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Umfrage: Wechselkennzeichen entwickelt sich laut Experten zum totalen Flop

Eine aktuelle Umfrage in der Autobranche zum Thema Wechselkennzeichen bringt Erstaunliches zutage. Obwohl es von vielen beinahe herbeigesehnt wurde, wird es laut Experten keinen Einfluss auf die Autobranche haben.

Das zumindest erwarten 87 Prozent aller befragten Fachleute. Als Grund wird vor allem der enorme Aufwand angeführt. Dem stünden nämlich in der Praxis fast keine Vorteile gegenüber.

Nur sieben Prozent aller 800 Befragten gehen davon aus, dass sich Autofahrer wegen des Wechselkennzeichens ein zweites Fahrzeug zulegen werden.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Umfrage, Flop, Kennzeichen, Wechselkennzeichen
Quelle: auto.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2012 09:54 Uhr von dr-snuggles
 
+8 | -8
 
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klar: ich kaufe mir extra ein 2 tes auto, nur um die Wechselkennzeichen benutzen zu können. was für ein Blödsinn.
Wer schon mehrere Autos sein eigen nennt, der wird sich son Kennzeichen zulegen. aber doch nicht einen Zweitwagen.
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21.07.2012 10:36 Uhr von T¡ppfehler
 
+10 | -0
 
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Und dafür, dass man es auch komplett versteuern: darf, darf man es auch nur auf Privatgrund abstellen. Die Versicherungen sind auch sehr knauserig mit Rabatten.
Dabei dürften die Risiken für die Versicherungen auch nicht höher sein, als bei einem zugelassenen Fahrzeug.
Demnächst dürfte dann auch noch eine zweite Autobahnplakette dazu kommen.
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21.07.2012 10:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -0
 
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Das Drecksding: war von Anfang an ein, für den Steuerzahler, teurer Flop. Hätte man das Schweizer Modell 1:1 übernommen, hätte es sich gelohnt.

Es gibt viele, die wegen der zusätzlichen Kosten bisher keinen Zweitwagen haben. Aber z.B. einen kleinen Cityflitzer zusätzlich zum Familienkombi wäre sehr überlegenswert - Wenn es sich finanziell lohnen würde...
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21.07.2012 12:41 Uhr von Miauta
 
+11 | -0
 
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Jup! Da muss ich manchen hier zustimmen.

Ich habe gestern noch darüber überlegt, wie schön sowas wäre. Das Auto was 16l Säuft fürs Wochenende (kaufen) und den jetzigen einfach als Daily benutzen! Traumhaft!

Aber dieses dumme drecks Land bekommt mal wieder nichts hin. Die wollen ihre Steuern! Und die Versicherungen denken sich auch, warum sollen wir auf unser Geld verzichten.

Frage mich warum sie den scheiß trozdem durchgeboxt haben???? Jeder DUMMKOPF (außer Politiker) weiß doch, dass es Floppen wird...

Warum soll ich ein Wechselkennzeichen holen und darf dann nur ein Auto benutzen...zahle aber genauso viel wie für 2 Angemeldete?

Das Schweizer Modell is genau richtig! Aber so? Hoffe jemand wird dafür seinen Job verlieren.....Vögel! Ist immer noch einer der größten aufreger dieses Jahr, habe mich nämlich auf dieses Kennzeichen gefreut. Aber in Deutschland darf man keine hohen Erwartungen an unsere dementen Politiker stellen.

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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21.07.2012 13:02 Uhr von aquilax
 
+3 | -4
 
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job verlieren: es gibt nur den einen, wirklich wahren und wirkungsvollen protest, durch den viele ihren job verlieren können:

so wenig wie möglich auto fahren.

die erde wird es euch danken.
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21.07.2012 13:16 Uhr von aquilax
 
+1 | -1
 
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@miauta: vielen dank für deine bewertung.
du muss ich dir zustimmen.

doch wie sieht das ganze in italien aus?
da kennst du dich doch aus............
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21.07.2012 15:14 Uhr von uss_constellation
 
+0 | -3
 
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Das WKZ: war von Anfang an eine Lachnummer so wie es aufgezogen worden ist. Ramsauer-Streich die 253463ste. Dieser Mann gehört abgesetzt. So wie das WKZ umgesetzt worden ist, trägt es eindeutig die Handschrift der Autolobby.

