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Eselsbrücken sind Quatsch: Das hilft laut Wissenschaftlern wirklich beim Merken

Es gibt viele Tipps wie Eselsbrücken, um sich verschiedene Sachen zu merken. Wissenschaftler kamen jetzt jedoch zu dem Ergebnis, dass das Schließen von Augen die beste Methode sei, um gelernte Sachen zu verinnerlichen.

Bei ihrer Forschungsarbeit kam heraus, dass das Gehirn eine Weile benötigt, um gelernte Sachen zu verarbeiten und zu festigen. Dieser Vorgang kann beschleunigt werden, indem die Augen geschlossen werden und der Geist ungestört ist.

Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob man an etwas anderes denkt, wenn die Augen geschlossen sind. Entscheidend ist nur, dass man dabei nicht abgelenkt ist.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Auge, Gedächtnis, Esel, Ablenkung
Quelle: www.dailymail.co.uk

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2012 11:12 Uhr von x5c0d3
 
+37 | -3
 
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So ein Blödsinn: Wer einmal gesehen hat, wie Gedächtniskünstler sich Sachen merken, weiß, dass die mit Bildern und Geschichten arbeiten. Diese sind wiederum nichts anderes als Eselsbrücken.

Vor mehr als 20 Jahren habe ich mal in einem Buch gesehen, wie man sich das lateinische Verb für "liegen" merken kann. Eine Kuh auf einer Bahre -> Cubare. Ich hatte nie Latein in der Schule, aber dieses Bild habe ich nie wieder vergessen.

[ nachträglich editiert von x5c0d3 ]
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24.07.2012 11:17 Uhr von Jaecko
 
+26 | -0
 
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Bei mir hats früher immer geholfen, einfach Spickzettel zu schreiben (nein, diese wurden nicht verwendet). Nur durch das nochmalige Schreiben des nur wirklich wichtigen blieb das irgendwie besser haften als der Rest.
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24.07.2012 11:52 Uhr von hujiko-san
 
+5 | -1
 
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@Jaecko: Die Methode funktioniert am besten, wenn die Klausur am nächsten Tag ansteht, und einem der Anus auf Grundeis geht... wer dann noch an Ablenkbarkeit leidet, sollte der Bildung guten Gewissens den Rücken zukehren. ;)

@x5c0d3
Es kommt immer darauf an, um welche Lerninhalte es letztendlich geht. Das Ersinnen eigener Eselsbrücken, begünstigt letztlich auch den Fokus und minimiert Ablenkungen.

Beim verinnerlichen von systematischen Inhalten helfen Gedächtnistricks herzlich wenig.
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24.07.2012 12:14 Uhr von SoN-GoZu
 
+5 | -3
 
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Schwachsinn: Das Gehirn an sich kann nur mit "Eselsbrücken" funktionieren um die Information wieder abzurufen. Man kann nur auf Informationen im Gedächtnis zugreifen wenn man den Link zu dieser information wiederfindet. Eselsbrücken funktionieren deswegen weil man einen künstlichen Link zu der abgespeicherten Info herstellt! Die Augen zu machen hilft bestimmt... Vor allem wenn man sich eine Zahlenfolge oder einen Satz für kurze Zeit merken muss. Aber um sich etwas länger zu merken sind Eselsbrücken definitiv besser! Btw...Man kann auch die Augen zu machen während man sich etwas mit einer Eselsbrücke merkt!
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24.07.2012 12:20 Uhr von Bloedi
 
+3 | -7
 
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naajaaaa.. :oD aber es hat ja etwas Gutes.. :o) ..

Während das Mädchen auf dem Bild die Augen schließt, zieh ich sie einfach mit in die Badewanne.. :0) ..
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24.07.2012 13:14 Uhr von Sopha
 
+8 | -0
 
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x5c0d3: geht mir genauso:

hälst du den löffel konkav, bleibt die suppe brav, hälst du ihn konvex, macht die suppe klecks.
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24.07.2012 13:43 Uhr von no-smint
 
+11 | -0
 
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@Sopha: Meine Lehrerin hat immer gesagt:

"War das Mädchen brav, bleibt der Brauch konkav. Hatte das Mädchen Sex, wird der Bauch konvex" ... für mich war das eingängiger :D
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24.07.2012 14:24 Uhr von Botlike
 
+2 | -0
 
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@no-smint: Unsere 5.-Klasse-Version war "Konkav - kannste Kaffee draus trinken", funktioniert auch ;-)

Oder als Kind konnte ich mir nie merken, wo Westen und wo Osten ist. Bis ich dann gemerkt hab, dass auf dem Kompass "W - O" steht, also "WO ist Westen etc.".

Oder jetzt im Studium kann ich mir die Reihenfolge von "Viel Quatsch schreibt der Bearbeiter" (VQSDB) deutlich besser merken als "Vertrag, Quasi-Vertrag, SachenR, DeliktR, BereicherungsR"...

