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Europas schnellster Computer wird durch warmes Wasser gekühlt

Er benötigt 500 Quadratmeter Platz, ist 100 Tonnen schwer und hat eine drei Petaflops-Spitzenleistung.

Europas schnellster Supercomputer am Leibniz-Rechenzentrum in Garching bei München schafft jede Sekunde drei Billiarden Rechenschritte. Weltweit ist er auf dem vierten Platz.

SuperMUC wird mit 40 Grad warmem Wasser gekühlt. "Die Chips laufen noch korrekt bei 70 oder 80 Grad. Wegen der höheren Wärmekapazität leitet Wasser die Wärme besser ab als Luft", erklärte der LRZ-Direktoriumsvorsitzende Arndt Bode.


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WebReporter: TheHorn
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Wasser, Kühlung, Schnelligkeit
Quelle: derstandard.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2012 08:47 Uhr von Leimy
 
+33 | -7
 
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OMG: Kühlung durch Wasser! Was für eine Neuheit! Leute, das ist doch nichts Neues...
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19.07.2012 09:29 Uhr von jpanse
 
+11 | -1
 
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ähm ja...und jetzt? Was fange ich jetzt mit diesem wissen an?
Oh ja, ich entwickel eine Wasserkühlung für den Steno HaushaltsPC...ach mist...die gibt es schon....
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19.07.2012 09:54 Uhr von Delios
 
+9 | -1
 
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Die Quelle: ist schon ziemlich komisch geschrieben.
Laut Überschrift gehts um Wasserkühlung respektive ausgerechnet 40°C warmen Wasser.
Aber in der Nachricht gehts "nur noch" um die Spezifikationen und Einsatzmöglichkeiten.

Aber warum ausgerechnet 40°C warmes Wasser benutzt wird, geht überhaupt nicht hervor.
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19.07.2012 09:58 Uhr von derNameIstProgramm
 
+22 | -0
 
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@Delios: Ist doch eigentlich ganz einfach. Die Rechner laufen auch noch bei 70 bis 80 Grad korrekt, daher kühlt man sie mit Wasser, das gerade so kalt ist dass es die Rechner auf 70 bis 80 Grad herunterkühlt. Und das ist halt bei 40°C. Damit spart man sehr viel Energie um das Wasser abzukühlen.

Und darum geht es hier eigentlich in der News: Der SuperMUC verwendet ein neues Kühlkonzept mit dem im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren sehr viel Energie gespart werden kann. Leider ging das bei der schlechten Quelle großteils verloren.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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19.07.2012 10:13 Uhr von gravity86
 
+14 | -1
 
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vorsicht: vorsicht mit solchen News, gleich kippen die ersten Blondinen, nen Eimer Wasser auf ihren PC und denken er wird dadurch zum Supercomputer ;-)
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19.07.2012 10:44 Uhr von deereper
 
+0 | -0
 
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1:1 aus der Quelle kopiert!
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19.07.2012 12:48 Uhr von Schäff
 
+0 | -0
 
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60 Grad Kühlmitteltemperatur: Das Besondere daran ist, dass bei der Kühlung von Supercomputern normalerweise Kältemaschinen zum Einsatz kommen mussten, was bei diesem System nun aber nicht mehr nötig ist.

In anderen Quellen wird als Kühlmitteltemperatur übrigens nicht 40, sondern 60 Grad genannt. Diese hohe Temperatur ist nötig, um damit die übrigen (Büro-) Räume besser wärmen zu können.
http://www.ethlife.ethz.ch/...
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19.07.2012 13:09 Uhr von Beng.
 
+1 | -0
 
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bin mal gespannt wann diese Leistungskapazität in einen normalen rechner passt..denke das wird acuh owhl bald passieren können oder?