Dass sich tatsächlich 7% von 800 sowas vorstellen können finde ich sogar erstaunlich viel. Wer das WKZ benutzt hat entweder eins von zwei Fahrzeugen, das sowieso 0 Euro Steuern kosten würde und spart dann vielleicht noch zwo fuffzich bei der Versicherung (dafür, dass man einen separaten Stellplatz vorhalten muss bestimmt sehr lohnend), oder hat keine Ahnung von wirtschaftlicher Haushaltsführung.

An sich ist das sowieso völliger Quatsch. Ein Wechselkennzeichen macht aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, wie es immer angepriesen worden ist, sowieso keinen Sinn. Nicht mal mit dem positiven Schweizer oder Österreicher Modell. Wer hält sich denn ein Elektroauto und noch eine Familienkutsche und schraubt dann ständig die Kennzeichen rum? Für das was die Elektrokarre kostet und Wertverlust hat kann ich locker die konventionelle Karre weiterfahren und den Sprit bezahlen. Und wenn ich mir zusätzlich zum normalen Auto ne Elektrokarre hole dann hat die Umwelt bestimmt ein paar Schadstoffe gespart, denn die Kiste ist bestimmt vom Himmel gefallen und wurde nicht irgendwo in einer langen Kette von Fabriken produziert oder was?

WKZ macht nur für Oldifahrer und Youngtimerfahrer oder Autoenthusiasten generell Sinn. Viele würden sich ein Spaßauto dazustellen und haben auch den Platz, aber leider nicht die Finanzmittel für die völlig absurden Steuern. Ein 25 Jahre altes Auto mit ein bißchen mehr Hubraum kommt ja teils auf weit über 1000 Euro, wenns ein Diesel ist. Totaler Quatsch sowas für ein Auto, das im Jahr keine 3000km bewegt wird.


KFZ Steuer abschaffen und auf den Sprit umlegen. So wird ein volksfreundlicher Schuh draus. Aber was hab ich eigentlich für Vorstellungen....
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21.07.2012 21:25 Uhr von erdengott
 
+6 | -0
 
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Vergebene Chance Geld zu machen: Es gäbe einige Leute die würden durch ein "richtiges" Wechselkennzeichen ermutigt zB an einem Young- oder Oldtimern rumzuschrauben, irgend ein Zweitauto aufzumotzen, oder sonstwie Geld in überflüssige Gefährte zu stecken. Ein Riesenmarkt, der Steuern und Arbeitsplätze bringt! Aber stattdessen hat man Angst ein paar Euto Kfz-Steuer zu verlieren und bringt ein Kennzeichen dass kaum einer gebrauchen kann...

[ nachträglich editiert von erdengott ]
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22.07.2012 05:08 Uhr von Miauta
 
+3 | -0
 
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So siehts aus! Würde mir was dickes fürs Wochenende holen (Impreza WRX, Lancer Evo, Skyline R33, S15). Wird wohl erstmal nichts mit Spritschleuder fürs Wochenende, schade.

So fahr ich weiter meinen Civic. Bei Vollgas säuft er und bei normaler fahrweise ist er relativ ökonomisch ^^ in Deutschland muss man sich halt entscheiden...
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22.07.2012 12:07 Uhr von uss_constellation
 
+1 | -0
 
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Bei Umlage der Steuer auf den Sprit: kämen gerade mal 14 Cent pro Liter drauf. Das ist weniger als die teils üblichen wöchentlichen Schwankungen, die ich in der letzten Zeit so erlebe.
Der Einsparungseffekt durch die geringere Verwaltung wäre dabei auf dem Staatssäckel positiv anzunehmen. Bei den Leuten wäre die Belastung im Sinne der Umwelt, wie ja zumindest oberflächlich sowieso schon immer von Seiten der Politik argumentiert wird, gerechter. Vielfahrer und vor allem Großverbraucher würden drauflegen, Wenigfahrer einsparen. Und man hätte die Kosten jederzeit selbst im Griff. Damit wird jeder an der Umweltbelastung und an der Belastung der Infrastruktur so beteiligt, wie er darauf wirkt. Und der Gebrauchtmarkt wird fairer gegenüber Fahrern von Altwagen. Die werden derzeit bei jeder Einführung einer neuen Schadstoffstufe völlig entwertet.
Wäre aber wohl nicht im Sinne der glorreichen deutschen Autoindustrie und wird daher wohl nie kommen. Dürfen die Rentner halt weiterhin 500 Euro im Jahr an Steuern abdrücken, dafür dass die Karre dreimal im Jahr bewegt wird und sonst nur in der Garage steht. Scheint wohl gerechter zu sein...

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