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USA: Gericht stoppt Hinrichtung zwei Stunden vor der Vollstreckung

In Georgia hat der Oberste Gerichtshof die Hinrichtung von Warren Hill (52) zwei Stunden vor der Vollstreckung gestoppt. Hills Anwälte hatten Einspruch gegen die Vollstreckung erhoben, da Hill nach deren Auffassung geistig behindert sei.

Da die aktuelle Gesetzeslage neu erörtert werden muss, wurde auch das Hinrichtungsdatum auf (spätestens) 14. April 2013 verschoben. Es geht darum zu klären, ob Hill, der einen IQ von 70 hat, tatsächlich als geistig behindert anzusehen ist oder nicht.

Das Oberste Gericht der USA entschied im Jahr 2002, dass man als geistig behindert gilt, wenn man einen IQ von 70 oder weniger aufweist. Solche Personen sollen demnach nicht hingerichtet werden. Allerdings steht jedem Bundesstaat frei, die IQ-Grenze selbst zu bestimmen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Hinrichtung, Vollstreckung
Quelle: www.ajc.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2012 16:07 Uhr von magnificus
 
+12 | -4
 
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Jetzt kommen gleich: die ersten wieder, und fordern Vollstreckung.

Wie wäre es denn, wenn man diese steinzeitliche Art der Bestrafung abschafft? Dann kommt man gar nicht erst in solches Dilemma.....
und verhindert so etwas

"Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe konnte im Bundesstaat Illinois bei mehreren zum Tode Verurteilten die Unschuld bewiesen werden. Der scheidende Gouverneur George Ryan wandelte daraufhin im Jahre 2003 die Strafe aller 167 Todeskandidaten in Illinois in lebenslange Haft um. "
WIKI
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24.07.2012 16:49 Uhr von MrMatze
 
+2 | -10
 
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@magnificus: Du kannst ja gern die Kosten für eine lebenslängliche Inhaftierung dieser Verbrecher übernehmen.

Wer einem anderen Menschen auf abscheuliche Art das Leben raubt, hat sein Recht auf Leben verwirkt.

Natürlich ist es schrecklich, dass auch unschuldige Menschen hingerichtet werden. Das ist aber ein Problem der Rechtsprechung selbst und nicht Problem der Todesstrafe.
Es muss halt zweifelsfrei bewiesen sein, dass der Beschuldigte auch wirklich verantwortlich ist. Indizienprozesse wie sie in den USA gerne geführt werden dürfen meiner Meinung nach nicht zur Todesstrafe führen. Ebenso wenig bei schizophrenen oder geistig behinderten Tätern.

Jemand der bewusst und voller Absicht einen Menschen tötet, hat aber nichts anderes verdient.
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24.07.2012 17:21 Uhr von jayjay2222
 
+5 | -2
 
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@MrMatze: "Du kannst ja gern die Kosten für eine lebenslängliche Inhaftierung dieser Verbrecher übernehmen."

Dieses Argument zieht mal nicht. In einem Rechtsstaat müssen nun mal alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden damit es rechtskräftig wird. Allein in Florida kostet jede Hinrichtung 24 Mio. $ !! Willst Du mir nun erzählen das die lebenslange Haft günstiger ist? Ich denke zudem das die lebenslange Haft in einem US-Gefängnis schlimmer als der Tod ist.

Quelle: http://www.spiegel.de/...

"Jemand der bewusst und voller Absicht einen Menschen tötet, hat aber nichts anderes verdient."

Der Staat tut auch nichts anderes! Also ist der Staat auch ein Verbrecher!

Vielleicht mal Gedanken darüber machen wie sich die konservartiven US-Bürger über die Todesstrafe äußern und wie sie die Todesstrafe rechrfertigen. Etwa "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ?

Und viele Texaner finden es überhaupt nicht i. O. das heutzutage per Giftspritze getötet wird. Viele wünschen sich wieder den "Old Sparky" zurück.

