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Templin: Nach Baugenehmigung wurden einer Familie die Fenster zugemauert

Das grenzt schon an einen Schildbürgerstreich, denn die Kreisverwaltung Uckermark erlaubte sich einiges: Sie gab einer Wohnungsbaugesellschaft in Templin die Baugenehmigung für einen Wohnkomplex für altersgerechtes Wohnen.

Der Wohnkomplex entsteht direkt neben einem 200 Jahre alten denkmalgeschützten Haus. Dadurch wurden die Fenster von Küche und Kinderzimmer zugemauert. Ein Widerspruch der Hausbewohner wurde abgelehnt.

Zur Begründung sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung, dass es sich bei der Wand um eine Brandschutzwand handele, die für die Fenster durchbrochen wurde. Die Hausbewohner halten dagegen und sagte: "Die Fenster sind alt! Unsere Familie wohnt bereits in sechster Generation in diesem Haus!"


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Fenster, Mauer, Baugenehmigung
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2012 09:53 Uhr von sickboy_mhco
 
+4 | -19
 
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19.07.2012 10:01 Uhr von Delios
 
+5 | -1
 
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ich: bezweifel einfach mal den beschriebenen Sachverhalt aus der Bild.
Eine bauliche Veränderung an denkmalgeschützten Gebäuden ist erstmal grundsätzlich nicht erlaubt und wenn dann nur mit sehr strengen Auflagen. Ich kenne hier und in der Umgebung einige solcher Häußer. Bei einigen haben die Behörden sogar solange auf stur geschalten, dass die Besitzer die Häuser lieber vergammeln lassen, als weiter zu streiten.

Von daher stimmt hier irgendwas nicht. Und wenn doch, dann wird jeder gute Anwalt aus dem Baurecht hier den Prozess gewinnen!
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19.07.2012 10:21 Uhr von magnificus
 
+7 | -2
 
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Ich sehe das so. Da stand mal ein Haus direkt neben dran(deshalb Brandschutzwand), was abgerissen wurde. Somit wurden die Fenster erst nachträglich eingebaut, ohne Genehmigung. Weil ja das Grundstück jederzeit hätte wieder bebaut werden können. So wie jetzt eben geschehen.
Nur eine Vermutung.
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19.07.2012 10:39 Uhr von Winneh
 
+2 | -0
 
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benjaminx: Bitte nicht willenlos aus einer LBO zitieren, denn das geht immer nach hinten los - vorallem wenn du nichtmal schreibst aus welcher.
Eine Brandschutzwand zeichnet sich dadurch aus, das keine brennbaren Materialien ver- und eingebaut sind, das muss nicht immer Vollstein KS sein.

Ebenso gibt die LBO nur allgemeine Richtlinien vor, die können (und machen sie auch meist) oftmals erheblich von der jeweiligen Ortsgestaltungssatzung oder dem Bebauungsplan der Gemeinde/Stadt abweichen. Ebenfalls kann man auch für alles Ausnahmegenehmigungen bekommen, dort kommt es dan nauf die Person im Bauamt an. Es gibt also viel zuviele Unbekannte um sich irgendwie festlegen zu können.

Das Stichwort "Denkmalschutz" sollte das Problem vor Gericht anstandslos klären, denn die Auflagen sind i.d.R. äusserst umfangreich. Aber das hat Deimos schon erläutert.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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19.07.2012 12:17 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ trara123456789: Gibt es hier auf Shortnews auch nur einen einzigen Kommentar von dir, der inhaltlich nicht völlig Panne ist?

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