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Weltwirtschaft in desolatem Zustand: Domino-Effekt und Kollaps droht

Schwaches Wirtschaftswachstum in den USA und China, eine taumelnde Eurozone und weltweit steigende Arbeitslosigkeit. Der Weltwirtschaft geht es so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Noch nie waren Volkswirtschaften so eng miteinander vernetzt wie heute und somit greift der Domino-Effekt unaufhaltsam zu.

Sechs der 17 Eurostaaten sind in der Krise und sogar Frankreichs und Deutschlands Wirtschaftswachstum erreichen nicht einmal die schlechten US-Werte. Die Arbeitslosenquote in Europa ist auf dem höchsten Wert seit Einführung des Euro 1999.

In ganz Europa droht ein Finanzchaos, wenn Griechenland und eventuell weitere Staaten die Eurozone verlassen. "Diese Krise macht nicht an Grenzen halt", so IWF-Direktorin Christine Lagarde. "Diese Krise klopft an die Türen von uns allen."


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zustand, Effekt, Weltwirtschaft, Kollaps, Domino
Quelle: www.n24.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2012 14:26 Uhr von Chandira
 
+15 | -6
 
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soll die Krise ruhig kommen interessant wie lange wir die Krise schon ignorieren.

Ich habe persönlich keine Angst davor, habe selbst nicht zu viel Geld. Soll ruhig wieder die Geldentwertung kommen :)

Lieber optimistisch in die kommende Krise schauen, ändern kann man persönlich nichts mehr und zum speziell dagegen Demonstrieren, welches die Deutschen eh nie tun (außer gegen Rechts und Stuttgart21), ist es eh zu spät.
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27.07.2012 14:37 Uhr von rubberduck09
 
+30 | -0
 
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Wer kam eigentlich auf die Idee daß eine Wirtschaft stetig zu wachsen hat?

Haben die Erfinder dieses Nonsenses denn ernsthaft geglaubt, daß das auf ewig so gehen kann?
So kann ich z.B. nicht mehr Fernseher kaufen als in meine Wohnung passen. Genauso mit vielen anderen Gütern. Warum sollte ich 3 Laibe Brot kaufen, wenn ich nichtmal einen alleine essen kann bevor der Schimmel sich dran vergreift?
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27.07.2012 14:37 Uhr von magnificus
 
+12 | -3
 
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N24: ist mit Vorsicht zu genießen, bei jeder Art von Nachrichten.
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27.07.2012 14:45 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -3
 
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So und jetzt einfach folgendes machen: Kopf in den Nacken in dann laut:

Hahahaaa :-)
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27.07.2012 14:48 Uhr von unomagan
 
+0 | -2
 
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Bitte: weiter gehen, es gibt nicht zu sehen!
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27.07.2012 15:15 Uhr von Julian73
 
+9 | -0
 
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Die Bürger gefügig machen: Und trotzdem bekommt man die Bürger dazu Millarden für Rettungsmaßnahmen frei zu machen. Wie das geht? Dafür muss man ihnen Angst machen.

http://www.start-trading.de/...
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27.07.2012 16:35 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -1
 
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@rubberduck09: weil anders du die Zinses Zins nicht bezahlen kannst, so einfach ist das. Hat alles mit dem Geldsystem zu tun.

Ich glaube das Spiel wird noch ein paar Jahre weiter so gehen, bis es dann zu einem BigBang (crash) kommt, oder "Sie" werden per Inflation die Schuldenberge die keiner bezahlen kann, einstampfen. Anders geht es nicht.
<ironie>ich hab gehört die ersten 100000€ Scheine werden schon gedruckt</ironi>
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27.07.2012 16:39 Uhr von Endgegner
 
+4 | -14
 
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27.07.2012 20:50 Uhr von sicness66
 
+6 | -1
 
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Endgegner: Das sind deine Argumente ? Wenn das BIP 2009 um 5% eingebrochen ist und wir 2010 und 2011 rund 3% Wachstum hatten, dann sind wir gerade mal in 3 Jahren 1% gewachsen.

Dass die deutsche Wirtschaft vom Export so stark abhängig ist wie kein anderes Land der Erde sollte dir ja bekannt sein. Somit ist Deutschland das Land, was bei einem "Domino-Effekt" am stärksten betroffen wäre.

