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Neckermann vor dem Aus - Versandhandels-Sparte des Unternehmens meldet Insolvenz an

Die Verhandlungen mit Verdi sind gescheitert. Das Unternehmen Neckermann meldet Insolvenz an.

Der US-Finanzinvestor Sun Capital, der einen Hauptteil von Neckermann besitzt, stellt nun doch keine finanzielle Hilfe mehr zur Verfügung. Nun kann das Unternehmen so nicht weitergeführt werden.

Neckermann beschäftigt bundesweit 2.400 Mitarbeiter. Die Reiseunternehmens-Sparte ist nicht von der Insolvenz betroffen. Diese gehört bereits seit längerem zum Thomas-Cook-Touristikkonzern.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Mitarbeiter, Unternehmen, Insolvenz, Finanzen, Neckermann
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2012 16:23 Uhr von helldog666
 
+15 | -0
 
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Oh je: aber mal ehrlich, der Versuch von Neckermann mit dem Onlineshop im Geschäft zu bleiben war mehr als kläglich, viele Preise waren Mondpreise und wenig aktuell, mir tut es für die ganzen Angestellten sehr leid die sich nun nach neuer Arbeit umschauen müssen.
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18.07.2012 16:55 Uhr von TeleMaster
 
+16 | -1
 
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...Man hat das Gefühl, dass in Deutschland deutlich mehr (traditionelle) Firmen dicht machen oder mindestens Insolvenz anmelden, als neue entstehen oder aufstreben. Erst Quelle, Schlecker, dann Karstadt, nun Neckermann. Wer als nächstes? Wo sind denn die ganzen tausende Arbeitslose untergekommen? Alle in 1-EUR-Jobs untergebracht oder nun alle bei einer Toiletten-Putzfirma engagiert?

Und in den Nachrichten heißt es dann, Deutschland geht es gut? Wahrscheinlich nur noch solange es den anderen Ländern drumherum noch schlechter geht...
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18.07.2012 17:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Jetzt weiss ich auch, warum ich im Newsletter in den letzten Monaten ständig mit Aufforderungen zum Kauf auf Pump zugeschmissen wurde...
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18.07.2012 17:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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@hoenipoenoekel du weisst aber schon, dass Neckermann bereits in den 1960er Jahren rote Zahlen schrieb? Und dass Neckermann nur aufgrund seiner einzigartigen damaligen Stellung als Versandhändler die Preise bei den Lieferfirmen diktieren konnte - und somit unter dem Preis des Fachhandels anbot?
Also schon in den 1960er Jahren hat Neckermann als Versandhändler die guten Fachgeschäfte ruiniert, die eigentlich gute Beratung anboten. (-> dies zum Thema guter Lohn)

Leider hat das später nicht mehr geklappt, als Konkurenz auftrat - oder über das Internet die Ware über zahllose Händler angeboten wurde. Neckermann war dann viel zu klein um Preise bei Lieferfirmen zu diktieren.
Quelle und Neckermann standen früher ständig wegen Preiskrieg vor Gericht.

Rede du also nicht von Tariflöhnen und verfehlter Tarifpolitik. Und tu nicht so - als wäre dies eine Sache der Neuzeit oder einer verfehlten EU-Politik.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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18.07.2012 18:36 Uhr von Boron2011
 
+6 | -3
 
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@hoenipoenoekel: Deinem Kommentar kann man nichts mehr hinzufügen. Absolutes [+] von meiner Seite aus.

Ich mag deine Sichtweise. Sie entspricht exakt der meinigen.
Die heutige Welt ist schlicht irre geworden.

-> Schulden werden mit neuen Schulden bekämpft.
-> Bankrotte Staaten werden zu Sparmassnahmen sanktioniert und sollen so wieder auf die Beine kommen, wärend die Banken Milliarde über Milliarde in den Arsch geblasen bekommen, welche mit ekstatischer Verzückung prompt verzockt werden.
-> Arbeitslosigkeit wird mit 1€ Jobs, Massnahmen und Statistikschönfärberei bekämpft. Zeitgleich nimmt man den sozial schwachen Menschen Scheibchen für Scheibchen mehr vom Existenzminimum weg, damit sie wieder fit für den Arbeitsmarkt werden.
-> Auf der ganzen Welt wird Al-Quaida gejagt, ihr wisst schon, die bösen 9/11 Terroristen, wärend man sie in Libyen, Syrien etc. offen unterstützt, sie mit Waffen beliefert und als Oppositionshelden feiert.
-> Kinder dürfen aus religiösen Gründen verstümmelt werden, man macht sich ja sonst heute als Regierung zur Witznation, wenn man rituelle Verstümmelung entgegen dem Grundgesetz wie auch Strafgesetzbuch nicht erlauben würde.
-> Frühsexualisierung an Kindern ist heute unverzichtbar. Kinder in Kindergärten sollen nach Regierungsprogrammen schon lernen, was fi**en heisst, sich an den Genitalien herumspielen und warum "gay" so toll ist, dass es schon Kinder im Alter von 2-6 Jahren wissen müssen.

Jeder der oben genannten Punkte ist belegbar. Jeder der oben genannten Punkte ist für mich ein Indiz für Massenirrsinn, Inkompetenz und die bodenlose Perversion der heutigen Zeit.

---
Krieg ist Frienden, Freiheit ist Sklaverei, Ignoranz ist Stärke, Lügen ist Wahrheit und Widerstand ist Aggression.
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18.07.2012 18:41 Uhr von lopad
 
+4 | -0
 
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Tjoa den Online Markt maßlos vernachlässigt und zu sehr auf den alten Katalog Handel versteift.

@hoenipoenoekel:
Quelle, Schlecker, Neckermann, Praktiker und wie die Pleitekandidaten auch alle heißen haben sich auf alte Praktiken versteift und sind nicht mit der Zeit gegangen. Mit verfehlter EU Politik oder Lohndumping hat das absolut garnichts zu tun. Zumal viele von denen auch nicht nach Tarif bezahlt haben, davon mal ab ;).


Wenn ein Unternehmen schlecht wirtschaftet landet es in der Insolvenz, so ist das halt. Nicht an allem sind die Politiker schuld.
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18.07.2012 21:10 Uhr von Wachsames.Auge
 
+2 | -0
 
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Selber schuld: einer meiner Vorkommentatoren schrieb ja schon was von "Mondpreisen"...ich wollte da mal ein Sofa kaufen und wollte ein bissel was am Preis machen (aber wirklich nur wenig - von 365 Eur auf 350 Eur ). Die Antwort war : Nein wir handeln grundsätzlich nie(und ja nicht zu freundlich). Tja, hab ich es halt woanders gekauft.

Wer nicht mit der Zeit geht, muss halt mit der Zeit gehen.
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18.07.2012 21:17 Uhr von Wachsames.Auge
 
+0 | -1
 
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@hoenipoenoekel: da sachste wat ! Das "geilste" ist, wenn ich dann solche BWL-Juppie Typen über Arbeitslose oder Hartz4-Opfer lästern höre - da denke ich mir auch immer,dass so mancher Juppie-Schnösel 10mal mehr auf Kosten der Allgemeinheit lebt, als jeder andere ( aber solche Typen erkennen das meistens gar nicht).
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18.07.2012 21:29 Uhr von Wachsames.Auge
 
+1 | -0
 
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@Terrorstorm: ok, war ein kleines Sofa ;-)
aaaber, jeder darf überall um Preise handeln, wie er will. Juristisch ist das sogar so vorgesehen ( sogenannte Invitatio ad offerendum).
Und ein Auto kaufst Du doch auch nicht zum Listenpreis (oder doch ???).

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