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Texas: Geistig Behinderter mit Betäubungsmittel hingerichtet, weil Gift ausging

Im US-Bundesstaat Texas sind die Medikamente mit drei giftigen Substanzen, die für Hinrichtungen verwendet werden, ausgegangen.

Deshalb wurde nun ein geistig Behinderter Mann, der zum Tode verurteilt war, mit einem Betäubungsmittel hingerichtet, in dem nur ein Gift vorhanden war.

Die Hinrichtung des Mannes war sowieso schon sehr umstritten, die neue Methode sorgt zudem für Empörung. Damit würden die Leiden der Todeskandidaten nur hinausgezögert.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Texas, Gift, Behinderter, Betäubungsmittel
Quelle: www.sueddeutsche.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2012 11:45 Uhr von Lord Cybertracker
 
+5 | -35
 
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19.07.2012 11:47 Uhr von Jaecko
 
+26 | -5
 
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@Lord: "Sollen die noch mal 10 Jahre im Todestrakt warten? "

Wäre zumindest das, was man unter "Strafe" verstehen kann.
Jemandem die Lichter ausknipsen, so dass er nie wieder irgendwelche Sorgen/Schmerzen/etc. hat, fällt da nach meiner Interpretation nicht drunter.
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19.07.2012 12:36 Uhr von Hatuja
 
+25 | -1
 
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Gift? Ist das "Gift", dass da verabreicht wird, nicht sowieso nur eine beabsichtigte Überdosis Betäubungsmittel?
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19.07.2012 12:37 Uhr von Perisecor
 
+14 | -26
 
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19.07.2012 12:48 Uhr von Nebelfrost
 
+9 | -6
 
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im grunde waren selbst im mittelalter die todesstrafen zum teil humaner als heute in den USA. im mittelalter gab es zwar richtig qualvolle hinrichtungsmethoden, aber wenn die vollstreckung eines todesurteils nicht klappte, aus welchem grund auch immer, bzw. der verurteilte überlebte, wurde er begnadigt. in den USA ist das nicht so. selbst nach mehreren gescheiterten versuchen, würde man es dort immer wieder neu versuchen.
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19.07.2012 13:12 Uhr von SAFRI
 
+15 | -14
 
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Unmenschlich: Ich finde es toll, dass sich hier alle darüber einig sind, dass es völlig ok ist Gott zu spielen. Ihr solltet alle mal richtig lesen! Der Mann war geistig behindert!!!!

Ein hoch auf unsere tollen amerikanischen Vorbilder.
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19.07.2012 13:14 Uhr von Bigobelix
 
+13 | -6
 
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egal: ob nun human oder nicht - es bleibt Mord!
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19.07.2012 13:17 Uhr von stekemest
 
+19 | -1
 
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@Nebelfrost: Wie kommst du auf die Idee, dass man begnadigt wurde, wenn die Hinrichtung nicht sofort klappte? Das stimmt so keineswegs. Bei Hinrichtungen mit der Axt kam es zum Beispiel häufig vor, dass der Henker einige Male zuhauen musste, bevor er den Hals durchtrennte. Bei Hinrichtungen am Galgen riss oft der Strick und der Delinquent musste neu aufgeknüpft werden. Und viele der Hinrichtungsarten - zum Beispiel das Rädern - waren so grausam, dass nur ein völlig Ahnungslöser behaupten könnte, die Strafen im Mittelalter seien "humaner" gewesen als heute in den USA. Nichts für ungut.

[ nachträglich editiert von stekemest ]
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19.07.2012 13:29 Uhr von SAFRI
 
+8 | -6
 
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Unmenschlisch! Es ist sehr interessant, dass in breiter Masse über die verschiedenen Tötungsarten ausgelassen wird.

Der Mann war geistig behindert! Jegliche Tötungsart ist daher meiner Meinung nicht legitim!!!!
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19.07.2012 13:51 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Na ja Mister-L: Im Umkehrschluss heißt das dann, alle die hier jubeln sind Opfer oder Hinterbliebene? Eher nicht.
Die hätten durchaus das Recht dem Täter alles zu wünschen. Aber aus gutem Grund, wird Rechtsprechung nicht in die Hände derer gelegt, die von der Tat betroffen sind.

