werden durch Medicaid versorgt.

Kranken darf eine Notfallversorgung nicht verwehrt werden, auch wenn diese für Notoperationen etc. nicht zahlen können.



"D.h. all jene die sich keine private KV leisten können fallen durch den Rost."

Nein. Durch den Rost fallen die, die sich keine Krankenversicherung leisten _wollen_ .

Weil sie ihr Geld eben lieber für andere Dinge ausgeben.



Das Mädel hat natürlich pech, denn auf der einen Seite ist sie zu vermögend, auf der anderen Seite aber nicht vermögend genug, um ein teures Studium und eine teure Behandlung zu bezahlen.

Da gibt es aber ein paar Möglichkeiten:
1) Ein anderes College wählen. Viele staatliche Colleges sind kostenfrei, Sonderfälle wie sie erhalten dort auch noch finanzielle Zuwendungen.
2) Durch halbwegs ordentliche Leistungen ein Stipendium erhalten. Das öffnet finanzielle Freiräume.
3) Einen Kredit aufnehmen.




"Und eine gesetzliche Krankenversicherung für die die gleichbedeutend mit Sozialimus."

Eine gesetzliche Krankenversicherung ist nunmal Sozialismus - die "Starken" stehen für die "Schwachen" ein. Fakt.
Das größere Problem ist aber, dass eine solche Versicherung Zwang bedeutet und Zwang steht entgegen der Freiheit, die vielen Amerikanern einfach wichtig ist.

Die meisten Gegner von gesetzlichen Pflichtversicherungen kommen aus den eher ärmeren Bevölkerungsteilen - denn von dem Geld, was man sich für eine Krankenversicherung spart, kann man sich andere Dinge kaufen, die wichtiger erscheinen.



Ein wichtiges Argument ist in den USA aber nahezu unbekannt:
Gesetzliche Krankenversicherungen sind einfach inhaltlich totaler Müll. Schauen wir doch mal nach Deutschland:
Ich liege über dem Maximalbetrag von 5.600€, davon würden 15,5% für die Krankenkasse abgehen - macht 868€ ohne Zusatzbeiträge und Pflegeversicherungsbeiträge.


Meine Augen sind relativ schlecht und schwanken, ich brauche also im Idealfall alle ~6 Monate neue Brillengläser. Zahlt die Krankenkasse da etwas? Nein.

Ich habe eine Allergie gegen div. Pollen. Zahlt die Krankenkasse meine (lebenswichtigen) Antiallergika? Nein.

Wenn ich mich erkälte und die typischen Mittel dagegen möchte (Sinupret, Aspirin Plus C, irgendwas gegen Halsschmerzen), zahlt die Krankenkasse diese? Nein.

Zahlt die Krankenkasse Augenlasern? Nein.

Zahlt die Krankenkasse Zahnreinigungen? Nein.

Zahlt die Krankenkasse Keramikfüllungen? Nein.



Ja, natürlich, wenn ich einen schweren Unfall habe, dann zahlt die Krankenkasse einen Teil.

Wie viele schwere Unfälle habe ich aber pro Jahr?


In den USA hingegen habe ich eine perfekt auf mich zugeschnittene Versicherung. Ich bekomm alle 6 Monate (nur alle 12 oder 24 Monate wäre deutlich günstiger) neue Gläser, meine Antiallergika werden weltweit in unbegrenzter Menge übernommen und ich habe vier Arztbesuche (inkl. Fachärzte meiner Wahl in den gesamten USA) pro Jahr frei.
Dazu kommt eine Jahresdeckelung von $10.000, was ich wichtig finde, wenn doch mal eine größere OP, eine schwere Krankheit o.ä. ansteht.

Was ich selbst zahle sind eben maximal diese $10.000, dazu zählen aber auch Zahnarztbesuche (wie eben in Deutschland auch).

Die Versicherung kostet mich aber auch weit weniger als 868€ monatlich, beinhaltet dafür aber Vieles, was in den 868€ nicht enthalten wäre.

Von dem gesparten Geld bilde ich persönlich Rücklagen auf einem speziellen Konto, einerseits für die theoretische Höchstgrenze von $10k, andererseits aber auch als genereller Notgroschen.


Unter´m Strich zahle ich weit weniger Geld als in Deutschland, habe dafür bessere Leistungen und kann mit dem gesparten Geld auch noch was machen.




Erzähl mir also bitte weiter, wie viel toller euer System ist und wie viel rückständiger die blöden Amis sind, weil sie nicht viel Geld für wenig Leistung bezahlen möchten.
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31.07.2012 11:59 Uhr von jwerner111
 
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