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Strenges Fasten: Der Ramadan ist oft ein Risiko für die Gesundheit

Mit dem Ramadan nehmen es viele in Deutschland lebende Muslime nicht sonderlich genau. Und das möglicherweise aus gutem Grund, wie die türkischstämmige Muslimin Lale Akgün, früher Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, verrät, die den Verzicht auf Flüssigkeit gerade im Sommer für riskant hält.

"Es geht um Nähe zu Gott. Wenn ich aber in der Fabrik arbeite oder in einer Putzkolonne und völlig fertig bin und mit dem Fasten meinen Körper schinde, dann ist das nicht richtig und auch nicht islamisch", urteilt Akgün. "Die Gefahr der Dehydrierung ist groß", weiß auch der Kölner Arzt Hikmet Ulus.

Selbst in der islamischen Gemeinde in Deutschland wird das für den Ramadan typische Fasten nicht zu genau genommen. Viele sind sich einig, dass es den Erfordernissen des Alltags oft nicht standhalten kann. Insbesondere berufliche Leistungen können durch eine Unterversorgung des Körpers beeinflusst werden.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Risiko, Ramadan, Fasten
Quelle: www.haz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2012 13:35 Uhr von ako82
 
+17 | -3
 
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Wenn man hart arbeitet, schwanger ist, gebrechlich ist, krank ist, zu alt ist, zu jung ist... ja sogar wenn Frau ihre Tage hat... braucht man nicht zu fasten!!! Sagt zumindest der Koran!

Passt also alles!
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21.07.2012 13:53 Uhr von shadow#
 
+6 | -10
 
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Ach was Die meisten die Fasten haben keine Ahnung was sie ihrem Körper damit antun, weil sie sich weder irgendwie vorbereitet haben noch die körperliche Konstitution aufweisen.
Die klugen Moslems unter den Kollegen erkennt man im Ramadan an den Mineralwasserflaschen.
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21.07.2012 14:22 Uhr von ako82
 
+10 | -17
 
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...und die, die keine Ahnung haben, kommen wieder rausgekrochen aus ihren Löchern, und trollen hier rum, nicht wahr Minipet?! Oder wieviele Tage hast du schon gefastet in deinem Leben?
Wieviel will man in 6 Stunden, die man zur Zeit zum Essen hat, mehr essen?
Man denkt boah hab ich Hunger, und wenns dann soweit ist und man essen kann, ist man nach zwei drei Bissen und Schlücken pappsatt.

@shadow was machst du beruflich?

Ich faste, hab nen Bürojob und immer noch genug Energie und Ausdauer um in der Mittagspause im Fitnessstudio Sport zu machen. Ich weiß ganz genau was ich meinem Körper antue denn ich fühl mich nie so gut wie nach einem Monat durchgezogenen Fasten.

[ nachträglich editiert von ako82 ]
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21.07.2012 14:32 Uhr von kleefisch
 
+3 | -1
 
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was: soll das Gemeckere. Ist doch nicht unser Körper.
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21.07.2012 16:24 Uhr von Hugh
 
+7 | -2
 
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@ Harry.Mata: Da magst Du faktisch Recht haben - aber es sollte doch eine individuelle Entscheidung sein, was sich Anhänger einer Religion vollbewusst selbst zumuten oder nicht.

Sicher gibt es am Islam - wie an anderen Religionen - reichlich zu kritisieren.
Aber ehrlich gesagt sehe ich es in diesem Punkt wie Deutschlaender. Es ist doch eine ziemliche Heuchelei, wenn sich Menschen kritisch über den Islam äußern, in dem sie auf Gesundheitsprobleme beim Fasten hinweisen.
Die Beschneidung ist wieder eine andere Klamotte, da geht es um körperliche Unversehrtheit Wehrloser.
Aber hier? Come on!

Ich meine, lügen wir uns doch mal alle nicht in die Tasche:
Gerade hier auf SN suchen nicht wenige jedes Fitzelchen, das sie gegen die verhassten Araber/Türken/Moslems allgemein verwenden können.
Lüge ich, oder könnte da was dran sein?
Ich unterstelle das Dir jetzt nicht, aber gehe mal von einem gewissen Trend aus.
Ich würde mich selber als Atheisten bezeichnen, aber dennoch finde ich gewisse Tendenzen bedenklich.
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21.07.2012 16:53 Uhr von gogodolly
 
+3 | -0
 
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...wird doch nur tagsüber gefastet und abends dann gegessen und getrunken....das klingt hier aber so, als dürften/würden moslems den ganzen fastenmonat keine speisen und getränke zu sich nehmen...
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21.07.2012 21:15 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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Deutschlaender: " wenn du nicht an Gott glaubst sondern an nichts, ist es auch ein Glaube"
Nichtglauben ist das Gegenteil von Glauben.
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21.07.2012 23:19 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
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Deutschlaender: "Beweise mir doch bitt, das es keinen Gott gibt.
Wer bist du denn bitte, das alle deine Weltanschauung als richtig gilt, wer bist du denn bitte das du meinst die Thora Bibel Koran sei ein schlechtes Buch?"
Naja, Harry.Mata ja nicht geschrieben, dass die Bücher schlecht sind, sondern dass darin nicht alles richtig ist. Ein klassisches Beispiel ist die Schöpfung, die eher symbolisch aufzufassen ist. Und die Moral ist nach heutigen Maßstäben nunmal auch nicht wirklich vertretbar.
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21.07.2012 23:45 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
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Ich denke: er meint "schlecht" auf den wahrheitsgehalt bezogen. Und wenn man die Dinger wörtlich auslegt hat er ja nicht unrecht ;-)

Naja. In der Bibel finden sich ja ein paar schöne, spannende Geschichten (in dieser Hinisicht ein gutes Buch), ein paar gut/fragwürdige/schlechte moralische Regeln (in dieser Hinsicht ein mit vorsicht zu genießendes Buch) und es befinden sich darin eben viele unsinnige Dinge, wenn man die Bibel wörtlich auslegt (in dieser Hinsicht ein schlechtes Buch).
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22.07.2012 12:31 Uhr von One of three
 
+6 | -1
 
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@ "Deutschlaender": "Ich habe ihm ein faires Aufeinandertreffen vorgeschlagen, damit er seinen Mann steht, "

Ach, Du harter Kerl Du ...

Man könnte jetzt von sozialen Defiziten anfangen, von Unterschichtenverhalten usw.

Wozu? Du kapierst ja sowieso nichts ...

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