Daher -> News ist Quatsch.
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24.07.2012 15:07 Uhr von face
 
+2 | -3
 
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das einzige was wirklich funktioniert Lernen durch Schmerzen

und

Motivation durch Entsetzen
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24.07.2012 16:34 Uhr von keakzzz
 
+1 | -3
 
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stimmt: Eselsbrücken sind Quatsch: Spickzettel sind King. :p
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24.07.2012 19:36 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -0
 
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Ich weiß ich weiß alles alt: aber war es nicht so, dass es eh verschiedene Typen des Lernen gibt? Die einen lernen durch hören, die andere durch lesen die dritten durch schreiben (und am Besten man macht alles drei).
Klar kann man Empfehlungen aussprechen, aber ich finde jeder sollte für sich die Möglichkeiten testen und das ihm am besten liegende nutzen.
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24.07.2012 20:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Ich kann mir prinzipiell nichts merken keine Telefonnummer, keinen Termin, kein Gesicht, keine Absprachen - nichts. Ich lebe daher mit einer Notizsoftware, sonst wäre ich verloren.
Wenn ich allerdings etwas verstanden und kapiert habe, muss ich es nicht lernen, weil ich dann die Zusammenhänge verstehe. Aber etwas banales lernen - wie Geschichtszahlen - habe ich keine Chance. Weder mit Eselsbrücken, noch mit Verinnerlichen.
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24.07.2012 21:02 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -0
 
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augen geschlossen - das hab ich in der schule im unterricht auch immer gemacht. bis mich die scheiß schrille pausenklingel aufgeweckt hat ;-)

aber mal im ernst. dass das funktioniert bezweifle ich. mit eselsbrücken bzw. der schaffung von assoziationen fährt man eigentlich am besten.

@crushial

der letzte satz widerspricht sich bzw. ergibt inhaltlich keinen sinn, denn wenn man an etwas anderes denkt, dann IST man abgelenkt.
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24.07.2012 21:32 Uhr von Fireproof999
 
+0 | -0
 
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gelöscht: falscher artikel

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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24.07.2012 22:47 Uhr von alexanderr
 
+1 | -0
 
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jeder hat seine eigene Taktiken, etwas auswendig zu lernen.
Für mich sind Ruhe und Eselsbrücken beispielsweise Faktoren, die mcih am Lernen hindern.

Manche brauchen beim Lernen einfach ihre Ruhe. Der andere ist eben auf Eselsbrücken angewiesen.

Wie gesagt. Jedem das Seine...
Es ist immer eine Sache des Trainings. Ich habe beim Lernen immer Musik gehört, sodass das für mich kein Problem is. Nicht umsonst sagt man, dass man das Gedächtnis trainieren kann.
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25.07.2012 00:51 Uhr von Sneik
 
+0 | -1
 
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ich verwend am liebsten: diese Technik bzw. eine dieser Techniken http://de.wikipedia.org/...

Es ist zwar so das man sich schon etwas Zeitaufwand machen muss um die Dinge später abrufen zu können. Jedoch werden die dann durch die Bilder-/Töne-/andereSinne- Geschichten später so exakt abgerufen das glaubt man gar nicht wenn man es nicht ausprobiert.

Wenn man kurzfristig noch etwas verinnerlichen möchte z. B. kurz vor einer Klausur. Mach ich das noch etwas anders: Ich such mir eine Stelle an meinem Körper (meistens Hände/Arme) dann drücke, kratze, tippe, zwicke... ich den Punkt und sag mir dabei das Wort laut ins Gedächtnis. Ist zwar nicht 100%ig sicher aber wenn man nicht unter Zeitdruck steht was das Erinnern an ein Wort angeht... gibts bei mir zumindest ne >80% Chance das es mir so wieder einfällt wenn ich in der Prüfung sitze und die Stellen an meiner Hand abtaste.
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25.07.2012 11:25 Uhr von Biovital22
 
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@ x5c0d3 ich glaube nicht das es Blödsinn ist, denn eines wird hier leider nicht gesagt,damit sich wie du sie nennst "Gedächtniskünstler" das alles merken können, benötigen sie ein Gehirn das dem unserigem wahrscheinlich weit überlegen ist.

Probier es einfach mal aus, dabei ist Cubare sicher noch das einfachste Kunststück.

Bei dir hört sich das so einfach an "dass die mit Bildern und Geschichten arbeiten" aber allein mit den Bildern und Geschichten zum gesuchten, wäre das Gehirn von Otto Normalverbraucher bestimmt überfordert.
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27.07.2012 10:49 Uhr von sooma
 
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@Biovital22: Nein, theoretisch kann das jeder mit dem entsprechenden Training. Nennt es nicht "Kunst", sondern "Sport", das passt besser - es gibt sogar Weltmeisterschaften in dieser "Disziplin".

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