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Tierschützer entsetzt: Nürnberger Zoo verabreicht Delfinen Psychopharmaka

Die Debatte um in Gefangenschaft gehaltene Delfine hat in Nürnberg nun ein neues Stadium erreicht. Tierschützer warfen dem Zoo vor, die Tiere des Delfinariums mit Psychopharmaka ruhig zu stellen. Die Rede ist unter anderem von dem Medikament Diazepam.

Indes bekräftigten die Walschutzorganisationen WDCS und WDSF die Vorwürfe in aufgesetzten Mitteilungen. Sie verlauteten, dass in der offenkundigen Notwendigkeit des Einsatzes solcher Medikamente ein Argument gegen die generelle Haltung von Delfinen liege.

Dag Encke, Direktor des Nürnberger Tiergartens, gab im Rahmen der Vorwürfe zu, die erwähnten Medikamente verwendet zu haben. Der Einsatz sei allerdings nicht zwecks einer Sedierung erfolgt, sondern lediglich in kleinen Dosen, um den Appetit der Tiere anzuregen wo es nötig gewesen sei, beschwichtigte er.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zoo, Tierschützer, Psychopharmaka
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2012 15:40 Uhr von sooma
 
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Das Delfinarium des Nürnberger Tiergartens steht schon jahrelang in der Kritik, die Todesfälle bei den Delfinen dort sprechen eine deutliche Sprache. Bei den Haltungsbedingungen sind Aggressionen der Tiere gegen Artgenossen und Menschen unvermeidlich - und da dort auch "Delfintherapie" angeboten wird, werden sie halt für den Umsatz ruhiggestellt.

http://www.augsburger-allgemeine.de/...
http://www.augsburger-allgemeine.de/...
http://www.augsburger-allgemeine.de/...
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25.07.2012 16:37 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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Ist hier bei uns in einem: Park in Puerto de la Cruz auch üblich, dass die Tiere mit Medikamenten vollgestopft werden, aber natürlich alles zum Wohl des Tieres.

Ich vermeide schon seit Jahren, solche Tierquälereien zu unterstützen, in dem ich jedem Besucher rate, dort nicht reinzugehen.

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