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Urteil: Bundesarbeitsgericht erschwert Kettenarbeitsverträge

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat in einem neuen Urteil die Regelungen zu sogenannten "Kettenarbeitsverträgen" erschwert und die Rechte der Arbeitnehmer gestärkt. Arbeitgeber müssen in Zukunft begründen, wieso ihre befristeten Verträge nicht in eine Langzeitbeschäftigung umgewandelt werden.

Geklagt hatte eine Arbeitnehmerin, die 13 befristete Arbeitsverträge in Folge von ihrem Arbeitgeber, dem Amtsgericht Köln, erhielt. Das Bundesarbeitsgericht entschied jedoch nicht, ab welchem Zeitpunkt ein Missbrauch vorliegt. Das oberste Gericht verwies die Klage wieder an das Landesarbeitsgericht Köln.

Dieses muss nun über eine Festanstellung der Arbeitnehmerin entscheiden. Das Land Nordrhein-Westfalen muss nun vor dem Gericht erklären, warum es so lange zu keiner Festanstellung kam. Erst im Januar hatte der Europäische Gerichtshof die Kettenarbeitsverträge generell für zulässig erklärt.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Frist, Beschäftigung, Bundesarbeitsgericht, Arbeitsvertrag
Quelle: www.handelsblatt.com

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19.07.2012 01:08 Uhr von uss_constellation
 
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Einfach nur peinlich: wenn´s die Ämter schon so vormachen!! Bei so einer Vorbildfunktion braucht man sich dann über gleiche Zustände in der Privatwirtschaft wirklich nicht mehr beschweren. Wenn sie es so vorgelebt kriegt, dann ist das ja kein Wunder.

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