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Türkei: Hungerrevolte in Flüchtlingslagern - Polizei setzt Tränengas ein

Die mehr als 40.000 syrischen Flüchtlinge in den türkischen Asylbewerberlagern drohen nach eigenen Angaben zu verhungern und zu verdursten. Sie behaupten, die Türkei stelle ihnen nicht genug Essen, Wasser und Geld zur Verfügung und behandle sie wie Dreck.

In mehreren Flüchtlingslagern kam es deshalb zu Hungerrevolten, gegen die die Polizei mit Tränengas und Schlagstöcken vorging. Dabei kamen nach unbestätigten Meldungen zwei Menschen ums Leben.

Allgemein empfinden die Syrer die Behandlung durch die türkischen Sicherheitskräfte als ebenso schlimm wie die durch syrische Truppen. Deshalb machen sich einige bereits wieder auf den Weg zurück ins Kriegsgebiet. Die Türkei hat Luftabwehrraketen in Stellung gebracht.


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WebReporter: Liberte
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Türkei, Flüchtling, Tränengas
Quelle: www.tt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2012 07:50 Uhr von Liberte
 
+6 | -18
 
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25.07.2012 08:00 Uhr von Liberte
 
+1 | -9
 
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Quelle sehr lang: Was schon wo anders drin steht habe ich hier nicht wiederholt.
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25.07.2012 08:39 Uhr von architeutes
 
+7 | -1
 
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@culturebread: Ich habe mich schon gefragt wo du geblieben bist .
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25.07.2012 09:46 Uhr von usambara
 
+1 | -4
 
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die Türken fragen sich gerade, warum sie überhaupt in der Nato sind, die sich verweigert innerhalb Syriens eine Schutzzone durch zu setzen.
Assad bombardiert nun mit MIG-Kampfflugzeugen die Städte: http://www.youtube.com/...
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25.07.2012 11:07 Uhr von Maku28
 
+1 | -2
 
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@Chorkrin: O.o

"... wie gesagt: es gibt Menschen bei denen hat man manchmal den Eindruck das sie zu Recht wegen Dummheit und ihres Benehmens verfolgt werden ...."

Genau das machen wir mit bestimmten "Randgruppen" in Deutschland schon seit Jahren aber da schreien alle sofort Nazis! Unglaublich........

wer Sarkasmus findet usw.
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25.07.2012 16:10 Uhr von omar
 
+2 | -1
 
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Schlecht wiedergegeben (auch im Original): Eine andere Quelle formuliert das verständlicher:
"Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zählt schon jetzt mehr als 120.000 syrische Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon, in der Türkei und im Irak. Nach Angaben der Landesregierungen seien die wirklichen Zahlen jedoch noch weitaus höher, erklärte das UNHCR am Mittwoch in Bonn. "
...
"„Ich bin den Nachbarländern sehr dankbar, dass sie die Grenzen für die Flüchtlinge offen halten“, sagte der UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. In den aufnehmenden Gemeinden fehlten jedoch Unterkünfte, Wasser, Medikamente und Nahrungsmittel.

Schlechte Versorgung in Lagern
In manchen Aufnahmepunkten ist die Situation so verheerend, dass es zu Zusammenstößen zwischen den Flüchtlingen und lokaler Polizei kommt, so zum Beispiel in einem Flüchtlingsdorf namens „Container-Stadt“ an der türkisch-syrischen Grenze. Dort haben am Wochenende Flüchtlinge gegen die schlechte Versorgung demonstriert. Die Türkei ließ daraufhin Militär aufmarschieren und Tränengas gegen die Demonstranten einsetzen."
http://www.fr-online.de/...

Die Nachbarländer Türkei und Jordanien sind offensichtlich überfordert mit dem Ansturm an Flüchtlingen.
Sie nehmen zwar alle auf, aber die Versorgung ist nur notdürftig. Klar sind die Flüchtlinge unglücklich. Aber dafür die Helfer verantwortlich zu machen und anzugreifen ist für mich unverständlich. Man hätte auch Apelle über die Hilfsorganisationen, die UN und die Presse machen können, statt Steine auf Polizisten und Soldaten zu werfen.

[ nachträglich editiert von omar ]

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