28.07.12 21:00 Uhr
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Venezuela: Chávez sagt Knockout für Bourgeoisie voraus

Hugo Chávez, seines Zeichens Präsident Venezuelas, hat sich auf einer Großkundgebung in der Hauptstadt Caracas zu den kommenden Wahlen geäußert.

So werde man am 7. Oktober "der Bourgeoisie und dem Imperium" einen vernichtenden Schlag versetzen. Sein Regierungsprogramm sei als "Weg des Sozialismus" anzusehen. Dieser würde den Frieden und den Fortschritt Venezuelas gewährleisten.

Er soll wie ein Irrwisch vor seinen euphorischen Anhängern getanzt haben.


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WebReporter: skippy1981
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Venezuela, Hugo Chávez, Knockout
Quelle: latina-press.com
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2012 22:14 Uhr von CoffeMaker
 
+16 | -6
 
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"Die Wahlen in Venezuela sind noch weniger wert als die in Rußland ... "

Unsere Demokratie ist doch auch nicht viel besser, ist doch nur der Unterschied das man hier so tut als wenn Demokratie herrscht und alle Macht vom Volk ausgeht während andere Länder keinen Hehl draus machen diktatorisch zu regieren.

Bist du gefragt worden ob du den Euro willst?
Bist du gefragt worden ob Milliarden in die Banken gepumpt werden?
Bist du gefragt worden ob wir unsere Leute nach Afghanistan schicken?
und und und......

Die Demokratie hier ist ein schlechter Witz und besteht nur aus Hoffnung das es sich bessert was sie aber nicht tut.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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28.07.2012 22:29 Uhr von Gimpor
 
+18 | -3
 
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Nun ja Seit Chavez an der Macht ist, gibt es viel weniger Armut in Venezuela. Er verteilt nämlich den gar nicht so wenig vorhandenen Wohlstand (Die haben viel Öl) allmählich an die Bevölkerung, wodurch er tatsächlich einen relativ großen Rückhalt in der Bevölkerung hat!
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28.07.2012 22:47 Uhr von Perisecor
 
+3 | -17
 
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28.07.2012 23:00 Uhr von Perisecor
 
+4 | -11
 
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@ Gimpor: Leider verteilt Chavez den Reichtum nicht gleichmäßig, sondern ausschließlich an seine Anhänger. Denen geht es mittlerweile tatsächlich garnicht so schlecht, dafür hat der Wohlstand der Elite und auch der Mittelschicht stark abgenommen und die Armen, die nicht für ihn waren, hat er ganz einfach ignoriert.

http://www.zeit.de/...

Der Bericht zeigt viele Probleme auf, die es so erst unter Chavez gibt:
- massive Stromprobleme
- extreme Korruption
- diktatorisches Verhalten (mal eben Ferien um 3 Tage verlängert)
- extremes Sparen im Bereich Infrastruktur
- Angst vor dem Staat


Das Land finanziert sich quasi ausschließlich über Öl und generiert auch nur damit ein geringes Wachstum - das Öl wird aber nicht ewig fließen, wo Länder wie die VAE in die Zukunft investieren, nutzt Chavez das Geld für kurzfristige Beliebtheit, um den Machterhalt zu sichern.



Bei allem Populismus, bei all den großen Sprüchen, bei dem ganzen Hass gegen die USA und den Westen sowie den Kapitalismus hat Chavez aber bisher eines nicht gemacht:
Den Öl-Verkauf an die USA gestoppt.
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28.07.2012 23:19 Uhr von quade34
 
+5 | -7
 
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was der sagt: ist eigentlich die Wiederholung dessen, was schon vielfach gescheitert ist. Der Clown wird genauso enden, wie viele andere auch. Das Öl wird ihn nicht retten, denn er muß zu seiner eigenen Sicherheit die Gewinne auch nach Kuba transferieren. Für das Volk bleibt dann auch nur die Mangelwirtschaft des Restes eines Staates, der dem Marxismus/Lenininismus stalinscher Prägung folgt.
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29.07.2012 00:26 Uhr von Perisecor
 
+3 | -10
 
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@ Ghost-Rider . Du scheinst ausversehen alle Argumente aus deinem Beitrag gelöscht zu haben, bevor du ihn abgeschickt hast.
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29.07.2012 08:23 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -3
 
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"Jeder wahlberechtigte Deutsche wurde genau das gefragt - wenn auch nicht explizit nach einzelnen Themen geordnet. "

Du spielst darauf an das man alle 4 Jahre ein Kreuz machen kann. Witzigkeit. Die Wahlen sind wie zu Ostzeiten, egal was man wählte die SED hatte das Sagen, genauso wie heute, egal was du wählst die Politik ist vorgeschrieben.
Zum Glück gibt es ja noch so blauäugige wie dich die an den ganzen Scheiß glauben sonst wäre das Lügensystem schon längst zusammen gebrochen.

"Sozialismus und Fortschritt schließen sich schon mal gegenseitig aus."

