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Jugendzentrum stellt Attest aus: "Unsere Schulen sind homophob"

Die Verwendung des Wortes "schwul" als Schimpfwort hat sich in die Alltagssprache an (Grund-)Schulhöfen eingeschlichen. Diesen Zustand hält Judith Eisert vom Jugendzentrum "Kuss41" für eine fatale Entwicklung auf dem Weg zu mehr Toleranz und Respekt Homosexuellen gegenüber.

Eisert sieht besonders das Selbstvertrauen homosexueller Jugendlicher durch diese Entwicklung gefährdet. Darum hat sie sich in ihrer Arbeit dem Problem Homophobie an Schulen gewidmet. "Die Schule", so Eisert, "ist der homophobste Ort, den man als Jugendliche oder Jugendlicher antreffen kann".

Eisert verweist ferner auf Studien, die belegt haben, dass Lehrer nur in der Hälfte der Fälle eingreifen, wenn "schwul" als Synonym für ein beliebiges Schimpfwort gebracht wird. Auch sonst dächten die Pädagogen, beispielsweise im Sexualkundeunterricht, nicht viel über Homosexualität nach.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Toleranz, Homophobie, Attest, Jugendzentrum
Quelle: www.fr-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2012 12:05 Uhr von Anima_Amissa
 
+9 | -2
 
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"Die Verwendung des Wortes "schwul" als Schimpfwort hat sich in die Alltagssprache an (Grund-)Schulhöfen eingeschlichen. "
Das war vor ca. 20 Jahren auch schon zu meiner Schulzeit eine beliebte und gängige Beleidigung. Ob man jetzt von "eingeschlichen" reden kann, halte ich für dahingestellt.
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20.07.2012 15:30 Uhr von Boron2011
 
+2 | -3
 
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Was zum Teufel haben sexuelle Neigungen an GRUNDSCHULHÖFEN zu suchen? Verdammt noch mal das sind KINDER!!!

Mir geht es schon mächtig auf den Zwirn, dass die BRD Broschüren über Kindesfrühsexualisierung an KINDERGÄRTEN herausgibt.

Geht die Welt den Bach hinunter? Ich denke wenn es so weitergeht, werden wir unser jetziges Verhalten noch sehr bald aufs bitterste bereuen.
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21.07.2012 14:31 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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Boron2011: "Was zum Teufel haben sexuelle Neigungen an GRUNDSCHULHÖFEN zu suchen?"

Es geht nicht um "Neigungen", sondern um die sexuelle Orientierung. Damit kommen Kinder sowieso in Kontakt, auch in der Schule, z.B. wenn sie erfahren dass ihr Lehrer oder ihre Lehrerin verheiratet/in einer Beziehung ist.
Ich weiß ja nicht woran du bei dem Thema automatisch denkst, aber hier werden sicherlich keine Sexpraktiken besprochen.

Davon mal abgesehen steht da nirgends, dass sich an Grundschüler gewandt wird.

"Mir geht es schon mächtig auf den Zwirn, dass die BRD Broschüren über Kindesfrühsexualisierung an KINDERGÄRTEN herausgibt."

Link?
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22.07.2012 06:27 Uhr von Boron2011
 
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@cheetah181: Die Broschüre heißt "Körper, Liebe, Doktorspiele",

Herausgeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Verfasser(in): Ina-Maria Philipps
Verantwortliche: Neben der Bundesregierung generell Familienministerin Ursula van der Leyen (CDU) und Ex- Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD)

Inhalt:
--------
„Körper, Liebe, Doktorspiele — 1.-3. Lebensjahr” (2001), ein Ratgeber für Eltern, fordert Eltern dazu auf,

- „das Notwendige mit dem Angenehmen” zu verbinden, „indem das Kind… beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküßt wird”. (S. 16)

und hier wird es deutlicher

- „Scheide und vor allem Klitoris” erfahren „kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (durch Vater oder Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.” (S. 27)

und an anderer Stelle

- Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können „manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen”. (S. 27)

und weiter

„Es ist nur ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.” (S. 25)
Wenn Mädchen dabei „eher Gegenstände zur Hilfe nehmen”, dann soll man das nicht „als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern”.
(S. 25)

Die Ratgeberin, Frau Philipps fände es
- „erfreulich”, wenn auch „Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen” würden und sich anregen ließen
und sie fordert dazu auf:

„Fühlen Sie sich bitte ALLE angesprochen!” (S. 13)!

>>> Die Herausgabe dieser illustren Broschüre wurde erst durch massivste Kritik und Beschwerden seitens deutscher Eltern, Lehrern, Wissenschaftlern und diversen Medien durch Frau von der Leien gestoppt.

Kinder im Alter von 1-3 Jahren ...

Willst du mir jetzt immer noch erzählen, dass sexuelle Orientierung bei Kindergartenkindern oder Grundschulkindern notwendig ist?

Ich finde so eine Scheisse pervers, wenn nicht schon fast kriminell! Es sind unschuldige Kinder, die noch nicht einmal in der Pubertät sind.

Das Thema sollte meiner Meinung nach absolut später durchgeführt werden, während der Pubertät im Alter zwischen ~ 11-16 Jahren (ist ja bei jedem ein anderes Alter)!

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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22.07.2012 18:12 Uhr von keakzzz
 
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@Boron2011: du meinst also faktisch, wenn es sozusagen "zu spät" ist?

im Ernst, niemand redet davon, daß im Schulunterricht besprochen wird, welchen Stellungen beim Sex besonders gut sind. Es soll einfach nur um grundsätzliche Fragen gehen.

und wenn ein Jungs mit zehn oder elf langsam merkt, daß er anstatt für Mädchen beginnt für andere Jungs zu schwärmen, wäre es mir lieb, daß er weiß, daß er deswegen keinen Grund, zu glauben er sei krank o.ä. sondern völlig normal.

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