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Osnabrück: 19-Jährigen mit Machete bedroht - 900 Euro Strafe wegen "versuchter Nötigung"

Da der Betreiber eines Internetcafés vom Hörensagen vermutete, dass einer seiner Kunden 100.000 Euro bei einem Überfall auf einen Juwelier erbeutet habe, hatte er ihn in Verdacht , dass der junge Mann auch an dem Einbruch in seinem Laden beteiligt war.

Der Cafébesitzer hatte den 19-Jährigen im April in sein Fahrzeug gelockt, mit einer Machete bedroht und von ihm 3.000 Euro als "Wiedergutmachung" gefordert. Mit von der Partie waren noch die zwei Neffen des Internetcafésbetreibers, die mit Eisenstangen hantierten, um der Forderung Nachdruck zu verliehen.

Der Geschäftsmann wurden nun zu 900 Euro Strafe verurteilt, da das Gericht den Vorfall mit der Machete als versuchte Nötigung wertete. Der eine Neffe wurde zu vier Tagen Jugendarrest, der andere zu 400 Euro Geldstrafe verdonnert.


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WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Strafe, Osnabrück, Machete, Nötigung
Quelle: www.noz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2012 14:11 Uhr von Lanyards
 
+22 | -4
 
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Nicht 3.000€: sondern 30.000€!

Internetcafé-Besitzer + mehrere Familienmitglieder verwickelt + Machete + Eisenstangen + keine Namen in der News + Geldstrafe für Erpressung mit Waffengewalt ggf. Mordversuch
Das waren gaaaaanz bestimmt keine Täter mit südländischem Aussehen...
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18.07.2012 14:55 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Wo er recht hat, hat er recht ´Da, wo er herkomme, regele man „so etwas“ anders als hierzulande. Das „wirke besser“, so der Hauptangeklagte´.

Sieht man doch an den Urteilen...4 Tage, 400€ und 900€...das hält nicht nach...
Bedrohung und versuchte Erpressung hinterlassen da stärkeren Eindruck.

Ob der Richter sich die Aussage vom Angeklagten nach dem Urteil nochmal durchgelesen hat?
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18.07.2012 15:39 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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@MiaWuaschd: Als Student ist man aber auch gebildet genug, die Konsequenzen seines Handelns absehen zu können. Ausserdem hättest du das nicht bezahlen müssen sondern dein weiteres Leben auch unterhalb der Pfändungsgrenze führen können.

Bei streng Gläubigen, deren Ehre verletzt wurde, drückt Vater Staat dagegen gerne ein Auge zu. Sonst habt ihr bald Bürgerkrieg wie in Serbien und die UNO wirft den Christen Bomben auf den Kopf.
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18.07.2012 15:49 Uhr von eugler
 
+1 | -1
 
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@MiaWuaschd: Dann passt doch alles - ein Auto "unter Kontrolle" eines Betrunkenen ist weitaus gefährlicher und kann mehr Menschen schaden, als eine Machete in den Händen eines vor Ehre sprudelndem Internetcafébesitzers.

Ne mal im Ernst - ich finde beide Strafen zu lasch!
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18.07.2012 15:59 Uhr von neminem
 
+1 | -2
 
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ich glaube kaum: dass man heute auch noch so viel blechen müsste, bei 1,7 promille. die strafen sind generell milder geworden.

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