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Chinesischer Arzt packt aus: Sportler werden in den Provinzen gedopt

Bereits nach zwei Tagen führt China den Medaillenspiegel bei den Olympischen Sommerspielen in London mit insgesamt sechs Goldmedaillen souverän an. Ein Grund dafür ist, dass die Athleten bereits im Kindesalter selektiert und in den "Schulen der Schmerzen" hart gedrillt werden.

Dabei dürfen sich die Kinder die Sportarten nicht einmal selbst auswählen, diese werden ihnen anhand einer Körpervermessung zugeteilt. "Das exakte Profil des schändlichen DDR-Systems der 70er- und 80er-Jahre", schrieb dazu "The Australian". Doch steckt wirklich nur hartes Training hinter den Erfolgen?

Chen Zhanghao ist ein ehemaliger Arzt des chinesischen Olympiateams. In den 1990er Jahren hat er Hormone, Blutdoping und Steroide an 50 Elite-Athleten getestet. Zhanghao behauptet, dass insbesondere in den Provinzen auch heute noch gedopt werde. Erst im März wurde die Schwimmerin Li Zhesi überführt.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Sport
Schlagworte: China, Arzt, Doping, Sportler, Olympia 2012
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2012 11:34 Uhr von Kamimaze
 
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Da ist schon was dran. Wenn man sich den Medaillenspiegel der Olympiade von 1988 anschaut, war China nicht unter den ersten 10, dafür aber die DDR auf Platz 2: http://de.wikipedia.org/...
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30.07.2012 12:34 Uhr von architeutes
 
+2 | -1
 
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@franz.g: Dann ist es ein Wunder ,das plötzlich die Karibikstaaten
in sämtlichen Sprintdisziplinen ,.die Nase ganz weit vorne
haben.Und das in jeder Altersklasse und Geschlecht.
Und das hat nichts mit Neid zu tun, eher mit Entäuschung.
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30.07.2012 12:59 Uhr von kuri
 
+4 | -0
 
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Usain Bolt: schon komisch das 3 der Spitzenläufer aus Jamaika(u.a. Herr Bolt) kommen...

.. und von ihrem Mannschaftsarzt betreut werden, der GLEICHZEITIG Anti-Doping-Beauftragter des Landes ist.

Hinzu kommt das Jamaika keine eigene und unabhängige Anti-Doping-Agentur besitzt und darüber hinaus auch nicht Mitglied der Anti-Doping-Kommission der Karibik ist.

Betrügereien sind hier vorprogrammiert.

p.s. nicht denken deutsche Provinzen = chinesische Provinzen
Provinzen in China liegen zwischen ~5mio und 105mio. Einwohner

[ nachträglich editiert von kuri ]
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30.07.2012 13:32 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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@franz.g: "nur weil die deutschen bislang keine medailie errungen
haben ?"
Nein ,daran habe ich nicht gedacht ,mir ist ein sauberer
Sport wichtiger als "Jahrhundertalente"on mass.
Das einzige was du hier anführst ist den deutschen Sport
zu verunglimpfen ,damit hat die News nichts zu tun.
Das ist eine typische "Anti"deutsch Haltung ,die leider
sehr verbreitet ist.
Natürlich würde ich mich riesig über eine Medailie freuen,
und die sollte sauber sein.
Lebe du in der Vergangenheit ,und grabe nach Leichen
im Keller,wenn dir das was bringt.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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30.07.2012 13:52 Uhr von kuri
 
+2 | -0
 
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info: nur so als Info im Bezug auf Olympia,

- erstmalig Kontrollen 1968 in Mexiko-Stadt

- die "saubersten" Spiele fanden 1980 in Moskau statt
(mit "sauber" bezogen sich die damiligen Veranstalter auf Doping-frei, was das damals in der UdSSR hieß, kann sich jeder selbst ausmahlen *hust*)

- gedobt wird bei fast allen bekannten olympischen Sportarten
(u.a. auch von Sportarten bei denen es nur schwer vorstellbar ist, vom Badminton, über Fussball, bis hin zum Reiten und Sportschiesen(Beta-Blocker))

- im Bereich Fussball ist eines der berühmtesten Beispiele, der Ausschluss von Diego Maradona bei der WM ´94

- um die Systematik des Dopings näher zu verstehen boten die Aufzeichnungen der DDR ein hohes Maß an Informationen und klärten darüber hinaus auch über dessen Ausmaß auf. Somit ergaben sich auch Erkenntnisse die Rückschlüsse auf andere Nationen zuließen.