Man bedenke Computer früher & heute :D
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19.07.2012 13:38 Uhr von mAdmin
 
+0 | -0
 
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4. schnellster der welt aber der vpn funzt net :D: hätte ich lieber nen langsameren mit einer stabilen anbindung.

ist nur halbernst gemeint, aber die letzten tage war das tierisch nervig
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19.07.2012 16:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Den Computer könnte ich dringend brauchen ich muss dauernd (beruflich) aus Vinyl, Tonbändern usw. Rauschen und Nebengeräusche rausrechnen. Dazu laufen hier Remotecomputer rund um die Uhr. Das Entknistern von 25 LPs kostet nämlich etwa 30 Stunden Rechenzeit auf Dual-AMDs von denen 3 Stück nur für den Zweck in der Ecke stehen.
Da träumt man dann von so einer wahnsinnigen Leistung einer solchen Maschine - die das alles in Sekunden könnte.
Natürlich weiß ich, dass solche Computer mit diesen Programmen gar nicht arbeiten könnten.

Aber 1995 gab es auch schon riesige Supercomputer - die wir heute in kompakter Form unterm Schreibtisch haben. Was haben wir in den 90er geschwärmt, weil so ein Supercomputer 1 GB Arbeitsspeicher hatte - und unser 386er nur 4 MB, die wahnsinnig teuer waren.
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19.07.2012 17:07 Uhr von Tuvok_
 
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@Thomas Hambrecht: Also Dualkerner sind inzwischen auch etwas OUT... ich würde empfehlen auf AMD Phenom X6 Kerner umzusteigen mit Windows 7. Wenn die Software sauber auf mehr als 2 Kernen skaliert dürfte das mit der unterstützung von 1-2 SSDs die Arbeit merklich beschleunigen.
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19.07.2012 17:19 Uhr von sharksen
 
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@derNameIstProgramm: Kostet es aber nicht auch Energie, das Wasser auf 40° zu bringen? Dann wäre doch Zimmertemperatur billiger und besser?!
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19.07.2012 19:23 Uhr von Berry21
 
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@sharksen: das Wasser wird durch die Abwärme des Computers erhitzt.

Ansonsten müsste ich auch beim Auto das Kühlwasser mit externen Quellen auf 90° bringen... das macht die Abwärme vom Motor ganz alleine.

Es ist absolut ausreichend, wenn eine konstante Temperatur gehalten werden kann. Wenn das bei diesem Computer mit Wasser gemacht werden kann, welches sich auf 40° aklimatisiert, zeigt das wieder einmal wie weit die Technik vorangeschritten ist.

[ nachträglich editiert von Berry21 ]
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19.07.2012 23:55 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ach? sag grad ein automotor wird auch durch warmes wasser gekühlt? ö.Ö

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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20.07.2012 00:10 Uhr von Peter323
 
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was ich net raffe: warum baut man solche Supercomputer oder generell Rechenzentren nicht neben öffentlichen Schwimmbäder.

Die Abwärme könnte man sehr einfach an das Schwimmbadwasser abgeben, dadurch würde das Schwimmbad ein Thermalbad werden und müsste nix fürs heizen ausgeben.
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20.07.2012 10:56 Uhr von Berry21
 
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@Peter323: so hoch ist die Abwärme dann nun doch nicht um das Wasser für ein kleines Schwimmbecken (angenommen 12,5*25m und 2m tief --> das sind 625m³ also 625.000 Liter Wasser) zu erwärmen.

Meist werden die Rechnzentren an Flüssen gebaut. Da haben sie genug Wasser zum Kühlen. Die Abwärme wir dann für die hauseigene Heizung verwendet. Dafür reicht das aus.

Unser lokales Schwimmbad extra hat ein Blockheizkraftwerk eingebaut.
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20.07.2012 12:18 Uhr von Peter323
 
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Berry21: Rechenzentren laufen rund um die Uhr und produzieren ordentliche Abwärme.

Mag sein, dass es elektrisch, konventionell oder per Blockheizkraftwerk schneller geht, aber ich denk halt, dadurch dass die Rechner Tag und Nacht laufen und gekühlt werden müssen, dass man dauerhaft wärme erhält.

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