Zur Arbeitslosenquote und deren Aussagekraft braucht man wohl nichts mehr zu sagen.

Mir würden jetzt noch Armutsquote/Altersarmut, Tafeln und Niedriglohnsektor einfallen...
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28.07.2012 10:50 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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Eigentlich ist die "Krise" schon lange da, ca. seit 2008. Aber witziger Weise konnte mit Milliardenbeträgen die ganze Angelegenheit in die Zukunft verschoben werden. Je weiter das Ereignis verschoben wird, desto deftiger wird es ausfallen, sollte man der alten Wirtschaftsweise weiterhin hinterher laufen...wenn man jedoch die Chance nutzt, und dem Kapitalismus den "Tauschwert" unterbindet, also das man aus etwas Geld mehr Geld machen kann, dann passiert nix Schlimmes! Wenn man die Chance nutzt, haben die Banken keine Macht mehr und können auch keine Gewinne mehr produzieren. Denn was produziert die Bank schon? Nur Geld und das ist im Grunde ein Schuldschein, bzw. "Vertrauen", dass man etwas zurückbekommt, für was man bürgt.
So nach dem Motto: "Geld ist Vertrauenssache! Nehmen sie Abstand davon!"

Man, hoffentlich kommts endlich zum Kollaps, damit man ´ne Gesellschaft aufbauen kann, in der es auch Wert ist zu leben.
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28.07.2012 10:54 Uhr von irykinguri
 
+0 | -1
 
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ihr habt kein angst weil ihr kein geld: und nichts zu verlieren habt? echt jetzt?
schon gut das die leute die dann vorher ganz viel schulden gemacht haben und schön gelebt auf einmal kaum oder gar keine schulden mehr haben. aber ihr freut euch

10 millionen auf pump, schön leben, inflation, 100 g mehl kosten 50.000.... ok ja warte hier haste 5kg kannste wechseln^^
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28.07.2012 11:10 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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ein kollaps: bedroht nicht nur das ersparte und hat auch nicht nur eine inflation zur folge.

das sozial- und gesundheitssystem, selbst der warenverkehr stünden vor dem aus, bräche die auf geld gestützte gesellschaft zusammen.

ob es dann so plötzlich brechen würde, wenn uns die derivate von über 600 billionen dollar oder die privat- und staatsschulden um die ohren fliegen, wird sich zeigen.
ausschließen kann man es nicht.

auch wenn alle erfahrung dagegen spricht, dass alles glatt über die bühne geht wenn das geldsystem weltweit zusammenbricht, kann man neben der hoffnung auch noch ein wenig vorsorge betreiben, ohne gleich als paranoid abgestempelt zu werden.
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29.07.2012 21:24 Uhr von mayan999
 
+1 | -0
 
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@rubberduck09: "Haben die Erfinder dieses Nonsenses denn ernsthaft geglaubt, daß das auf ewig so gehen kann?"
nein. dieses finanzsystem wurde einzig allein dazu erdacht, eine globale krise heraufzubeschwören, damit die selben erfinder der krise, die bereits vorliegende lösung in form einer neuen globalisierten ordnung implementieren können.

ernstzunehmende historiker nennen dies auch usurpation auf "legitimer basis". legitim weil, die gesetze genau dafür geschaffen worden sind und die erpressung oder korrumpierung der vielen regierungen strafrechtlich gesehen nicht mehr relevant ist. und auch das fehlende verantwortungsbewusstsein der korrupten politiker ist kein strafrechtlicher grund(mehr) solche verurteilen zu können.

die diktatur übt noch, steht aber sicher nicht mehr in ihren kinderschuhen.

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@ZiemlichBelanglos

"Man, hoffentlich kommts endlich zum Kollaps, damit man ´ne Gesellschaft aufbauen kann, in der es auch Wert ist zu leben."
tut mir leid dich enttäuschen zu müssen. da gibts niemanden, der eine solche gesellschaft aufbauen könnte. "dannach" wird alles noch viel schlimmer.

die einzigen, die in der lage dazu wären, rotten sich in selbstversorger-kommunen zusammen oder wandern gar aus. große teile unserer "gesellschaft" sind halt nicht mehr zu retten.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]

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