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Arbeitgeberverbände kritisieren Deutschlands "Willkommenskultur"

Ab dem 1. August tritt die "Blue Card" in Kraft. Dadurch können Arbeitskräfte aus dem außereuropäischen Ausland leichter Arbeit in Europa finden. Deutsche Firmen hoffen dadurch, ihre offenen Stellen besetzen zu können (ShortNews berichtete). Doch so sieht es nur in der Theorie aus.

Ob Arbeitskräfte außerhalb Europas nach Deutschland kommen wollen, ist fraglich. Im Ausland wird Deutschland von den Meisten als zu bürokratisch und intolerant bewertet. "Eines unserer größten Probleme ist die Willkommenskultur", sagt Michael Stahl vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Die Integration in Deutschland sei mit zu vielen Hürden verbunden. Deswegen fordert die Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände, dass "Sprachkenntnisse, Kulturkompetenz, Mobilität, Belastbarkeit, Mut und Risikobereitschaft" in Deutschland besser gefördert werden, um Ausländer anzulocken.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Kultur, Kritik, Arbeitnehmer
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2012 19:46 Uhr von Bierkeule
 
+50 | -20
 
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Bloß nicht noch mehr Fachkräfte!! Es wird höchste Zeit diese Scheisse zu stoppen.
Wir brauchen keine EU. Vor allem brauchen wir keine ausländischen Arbeitskräfte.. Es gibt hier genügend Arbeitslose. Fachkräftemangel gibt es, weil unsere tollen Firmen Jahrelang zu wenig ausgebildet haben. Ein Studium ist für den gebildeten "Normalbürger" kaum erschwinglich.
Die Verwalter (unsere "Politiker") der BRD-Gmbh sollten mal langsam den Arsch hoch bekommen und etwas sinnvolles machen und z.b. Arbeitgeber verpflichten Leute auszubilden. Ebenfalls muss man studieren können ohne, dass dies über Jahrzehnte ein Loch in die Kasse reisst.. wenn man kein reiches Elternhaus hat!

Ruhig mal anschauen:
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Bierkeule ]
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26.07.2012 19:54 Uhr von Crushial
 
+18 | -2
 
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@WegMitFerkel: "Die "Willkommenskultur" sei ein Problem und deswegen muss die Integration mehr gefördert werden?!? Ist das nicht ein leichter Widerspruch oder haben wir deren Meinung nach noch zu wenig Willkommenskultur?"


Genau, es herrscht zu "wenig" Willkommenskultur (laut Quelle). Also die Integrationsmöglichkeiten sind in Deutschland nicht gut genut ---> wenig Willkommenskultur. Das geht ja auch dem 3. Absatz hervor, wo Arbeitgeberverbände die "Förderung" von "Sprachkenntnissen, Kulturkompetenz, Mobilität, Belastbarkeit, Mut und Risikobereitschaft" fordern.

Wenn die Willkommenskultur hoch wäre, dann würde ich das in der Tat widersprechen. So ist es aber nicht gemeint von diesem Arbeitgeberverband-Typen.

Wobei ich das ebenfalls sehe, dass Deutschland nicht noch mehr Fachkräfte aus dem Ausland braucht. Stattdessen sollten Arbeitnehmer in Deutschland besser gefördert werden und Arbeitsplätze attraktiver gemacht werden. Daraufhin sollte eine Besetzung mit den Leuten stattfinden, die wir hier bereits haben.
Die "Blue Card" ist in meinen Augen alles andere als förderlich für die Beseitung der Arbeitslosigkeit.

[ nachträglich editiert von Crushial ]
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26.07.2012 21:01 Uhr von shadow#
 
+5 | -0
 
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Titel falsch: Nicht die Arbeitnehmer kritisieren hier, sondern der Arbeitgeberverband.
Und damit ist gemeint, dass sie unglücklich darüber sind dass die doofen Ausländer nicht nach Deutschland kommen wollen, weil sie anderswo mit weniger Bürokratie mehr verdienen können.
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26.07.2012 21:05 Uhr von shakez
 
+2 | -16
 
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26.07.2012 21:05 Uhr von Brecher
 
+2 | -17
 
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26.07.2012 21:56 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -7
 
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Auf gehts SN-User..

Mit vereinter Kraft und unermäßlichen Wissen über Wirtschaft, Politik und Soziologie kriegt ihr das Problem der "Fachkräfte" bestimmt in den Griff^^

Was will Deutschland mehr? Man sollte die SN-User, wie z. B. Wolfsburger, Para_shut, Jimboooo, in die Regierung wählen. Diese würden die Probleme bestimmt sofort lösen. Und so viele Fachkräfte wie hier findet sich bestimmt nirgendswo^^
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26.07.2012 22:42 Uhr von AnotherHater
 
+1 | -2
 
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@Bierkeule: "Ein Studium ist für den gebildeten "Normalbürger" kaum erschwinglich."
Äh.. kurz und knapp: Doch. Ich kenne genug Studis, die ohne Geld von ihren Eltern auskommen. Es stimmt zwar, dass viele Eltern mit mehr Kohle ihren Kindern während des Studiums unter die Arme greifen (teilweise auch recht ordentlich), aber man kann es auch ganz ohne die Eltern gebacken bekommen.
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27.07.2012 08:15 Uhr von Fabrizio
 
+2 | -1
 
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Geiselgeberverband applaudiert Sarrazynikern: http://www.titanic-magazin.de/...
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28.07.2012 12:45 Uhr von sooma
 
+0 | -1
 
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"Sprachkenntnissen, Kulturkompetenz, Mobilität, Belastbarkeit, Mut und Risikobereitschaft"

Das alles sollte man vor allem und zuerst mal den schon hier lebenden Menschen (ob mit oder ohne Migrationshintergrund) vermitteln. Dann klappts auch mit den Fachkräften!

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