Sadisten par excellence..
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24.07.2012 18:33 Uhr von Mankind3
 
+4 | -1
 
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MrMatze: "Jemand der bewusst und voller Absicht einen Menschen tötet, hat aber nichts anderes verdient. "

Wie kannst du dir da bei einem geistig behinderten Menschen sicher sein?
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24.07.2012 23:25 Uhr von bjoernc
 
+3 | -1
 
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An alle die die Todesstrafe befürworten. und insbesonders an MrMatze

DIE TODESSTRAFE IST ENDGÜLTIG UND KANN NICHT ZURÜCKGENOMMEN WERDEN ! JEMAND DER TOD IST WIRD NICHT WIEDER LEBENDIG WENN HINTERHER SEINE UNSCHULD BEWIESEN WIRD.

Das Argument nur bei SICHERER BEWEISLAGE kann ebenfalls nicht gelten. IRREN IST MENSCHLICH und daher gibt es immer FEHLURTEILE.

Was meint Ihr wieviele Todesurteile ausgesprochen werden würden wenn jeder Richter, jedes Jury Mitglied mit seinem LEBEN für die FEHLERFREIHEIT/RICHTIGKEIT des Urteils haften müsste. Ebenso werden dann auch Falschaussagen bestraft die zu einem solchen Urteil geführt haben.

Das Argument: TODESURTEILE HABEN ABSCHRECKENDE WIRKUNGEN. Konnte bislang in keinem Staat der Welt belegt werden. DIE WIRKUNG IST NULL.

Sicher müssen Strafen sein und Pädophile Kindesmörder (und ähnliche Fälle) gehören nicht nach 10 oder mehr Jahren wieder auf die Gesellschaft losgelassen. Aber die Kosten bei einem Gefängnissaufenthalt sind bestimmt nicht höher als wenn der Staat Sozialhilfe für einen zahlt. Und ebenso gibt es in Gefängnissen auch z.T. produktive Jobs wo ein Teil der Kosten wieder reingeholt werden kann. Jemand der Geld verdient muß für den Gefängnissaufenthalt bezahlen zumindest indirekt (sehr geringer Stundenlohn).

IN DER BIBEL (die Texaner sind ja so religiös) steht:
DU SOLLST NICHT MORDEN / TÖTEN
von Ausnahmen die den Staat betreffen steht dort nichts.

[ nachträglich editiert von bjoernc ]
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25.07.2012 08:01 Uhr von MrMatze
 
+0 | -4
 
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@ Mankind3 und Rest: Ich hab doch geschrieben, dass ich bei chizophrenen oder geistig behinderten Tätern gegen die Todesstrafe bin. Ein IQ von 70 fällt meiner meinung nach unter diese Kategorie.

Das eine Hinrichtung 24 Mio. jostet war mir nicht bewusst. Frage mich auch ernsthaft, wie da solche Summen zustande kommen.

Das Gefängnis schlimmer ist, würde ich auch nicht immer unterschreiben. Ein Gewaltverbrecher fühlt sich da wohl eher wie im Paradies.

Aber seis drum, ist ein heikles Thema mit vielen Pros und Cons.
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25.07.2012 21:59 Uhr von bjoernc
 
+3 | -0
 
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@DerBelgarath: Was den "finalen Rettungsschuß" betrifft finde ich es OK.

Bei dem geht es nicht um Mord denn der Einsatz wird nicht langfristig geplant. Bei dem geht es darum eine lebensbedrohliche Gefahrensituation abzuwenden die auf anderem Wege nicht zufriedenstellend aufgelöst werden kann. Hier wird abgewogen ob der Einsatz des "finalen Rettungschuß" gerechtfertigt ist.

Um zu verhindern das es zu Wiederholungsstraftaten kommt muß niemand mit dem Tod bestraft werden. Die dauerhafte Unterbringung in einer kontrollierten Umgebung (Gefängnis) sollte hierfür ausreichen. Die Vermutung der Resozialisierung und damit die verbundene Freilassung nach einem gewissen Zeitraum ist in meinen Augen eher das Problem. Wenn nach Verbüßung eine Sicherungsverwahrung angeordnet wird sollte diese auch Bestand haben. In diesem Bereich sollten aber Einrichtungen geschaffen werden wo ein menschwenwürdiges Leben möglich ist.

Und auch wenn es heißt du Sollst nicht MORDEN ist in meinen Augen die Todesstrafe nichts anderes als Mord. Mord ist die geplante und gezielte Tötung eines bestimmten Menschen. Denn die Hinrichtung ist weder eine Affekthandlung noch dient sie der Abwehr einer akuten Gefahrensituation.

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