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Italien: Archäologen entdecken prähistorische Metzgerei in toskanischer Grotte

In einer Grotte in der Toskana (Italien) haben Archäologen eine Art prähistorische Metzgerei entdeckt. Die Stätte diente zur Zerlegung von größeren Tieren. Anhand von Knochensplittern vermuten die Forscher, dass hier Pferde, Hirsche, Nashörner, Steinböcke und Auerochsen zerteilt wurden.

Dabei sollen die Menschen von damals raffiniert verarbeitete Steinwerkzeuge gebraucht haben, deren Überreste man ebenfalls bergen konnte. Ebenso, so berichtet die Nachrichtenagentur "Ansa", brachen sie offenbar auch die tierischen Knochen auf, um sich von dem darin befindlichen Mark zu ernähren.

Die Forscher sind sich sehr sicher, dass es sich bei den ehemaligen Bewohnern dieser Grotte um Neandertaler handelte.Die Grotte von Montorsaio liegt im Maremma-Gebiet, nahe der toskanischen Stadt Grosseto.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Italien, Fleisch, Archäologie, Metzgerei, Grotte
Quelle: derstandard.at

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