30.07.12 10:33 Uhr
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"Sonst jage ich den Flughafen in die Luft": Twitter-Angeklagter gewinnt Prozess

Ein Engländer, der vor zwei Jahren aufgrund des Versendens einer "bedrohlichen elektronischen Botschaft" zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt wurde, gewann am vergangenen Freitag seinen Prozess vor dem höchsten britischen Zivilgericht.

Er hatte angesichts eines durch Schneefall blockierten Flughafens genervt getwittert, dass die Verantwortlichen eine Woche hätten, um "die Scheiße wieder hinzubekommen, sonst jage ich den Flughafen in die Luft!". Im Zuge dieser Nachricht bekam er eine Geldstrafe von 1.000 Pfund und verlor seinen Job.

Der High Court, höchste britische Gericht, revidierte die Urteile vorheriger Instanzen nun und begründete dies damit, dass die Empfänger die Nachricht als einen Scherz oder eine überzogene Unmutsäußerung werten müssten.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Flughafen, Twitter, Scherz, Angeklagter
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2012 10:33 Uhr von keakzzz
 
+21 | -0
 
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Richtiges Urteil. Es ist lächerlich, daß heutzutage jeder kleinste Furz, egal wie wenig ernstgemeint er ist, für Hysterie sorgt. Das wäre so als würde ich in diesem Kommentarfeld schreiben, daß ich ALLE MENSCHEN UMBRINGEN WERDE! .... und - zack - steht heute noch die Polizei vor meiner Tür. Lächerlich.
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30.07.2012 11:07 Uhr von Jacdelad
 
+1 | -0
 
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Wenn die schon so eine Nachricht lesen, dann sollten sie vielleicht auch die anderen Nachrichten davor und danach lesen und -zack- wäre ihnen sicher klar geworden, dass es nicht ernst gemeint war. Spätestens der Empfänger hats bestimmt verstanden.
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30.07.2012 11:08 Uhr von filmrisspunktTK
 
+3 | -0
 
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Auch in Deutschland: wäre der Typ erstinstanzlich verurteilt worden bis das gute alte Bundesverfassungsgericht (oder ein anderes Bundeshof wie BGH) die Urteile ihrer amateurhaften vorgängergerichte wieder wett macht (siehe Bundeswahlgesetz von dieser Woche oder voratsdatenspeicherung..)

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