Wie man schon im Radsport erkennen konnte (Fuentes Dopingskandal, der Fall Contador oder das Doping-Labor BACLO des Herrn Victor Conte, Ausschluss von 58 Fahrern wegen Dopings) bildet nur die Spitze des Eisberges, auch bei Olympia lässt sich ab und zu das Ausmaß erahne, wenn mit einem Schlag 10 Gewichtheber des Dopings überführt werden.

[ nachträglich editiert von kuri ]
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30.07.2012 17:47 Uhr von K.T.M.
 
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"Dann ist es ein Wunder ,das plötzlich die Karibikstaaten
in sämtlichen Sprintdisziplinen ,.die Nase ganz weit vorne
haben.Und das in jeder Altersklasse und Geschlecht.
Und das hat nichts mit Neid zu tun, eher mit Entäuschung. "

Unabhängig von Doping:

In Sprintdisziplinen haben Schwarze generell Vorteile gegenüber Weiße. Da sie bei gleicher Körpergröße einen höheren Körperschwerpunkt, haben, welcher wiederrum beim Sprinten Vorteile bringt. Dadurch haben sie aber z.B. bei Schwimmdisziplinen einen Nachteil.

Passend zum Thema ein Nice-to-know Fact:
Von den 70 Läufern, die die 100 Meter jemals unter 10 Sekunden gelaufen sind, hatten 69 eine dunkle Hautfarbe.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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31.07.2012 08:50 Uhr von K.T.M.
 
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@franz.g: "bissl rassistisch biste aber ned wa?"

Inwiefern? Weil ich Studienergebnisse wiedergebe?

Es gibt nunmal genetische Unterschiede im Körperbau ob es dir passt oder nicht. Neben den Unterschiedlichen Körperschwerpunkt bei gleicher Größe gibt es z.B. auch Unterschiede beim Unterhautfett, die sich auf die Leistung beim Sprinten und Schwimmen unterschidlich auswirken.
Kannste gerne im American Journal of Human Biology ("Buoyancy of African black and European white males" Volume 9, Issue 1, pages 87–92, 1997) nachlesen.
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01.08.2012 20:33 Uhr von Timmer
 
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@franz.g: Du redest von Jan Ullrich, der gedopt hat.....aber Lance Armstrong war trotzdem viel besser und hat ihn oft geschlagen.....naja aber Lance hatte ja weniger "Ball"ast dabei, lag bestimmt daran, wir wollen ja net Schwarzmalen ...

ABER:

Wir sollen genauso schlimm sein im Doping wie die Chinesen? Willst du uns verarschen? Das kann kein Mensch ernst meinen.

Natürlich gibt es in Deutschland Sportler die schön am dopen sind, aber die Chinesen ZÜCHTEN und DOPEN KINDER in jungen Jahren heran die noch vorher SELEKTIERT werden eine für ihre Körperentwicklung passende Sportart machen MÜSSEN, da ansonsten sie nicht gespritzt...ich meinte gefördert werden.

Wie kannst du nur sowas vergleichen.
Da Scheiß ich auf die Medallien.
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02.08.2012 10:48 Uhr von gerhardrolf
 
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Schändliches DDR System?? Es darf gelacht werden. Die Amis haben die DHFK kopiert um mit den DDR Sportlern mitzuhalten. Den ersten toten Dopingfall gab es in der BRD nicht in der DDR. Ein Topsystem um Topleistungen hervorzubringen. Nur so funktioniert es letzten Endes. Das der deutsche Schwimmsport eine Jammerdasein führt weil Sportler nicht mehr bereit sind sich zu quälen hat das was mit fehlenden Einstellungen zu tun. Sie werden immer mehr abrutschen.
Das Kinder und Jugendsportsystem der DDR war und ist vorbildlich. Das jetzige Deutschland versucht es zu kopieren

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