Zitat
"Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe konnte im Bundesstaat Illinois bei mehreren zum Tode Verurteilten die Unschuld bewiesen werden. Der scheidende Gouverneur George Ryan wandelte daraufhin im Jahre 2003 die Strafe aller 167 Todeskandidaten in Illinois in lebenslange Haft um."
Ende

Schade, dass viele Politiker immer erst am Ende ihrer Amtszeit zur Einsicht gelangen, dass diese Art der Bestrafung falsch ist.
Es braucht Zeit.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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19.07.2012 13:51 Uhr von uss_constellation
 
+9 | -2
 
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@Perisecor: Und Du bist natürlich der erste und beste dafür das Urteil zu vollstrecken.
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19.07.2012 14:05 Uhr von IsharYa
 
+0 | -0
 
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dann lieber wirklich "lebenslänglich" bei minimaler Lebensaustattung (kein Knastluxus) als Todesstrafe....

dann hat man wirklich noch die Möglichkeit, eventuell dem Täter irgendwann zu verzeihen und er muss sich mit der Tat beschäftigen.

Der "Tod" würde es ihm doch nur sehr einfach machen. m.E.

[ nachträglich editiert von IsharYa ]
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19.07.2012 15:39 Uhr von General_Strike
 
+1 | -4
 
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Syrien hat genug Gift auf Lager vor allem Nervengas.
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19.07.2012 16:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -14
 
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19.07.2012 16:29 Uhr von Rychveldir
 
+7 | -1
 
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Oh mann @hoenipoenoekel
Was willst du uns mit deinen unqualifizierten Kommentaren sagen?

@ThomasHambrecht
Das ist nicht dein ernst, oder? Dass heute ueberhaupt noch jemand mit der Abschreckungsmasche kommt, ist mir unverstaendlich. Selbst in Laendern, wo Folter und Hinrichtungen durchgefuehrt werden, gibt es Kriminalitaet, und davon nicht wenig. Die Todesstrafe hat, in welcher Form auch immer vollzogen, keinen nachweisbaren Effekt auf die Kriminalitaetsraten eines Landes.

Tatsaechlich ist sie nur ein Symptom der menschlichen Lust nach Rache. Es ist absolut richtig, dass dem in Europa durch Ablehnung der Todesstrafe ein Riegel vorgeschoben wird.
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19.07.2012 19:15 Uhr von Perisecor
 
+2 | -7
 
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@ Harry.Mata: "Ich empfehle Dir einen Selbstversuch... "

Danke, Versuche u.a. im Irak bereits durchgeführt.

Fazit: 5.56x45mm ist für die hier angesprochene Aufgabe durchaus zu gebrauchen!
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19.07.2012 19:51 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ Harry.Mata: "Dir ist klar, was ein Selbstversuch ist? "

Natürlich. Ich habe im Selbstversuch die entsprechende Munition getestet.



Falls du meintest, ich solle mich selbst an-/erschießen, solltest du ein wenig an deiner Ausdrucksweise feilen und diese weniger mehrdeutig gestalten.




"Und bitte keine Heldenmärchen... "

Ach, nur weil ich hier bei Shortnews dir und anderen die Welt erkläre und im Irak ein paar Bösewichte verhauen habe, bin ich doch noch lange kein Held. :)
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19.07.2012 22:33 Uhr von magnificus
 
+0 | -0
 
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Jaa, jeder ist auf seine Art stolz. Hoffentlich erwarten manche dafür nicht ein Schulterklopfen. *vorEkelschüttel*

Einige sorgen mit ihrer Aus- Bildung für eine bessere Welt, andere vergeuden sie für den Plan, eine schönere Welt für die zu schaffen, welche sowieso schon *piep* sind.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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20.07.2012 04:21 Uhr von mia_wurscht
 
+0 | -0
 
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und was is jetzt die pointe der news? dass der kerl geistig behindert war oder dass die ne überdosis betäubungsmittel benutzt haben?

unabhängig von der diskussion todesstrafe ja/nein, die giftspritzenkandidaten werden eh erst narkotisiert, bevor iwelche anderen medikamente verabreicht werden, die dann den tod hervorrufen...d.h. er hat doch eh nix von gemerkt, is doch völlig schnurzpiepe was dem da gespritzt wurde...

...und eröffnet nebenbei gesagt zum x-ten mal die debatte über die todesstrafe, die vielen zum halse raushängt. ihr könnt rumdiskutieren, wie ihr wollt, in manchen ländern is das halt so geregelt.punkt.
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20.07.2012 12:06 Uhr von Geschiss
 
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Hinrichtung durch die Guillotine.
100% Erfolgsquote, und sieht auch noch besser aus.
Sowohl die Aktion, als auch die Leiche danach.
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20.07.2012 12:14 Uhr von Anywish
 
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Hinrichtung: Ich bin für die Einführung der Todesstrafe in Europa für besonders schlimme Verbrechen wie Mord.

[ nachträglich editiert von Anywish ]

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