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NSU: Aktenvernichtung vom Ministerium angeordnet

Die Vernichtung von wichtigen Akten bei Ermittlungen gegen den National-Sozialistischen Untergrund sorgt immer noch für großen Wirbel. Wie sich nun herausstellte, hatte das Bundesinnenministerium zehn Tage nach dem Tod von zwei Mitgliedern der Terrorzelle die Vernichtung der Beweismittel angeordnet.

Das Ministerium behauptet nach Vorschrift vorgegangen zu sein und begründet die Entscheidung mit "fristgerechter Sammelanordnung für Löschungsfälle nach Ablauf der Speicherfrist".

Die zeitliche Nähe zu den damals aktuellen Ereignissen sei lediglich ein Zufall gewesen, außerdem hätten die Akten nicht direkt etwas mit dem Untersuchungsausschuss der Mordserie der Neonazis zu tun. Der nun ausscheidende Präsident des Verfassungsschutzes wirft seiner Behörde Vertuschung vor.


WebReporter: deus.ex.machina
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, NSU, Akte, Ministerium
Quelle: www.tagesschau.de

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19.07.2012 11:14 Uhr von DrStrgCV
 
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Terrorzelle: Immer wenn ich Terrorzelle höre dann denke ich an eine Bedrohung, wenn ich dann diese paar Nazivollidioten sehe, dann sehe ich lediglich ein Medienspektakel.

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