Grundverkehrt und allgemeine Propaganda um das Gespenst des Sozialismus ideologisch zu bekämpfen.
Die Leute die dahinter stecken haben nur Angst das sie nicht mehr im Luxus leben können auf Kosten von anderen und das sie selbst arbeiten müssen.

Im Sozialismus ist die Triebfeder der Mensch, er will es für sich und der Allgemeinheit besser und leichter machen.
Forschung würde da dann zur Verbesserung der Lebensqualität aller getätigt.

Im Kapitalismus ist die Triebfeder Gier, man will soviel wie möglich für sich selbst und nennt das dann "seinen Erfolg".
Forschung wird hier nur aus einen Grund betrieben: Geld machen. Und das soviel wie möglich.

Sind also 2 verschiedene Sachen und beide könnten gut funktionieren wenn sie richtig angewendet werden (Gesetze)
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29.07.2012 10:57 Uhr von hofn4rr
 
+5 | -2
 
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die wahrnehmung in den medien: verschleiert die tatsàchlichen zustaende mòglicherweise erheblich.

geht man von dieser analyse aus: http://amerika21.de/...

ergibt sich feur venezuela zusammengefasst seit amtsantritt von chavez, das die armut halbiert wurde, es "mehr" demokratie, kommunal, in den medien, und in der wirtschaft gibt, abgesehen von den verstaatlichten schluesselindustrien.

durch die doppelt gesicherte stimmenzàhlung bei den wahlen, elektronisch wie mit papierzettel, sind die venezualer
den meisten anderen laendern in der hinsicht voraus.

waere chavez so, wie ihn die westliche presse darstellt, und haette er keine erfolge gehabt, waere er wohl kaum ueber 60% der stimmen gekommen.

was aus meiner sicht zu bemaengeln waere, sind nicht wenige punkte bei oekonomischen fragen.

das praktisch kostenlose benzin im land, das zur verschwendung und umweltprobleme fuehrt.

ausufernde buerokratie (moeglicherweise schlimmer wie bei uns)

und die voellig ueberbewertete landeswaehrung, die importe im uebermass foerdern und die heimische wirtschaft belasten.


ansonsten kann ich bei chavez kaum erkennen, das er mehr negative elemente vom "sozialismus" uebernommen haette wie beispielsweise die europaeische kommission, die im gegensatz zu chavez keine demokratische legitimation besitzt, jedoch weit mehr als 80% aller verordnungen und gesetze vorgibt, und staendig mehr befugnisse ansich reisst.

also bevor man chavez als boesen sozialisten abstempelt, sollte man sich vorher nochmal gedanken machen wo wir hinsteuern mit europa.

meiner meinung nach direkt in die "eudssr", ein pedant, eine exakte kopie zur ehemaligen sowjetunion.
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29.07.2012 16:54 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ CoffeMaker: "Du spielst darauf an das man alle 4 Jahre ein Kreuz machen kann. Witzigkeit."

Bedauerlich, wenn dies dein komplettes politisches Wissen ist.

Die Bundestagswahl (die nicht zwingend alle vier Jahre stattfindet, außerdem muss/kann/sollte man doch bei euch in Deutschland zwei Kreuze machen) ist nur eine politische Ausdrucksmöglichkeit.

Sich selbst zur Wahl stellen, sich in einer Partei zu engagieren oder einfach nur politische Werbung für Ziele zu betreiben, ohne einer bestimmten Partei anzugehören, sind weitere Möglichkeiten.



"...egal was du wählst die Politik ist vorgeschrieben."

Das ist völlig falsch. Schon die zwei großen Parteien unterscheiden sich in vielen Punkten, von den kleineren bekannten Parteien ganz zu schweigen - so vertritt die NPD in vielen Punkten eine völlig andere Meinung als z.B. die Grünen oder auch die FDP.

Was du vergisst sind aber die noch kleineren Parteien. Du findest Familie wichtig? Wähl doch einfach die Familienpartei. Oder die Tierpartei, wenn dir das Leben der Tiere wichtiger ist, als das deiner Mitmenschen.


Dass ein Großteil der Wahlberechtigten eine von dir nicht unterstützte Entscheidung trifft, heißt nicht, dass das alles voll doof ist - wer eine absolute Randgruppenmeinung hat, der kann nunmal nicht erwarten, dass das plötzlich total populär wird.



"...egal was man wählte die SED hatte das Sagen.."

Das lag an Sanktionen, die zu befürchten waren, wenn man nicht Regimetreu war. Und an Wahlfälschungen.

Beides Punkte, die in der Bundesrepublik Deutschland keine Rolle spielen.




"Zum Glück gibt es ja noch so blauäugige wie dich die an den ganzen Scheiß glauben sonst wäre das Lügensystem schon längst zusammen gebrochen."

Das sind starke Worte für jemanden, dessen kompletter politischer Horizont daraus besteht, dass er meint, er dürfe alle vier Jahre etwas ankreuzen.

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