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G8-Gipfel 2001: Protestler müssen wegen Sachbeschädigung 14 Jahre in den Knast

Das Kassationsgericht in Rom hat Demonstranten des G8-Gipfels von 2001 in Genua zu drakonischen Strafen verurteilt. Ein Randalierer wurde zu 14 Jahre Haft verurteilt, die restlichen Beteiligten an den Demonstrationen vor mehr als zehn Jahren wurden zwischen sechs und 12 Jahren verurteilt.

Den Verurteilten wurde jedoch nicht wegen Gewalt gegen Polizisten oder anderen Teilnehmern der Demonstration der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft prozessierte gegen "Verwüstung und Plünderung" - ein Gesetz aus der Zeit von Benito Mussolini.

Noch 2009 hatten Richter 15 Demonstranten freigesprochen, weil sie es als erwiesen ansahen, dass die Protestler 2001 rechtmäßig gegen die willkürliche Polizeigewalt vorgingen. Eine linke Zeitung rechnete nun vor, dass Raub, Erpressung oder Mitgliedschaft in der Mafia zu geringeren Strafen führt.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Haft, Mafia, Sachbeschädigung, G8-Gipfel
Quelle: www.taz.de

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