27.07.12 20:31 Uhr
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Geplant: Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Für künftige Einsatzaufgaben in militärischer Hinsicht will die Bundeswehr bewaffnete Kampfdrohnen in ihr Waffenarsenal aufnehmen. Pläne hierzu habe das Verteidigungsministerium bekannt gegeben. Eine endgültige Entscheidung soll jedoch über eine "breite Diskussion" gefällt werden.

Derzeit werden von der Bundeswehr Drohnen in Afghanistan eingesetzt. Diese in Leasing aufgenommenen Flugkörper dienen jedoch nur zu Aufklärungszwecken und seien unbewaffnet. Bezogen habe die Bundeswehr diese Drohnen vom Typ "Heron 1" aus Israel.

In der TV-Sendung "Panorama" wurde die Nachricht kolportiert, dass eine Anschaffung bewaffneter Kampfdrohen bei der Bundeswehr im Grunde schon Konsens sei. Doch eingehende Diskussionen hierüber seien zuvor noch notwendig, so ein Sprecher der Bundeswehr.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Diskussion, Drohne, Konsens
Quelle: www.wochenblatt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2012 21:05 Uhr von hofn4rr
 
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notwendig: auch wenn damit nicht alle bemannten fluggeräte ersetzt werden können, helfen drohnen dabei keine wertvollen piloten in der luft zu verlieren.

bedenklich empfinde ich nur den einsatz in afghanistan, wo wir m. e. überhaupt nichts verloren haben.

für ressourcensicherung gibt es weitaus elegantere lösungen, als das militär zu bemühen.
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27.07.2012 21:17 Uhr von Exilant33
 
+1 | -0
 
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Interessante News und gut geschrieben, ein Plus dafür! Jetzt kommt das aber ;) :
Die meisten Menschen sind faul und werden Wörter wie kolportiert oder Konsens nicht googeln wollen! Vielleicht wäre eine andere Wortwahl angebrachter gewesen. Ich ich hoffe du nimmst es nicht allzu Arg^^

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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27.07.2012 22:12 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Mhja gutgeschrieben, die News. Dafür ein "+" an den Autor.

Trotzdem ist das irgendwie doch ein alter Hut, der nur dadurch einen "neuen" Anstrich kriegt, das sich irgendwie doch kein Schwein in Deutschland für das (eigene) Militär (ausserhalb von Skandalen und Todesfällen) interessiert.

Deutsche Drohnen fliegen nicht erst seit der Lizenzproduktion von Heron-1 und Heron-TP durch die Firma Rheinmetall (Leasing, wie es die Quelle unreflektiert aus einer damaligen Spiegel-Veröffentlichung übernommen hat, stimmt so eigentlich mal gar nicht). Aus gleichem Hause fliegt etwa ein Jahr länger ein weiterer, aus anderem Hause (EMT Penzberg) noch deutlich länger drei weitere Typen.

Der Zukauf von UCAV zum jetzigen Arsenal von UAV ist lediglich ein logischer Schritt. Mehr nicht.

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