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Tscheche muss für Ebay-"Schnäppchen" 1.800 Kilometer zurück legen

Polizisten in Stolberg staunten nicht schlecht, als auf einmal ein Tscheche vor ihnen stand und sie in gebrochenem Deutsch bat ihm zu helfen. Er musste an ein "Schnäppchen" gelangen, welches er bei Ebay ersteigert hatte.

Leider bemerkte er erst nach dem Kauf, dass er die fünfzehn Jahre alte Stereoanlage, die er für 61 Euro erworben hatte, direkt beim Verkäufer abholen musste. Dieser befand sich in Eschweiler. Da der Tscheche sich nicht zurecht fand, wandte er sich an die Polizei.

Diese half ihm dann an sein Ziel zu gelangen. Auf die Anlage musste er trotzdem bis zum nächsten Morgen warten, da der Verkäufer nicht zu Hause war. Bilanz der Schnäppchen-Odyssee: 300 Euro Tankkosten und 1.800 Kilometer Fahrt für eine 15 Jahre alte Anlage für 61 Euro.


WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Euro, eBay, Kilometer, Schnäppchen, Tscheche
Quelle: www.express.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2012 15:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+41 | -5
 
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Es bestehen immer noch die Möglichkeiten a) die 61.- Euro zu überweisen und dem Verkäufer zu sagen, dass man die Anlage niemals abholt.
b) dem Verkäufer einige Euro draufzulegen, und zu überreden, damit er sie doch mit einem Paketdienst versendet.

Wir haben für unser Radiomuseum schon riesige schwere Gegenstände von der USA erhalten - da war der Versand trotzdem billiger als diese Fahrt.
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19.07.2012 16:32 Uhr von Trueman80
 
+39 | -3
 
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Moralisch sicher nicht einwandfrei, aber er hätte auch einfach "Nichts" tun können. Bei Ebay ist man als Verkäufer doch sowieso völlig machtlos. Nicht mal negativ bewerten ist noch möglich....
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19.07.2012 17:29 Uhr von klartext4u
 
+10 | -5
 
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lol: der depp hätte mich nur anschreiben brauchen ich hätte es nach der Überweisung für ihn abgeholt (ich wohne in Eschweiler) und hätte es auch versendet. auch so aus Freundlichkeit schon. eigentlich sind aachener gar nicht so unfreundlich hätte er dem Verkäufer auch 150€ geben können und er hätte es sicher versendet
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19.07.2012 18:23 Uhr von Nobody-66
 
+4 | -3
 
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entweder die anlage war ihn wirklich so wichtig.
oder
er war eh gerade dort in der region und hat sie deswegen abgeholt.
habe auch schon sachen 500km von meinem wohnort entfernt gekauft, weil ich ebend dort in der gegend war
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19.07.2012 19:21 Uhr von Adrian79
 
+11 | -1
 
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je nach dem was das für eine anlage genau ist, wird der gute "depp", wie ihr schreibt, noch satten gewinn machen :)

zitat aus dem link hier unten:
Z.B. Marantz Model 7 (1959-1969), ein Röhrenvorverstärker. Er wurde in ca. 10 Jahren sage und schreibe 130.000 mal hergestellt. Vermeintlich eine große Menge, versuchen Sie einmal aus Spaß einen zu bekommen (heute ab $1.500 aufwärts).

http://www.hifi-studio.de/...
^^gibt da sicher noch bessere seiten mit typen und preisen.
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19.07.2012 21:48 Uhr von Hebalo10
 
+1 | -2
 
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@Nobody-66, der übliche Satz mit dem richtigen Lesen blabla..

"Leider bemerkte er erst nach dem Kauf, dass er die fünfzehn Jahre alte Stereoanlage, die er für 61 Euro erworben hatte, direkt beim Verkäufer abholen musste."

Sein Geld war überwiesen, also musste er gute Miene zur weiten Reise machen. Wenn er och weitere 15 Jahre wartet, kann er die Anlage dann vielleicht als Antiquität verkaufen.
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19.07.2012 23:12 Uhr von KELEBEK-
 
+1 | -1
 
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FREAK! bestimmt ein Sammler, der dem Paketdienst einfach nicht traut :)
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19.07.2012 23:16 Uhr von KlausM81
 
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Gibt sicher ne schlechte Bewertung, weil der Verkäufer nicht daheim war ;) Ne im Ernst. Irgendwie tut er mir Leid und ich bewundere sein Engagement.
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20.07.2012 01:59 Uhr von shakez
 
+3 | -5
 
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wenn die news stimmt: frage mich wer in sein hirn geschissen hat!!!
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20.07.2012 02:33 Uhr von Maku28
 
+3 | -0
 
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also: wenn ich der Verkäufer gewesen wäre, hätte ich ihm das Radio so mitgegeben und von dem Geld hätte er erstmal was Richtiges Essen gehen können :)
Irgendwie ist der Mann mir sympatisch
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20.07.2012 04:04 Uhr von mia_wurscht
 
+0 | -3
 
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und schoooon hätte er sich von dem geld auch ne neue anlage kaufen können
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20.07.2012 11:17 Uhr von Liberal72
 
+1 | -0
 
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Ich: habe mir sogar extra mal eine Schicht geben lassen, bei der ich in Singen eine längere Pause habe, nur weil ein Käufer aus der Schweiz war und die Versandkosten gigantisch geworden wären. Jemanden 300km anreisen lassen, weil man zu faul zum Verpacken und Versenden ist und derjenige nur nicht richtig gelesen hat finde ich unverhältnismäßig.

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