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Loveparade Katastrophe: Möglicherweise bis zu 17 Anklagen

Knapp zwei Jahren nach dem fürchterlichen Unglück bei der Loveparade in Duisburg neigen sich die Ermittlungen der eingerichteten Soko dem Ende zu. Jetzt wird die Frage, ob gegen einen oder mehrere der 17 Beschuldigten ein Strafverfahren eröffnet wird.

Betroffen sind neben Angestellten der Stadt auch Mitarbeiter des Veranstalters sowie der verantwortliche Polizeiführer. Mittlerweile wurde auch von mehreren Experten bestätigt, dass die zu engen Ein- und Ausgänge der Auslöser der eingetretenen Massenpanik waren.

Im Laufe der damaligen Veranstaltung waren einundzwanzig Menschen ums Leben gekommen sowieso Hunderte teilweise verletzt worden. Am kommenden Dienstag wird anlässlich des Jahrestages wieder eine Gedenkveranstaltung stattfinden.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anklage, Katastrophe, Unglück, Loveparade
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2012 11:03 Uhr von keakzzz
 
+5 | -1
 
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Auch wenn die Mühlen der Justiz langsam mahlen, ist es richtig, daß es evtl. zu Prozessen gegen Entscheidungsträger kommt. Der Wermutstropfen ist, daß auch mögliche Verurteilungen die Todesopfer dieses vermeidbaren Unglücks nicht wieder lebendig machen können.
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20.07.2012 11:55 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -5
 
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Aber so traurig es war und ist: aber darf man die oft gestellte Frage wieder stellen:

Sind nicht auch die die in den Tunnel drängelten mitschuldig?
Wenn auch nur moralisch?
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20.07.2012 12:01 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -1
 
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@Suffkopp: Die Frage wer Schuld hat oder nicht ermisst sich am Gehalt und der Funktion nicht an der Logik oder Moral

Oberbürgermeister gehört zu den "Bessergestellten" und ist Politiker = doppelt schuldig
McFit Besitzer gehört zu den "Bessergestellten" = schuldig
Polizeichef "Funktionsträger" = schuldig

Besucher der LP weder "Bessergestellt" noch Funktionsträger = nicht schuldig

[ nachträglich editiert von PeterLustig2009 ]
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20.07.2012 12:27 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -1
 
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@PeterLustig: der Logik folgend müssten bei einem MassenCrash auf der Autobahn die Politiker, Betreiber BAB, usw. zur Rechenschaft gezogen werden und nicht die die wegen zu geringem Abstand oder nicht angepasster Geschwindigkeit immer wieder aufs Stauende drauf knallen.
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20.07.2012 13:07 Uhr von miyoko
 
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@Suffkopp: "Sind nicht auch die die in den Tunnel drängelten mitschuldig?"

Von mir ein klares NEIN!
Der einzelne Besucher kann nur seine eigene und die Situation der unmittelbar bei ihm stehenden Personen überblicken. Wie soll ein Besucher erkennen können, dass in weiterer Entfernung Menschen bewegungsunfähig sind? Genau aus diesen Gründen gelten strenge Vorschriften für Menschenmassen. Bei großen Konzerten gibt es "Wellenbrecher" die verhindern, dass eine zu große Menschenmasse auf engem Raum entsteht.
Und genau solche Vorkehrungen wurden nicht beziehungsweise falsch eingesetzt. Die Aufgabe des Veranstalters und der Polizei ist, dass eine so große Masse in einem Tunnel erst garnicht entsteht.

Aber da es nur den Weg durch die Tunnel gab, wollte man dort soviele Menschen wie möglich "durchdrücken". Und genau das wurde der Masse zum Verhängnis.

Und was soll der Vergleich mit dem Massencrash auf der Autobahn? Da spielen andere Faktoren eine Rolle. Geschwindigkeit, Abstand, Sicht zum Vordermann, usw... .
Und zudem kann es auch bei einem Massencrash zu einer Haftung dritter kommen.
Wenn zum Beispiel bei einer Brücke geschlampt wird und diese einstürzt, dann werden auch nicht AUtofahrer haftbar gemacht, nur weil sie mit ihrem Gewicht die Brücke zum EInsturz gebracht haben.
Oder eine Baustelle auf einer Autobahn. Wenn vor einer Baustelle nicht ausreichend gewarnt wird, und ein Fahrzeug rast in die Baustelle. Dann kann das zuständige Bauamt dafür haftbar gemacht werden.
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20.07.2012 13:16 Uhr von Hawkeye1976
 
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Also: Ich war an besagtem Tag mit meiner damaligen Freundin mit der Bahn unterwegs und durfte an vielen Bahnhöfen das Verhalten der Besucher auf dem Weg zur Loveparade hautnah miterleben. Die meisten waren schon betrunken oder sonstwie weggeballert und auf den Bahnsteigen wurde gedrängelt, geschubst und gepöbelt.
Wenn die sich beim Zugang auf das Gelände genauso verhalten haben, dann wundert es mich nicht, dass es zu dem Unglück kam und dann kann man auch diesen Beteiligten durchaus eine Mitschuld zusprechen.
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20.07.2012 13:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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@Suffkopp: Genau das ist das was die meisten ja auch fordern :)

Für mich tragen die Besucher eine gehörige Mitschuld an dem Unglück!!

Klar kann ich sagen, woher soll ich denn wissen dass esvorne nicht mehr weitergeht wenn ich hinten stehe? Aber wenn mein Vordermann nicht mehr weitergeht bleib ich stehen und drängel nicht!

@miyoko
Deine Erkenntnisse über Versäumnisse sind ja bahnbrechend aber leider falsch!!

Der Tunnel hat 3 Röhren gehabt wovon 1 als Ausgang und 1 als EIngang diente. Die 3. Röhre war als Reserve bzw für Rettungskräfte freigehalten.

Um nicht alle Massen zeitgleich in den Tunnel zu lassen wurden vor dem Tunnel Zäune aufgestellt, die die Menge leider niedergerissen hat. Wozu auch warten wenn man die Zäune einfach niedertreten kann?

Es wurden sicherlich viele Fehler von Seiten der Betreiber gemacht. Aber die Besucher tragen eine gehörige Mitschuld an dem Unglück wenn nicht gleichermaßen oder mehr als die Betreiber
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20.07.2012 13:48 Uhr von Suffkopp
 
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@Peter & @HawkEye: und genau auf diese Gedankengänge wollt ich hinaus. Man wird zwar nie die richtigen Schuldigen erwischen oder bestrafen (ja man wird welche bestrafen), aber dieses einfache: na die hätten ja besser aufpassen können und die müssen doch sehen wenn wir zugedröhnt und besoffen Zäune niedertrampeln usw. usw.

Aber in den Augen vieler haben ja nicht die Drängler schuld (selbst wenn sie aufgefordert wurden nicht weiter zu drängeln), sondern immer die Betreiber und das ist etwas was mich verwirrt. Auch ich bin der Überzeugung das die drängelnden und sich nicht richtig verhaltenen Zuschauer eine - wenn auch nur moralische - immense Mitschuld an den Vorkommnissen hatten.

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