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Abgeordnete der Piraten wollen nicht für eigene Partei zahlen

Die insgesamt 45 Piratenpartei-Mitglieder, die es geschafft haben, in Länderparlamente einzuziehen, verdienen gut. Ein Abgeordneter berichtet von gut 7.100 Euro brutto pro Monat.

Ein Teil der Mandatsträger spendet heute bereits kleinere Beträge an die Partei. Hier wird nun überlegt, einen festen monatlichen Betrag als Pflichtspende für die Bundespartei festzulegen. In anderen Parteien gibt es dazu ähnliche Regeln.

Die Abgeordneten der Piratenpartei sehen dies nicht ein und weigern sich gegen einen solchen Zwang. Ein Abgeordneter berichtet von freiwilligen Spenden in Höhe von 250 Euro monatlich sowie der zusätzlichen Unterstützung einzelner Projekte.


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WebReporter: kaibg
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Partei, Spende, Abgeordnete, Piraten
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2012 10:53 Uhr von kaibg
 
+20 | -8
 
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Nach Einschränkungen der Presse und Aufhebung der vollkommenen Transparenz zeigt sich in der Partei nun ein weiteres Symptom der politischen Macht: Solidarität ist gut, so lange man nehmen kann, aber Geben liegt den wenigsten Menschen. Die Damen und Herren Piraten sollten sich darüber klar werden, dass jeder gespendete EUR der Sache dient. Selbst, wenn sie 2.500 EUR spenden (von der Steuer abziehbar) bleiben ihnen noch 5.000 EUR brutto. Immer noch komfortabel und die Partei kommt voran!
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29.07.2012 11:15 Uhr von Wachsames.Auge
 
+43 | -9
 
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BLÖDSINN: ich habe auch viel mit Politik zu tun - habe das schließlich studiert :-/....
ich kenne daher die Spenden(-bereitschaft) von Abgeordneten anderer Parteien:

diese Spenden nur, wenn Sie bei der nächsten Wahl wieder gesichert aufgestellt werden...und dann auch nur, wenn es ihrem eigenen Wahlkampf dient und ihren eigenen Vorstellungen entspricht.



Es gibt im Übrigen keine Pflicht, etwas von den Bezügen zu spenden (würde dies von der Partei vorgschrieben, wäre es schlichtweg illegal)

wieder mal ein dummer Versuch die Piraten anzugreifen....
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29.07.2012 11:30 Uhr von Floppy77
 
+13 | -13
 
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Unter dem Strich unterscheiden sich die Piraten: halt nicht von den Politikern anderer Parteien. Die wollen bestimmt soviel mitnehmen wie möglich, bis die Wähler merken, dass von denen auch nur heisse Luft kommt und die sich wieder den alteingesessenen Wasserköpfen zuwenden.
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29.07.2012 14:44 Uhr von xCheGuevarax
 
+4 | -5
 
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falsch wachsames Auge: Ich bin zwar nur kommunal aktiv, aber es ist üblich, dass man einen Teil (in meiner Partei sind es 50% aller Bezüge) "freiwillig" an die Partei spendet. Wenn nicht, wird man in öffentlichen Mitgliederversammlungen an den Pranger gestellt. Wenn man das in der Satzung stehen hat ist es ne verbotene Parteifinanzierung. Aber in der Praxis machen das alle Parteien.

Und dass die Piraten sich noch oft genug wegen des Geldes streiten werden ist abzusehen und nicht wirklich ne Medienkampagne o.ä.
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29.07.2012 14:54 Uhr von alles.Gelogen
 
+10 | -2
 
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Auch wenn das viele nicht wahrhaben: Wollen. Die Piraten werden nach dem Bundestag Einzug wie alle anderen Parteien seien. Dafür gibt es genug Beispiele. Die Anti Kriegs Partei die Grünen. Auch diese haben für den Kosovo Krieg gestimmt. Die Linke. Diese war immer gegen die EU. Nach dem Einzug votierten diese für oTon "EU-Wirtschaftsregierung".

Geld verdirbt eben. Da können die Vorsätze noch so gut sein. Im übrigen beziehen Bundestagsabgeordnete ein lächerliches Gehalt. Das Haupteinkommen kommt von den Nebenjobs und die Karriere danach.

Manche haben über 7 Nebenjobs, bei denen das Gehalt über 7500 € (die Abgeordneten müssen angeben ob unter oder über 7500 €) monatlich liegt.

Warum sollten die Piraten das entgehen lassen? Glamour, Sex ..... Das sind auch nur Menschen. Wenn diese wirklich so hinter ihrer Partei stehen würden, würden diese auch Spenden.
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29.07.2012 18:06 Uhr von Wachsames.Auge
 
+0 | -2
 
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@xCheGuevarax: wie Du schon schreibst: freiwillig

An den Paranger werden die nur selten gestellt - weil alle immer den schönen Schein wahren wollen ( besonders vor der Presse) oder weil sie zu feige sind und den Mund nicht aufkriegen.

Da möchte ich mal wissen in welcher Partei Du bist ? Ne, ehrlich - das muss schon eine harte Truppe sein.. oder untereinander krass verfeindet (wie die Linken; keine Ahnung, warum die sich immer gegenseitig anpixxxn)
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29.07.2012 21:56 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -1
 
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Das stimmt überhaupt nicht: Da sieht man mal, wie die Leute verblödet werden.
Susanne Graf hat beispielsweise ihre gesamten Bezüge veröffentlicht.
Die Berliner bekommen als Halbtagsabgeordnete gerade mal um die 25.000 EUR netto/jährlich.
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29.07.2012 23:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Anmerkungen: "wieder mal ein dummer Versuch die Piraten anzugreifen...."
Sehe ich nicht so. Nur denken manche Leute, dass die Piraten und ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht anders oder besser wären als die Vertreter anderer Parteien - und in vielerlei Hinsicht zeigt sich dann eben, dass sie es doch nicht sind.

"Die Berliner bekommen als Halbtagsabgeordnete gerade mal um die 25.000 EUR netto/jährlich."
Und wieso genau kann es deswegen nicht stimmen, dass Vollzeitabgeordnete in anderen Länderparlamenten 7100 brutto verdienen? Es wird sogar ein Name genannt: Uli König, Schleswig-Holstein.
Laut dieser Quelle sind es sogar 8200 Euro:
http://www.focus.de/...

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